[Projekt Selbstfindung] 1.000 Fragen an dich selbst – #01

Kennst du dich selbst? Weißt du, was du in deinem Leben willst? Wer du – außerhalb deiner Familie, deiner Rolle als Mutter beispielsweise – noch bist?

Wer warst du früher? Was prägte dich? Was ist deine geheime Leidenschaft?

Mach doch mit und beantworte dir selbst – oder uns – diese 1.000 Fragen.

Ich bin hier auf ein spannendes Projekt gestoßen. Ein Mammutprojekt! Eine Challenge, die mich fasziniert. 1.000 Fragen an dich selbst.

Die Aktion geht von Johanna von Pinkepank aus, und ich bin so fasziniert, weil es eine sehr schöne Möglichkeit ist. Zum Einen, in dich bzw. in mich hineinzuhorchen.

Aber auch, um dir zu zeigen, wer ich bin – wer hier schreibt.

Und dir auch Inspiration zu geben, vielleicht dich selbst ein wenig mehr zu beachten und kennenzulernen – bzw. wiederzufinden.

Wirst du dir diese Fragen auch stellen?

Ich werde hier jetzt pro Blogbeitrag unregelmäßig immer 20 Fragen beantworten. Und heute geht’s los. Ich weiß selbst noch nicht, welche Fragen da auf mich zu kommen …

1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan? Hmm … neulich hatte ich den Gedanken, ‚Das hast du ja noch nie gemacht!‘, aber mir fällt nicht mehr ein, was das war …

2. Mit wem verstehst du dich am besten? Mit meiner Schwester. Sie ist genau 1.000 Tage jünger als ich, und wir haben einen ganz eigenen gemeinsamen Humor und uralte Filmzitate, über die sich die Leute manchmal wundern, wenn sie uns zusammen erleben.

Wir haben sogar mal ein gemeinsames Unternehmen geführt, unser Frauenladen-Café-Seminarzentrum „Xanthippe“.

3. Worauf verwendest du viel zu viel Zeit? Computern. Internet. Ich bin fast den ganzen Tag im Internet (beruflich und zur Unterhaltung – dann lese ich Bored Panda und gucke Serien auf Netflix).

Gut, dass ich jetzt einen Hund habe, so komme ich regelmäßig 3 – 4 Stunden am Tag an die frische Luft.

Und die Mädels in meiner WG sehen mich jetzt auch wieder öfter, seit die neue Besetzung so zusammen wohnt. (Willst du da auf dem Laufenden bleiben? Dann abonniere meine Freitags Check-ins.)

4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? Über blöde Wortspiele a la Muppet Show.

5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst? Nicht mehr. Tränen sind doch bedeutungsvoll, reinigend und heilsam. Ich war mal in einem Gospelchorworkshop, und der Song, den der Chorleiter uns dann vorgetragen hat, hat mich zum Weinen gebracht. Chormusik schafft das oft bei mir. Inzwischen genieße ich das.

6. Woraus besteht dein Frühstück? Kaffee mit Mandelmilch und Kakaopulver. Haferflocken mit Früchten und Hafermilch. Wenn ich gut bin.

7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? Meiner Hündin Nikita, eben zur Guten Nacht, auf den Kopf.

8. In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter? Die gleiche Haarfarbe. Wangenknochen. Ein bisschen Kontrollfreak …

9. Was machst du morgens als erstes? Mir einen Nasenkuss von Nikita abholen.

10. Kannst du gut vorlesen? Na ja. Meine Nichten mögen es, oder mochten es jedenfalls, als sie kleiner waren.

Aber lieber lasse ich mir vorlesen. Ich steh auf Stimmen #audiophil Lieblingssprecher Andreas Fröhlich … hmmm, Pudding aus Raspeln! (Er hat auch mein Lieblingshörbuch – „Der Schrecksenmeister“ von Walter Moers – gelesen.)

11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? Oh, ich kann mich nicht erinnern. Er kam auch nur, bis ich so 5 oder 6 war. Danach hat er die Geschenke immer einfach abgeladen und ist wieder abgedüst, ohne dass wir ihn getroffen haben.

12. Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen? Den Leuchtturm in Moritzburg, um darin zu wohnen. (Siehe Titelbild.)

13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne? Ich wäre gern gelassener.

14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen? Einen Fernseher habe ich seit 2008 nicht mehr. Aber ich gucke gern Serien auf Netflix.

Ich hab schon „Weeds – Kleine Deals unter Nachbarn“ durchgeguckt, liebe „Grace und Frankie“ (wenn ich 70 bin, will ich auch so cool sein!), und im Moment läuft bei mir „How I met your mother„.

Zusammen mit Schatz gucke ich „Brooklyn Nine-Nine„, „Stranger Things“, „Big Bang Theory„.

Meine Dauer-Lieblingsserie ist „Mord mit Aussicht„. Witzig, gut beobachtet, tolle deutsche Schauspieler, die mal nicht so hölzern wirken. Schöne Charaktere, interessante Fälle …

15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen? Oh, das ist lange her. Ich glaube, das war der Wiener Prater. So 2009. Ich mag aber Schussfahrten nicht. Mir wird jetzt schon auf der Schaukel schwindlig.

16. Wie alt möchtest du gerne werden? 111. 11 ist meine Zahl. Meine Oma hat immer gesagt, sie würde nicht 90 werden, schließlich seien ihre Schwestern auch mit 89 gestorben. Oma starb dann leider auch wie vorhergesagt in dem Jahr vor ihrem 90. Geburtstag.

17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? An meine Indienreise Anfang 2008.

18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? Oh, genau so, wie wenn man die CD von o. g. Chorleiter (Nr. 5) hört. Als ich das nämlich mal getan hab, hatte ich eine ganz schlimme Nacht mit Verlassenfühlen, keiner liebt mich usw.

19. Hättest du lieber einen anderen Namen? Nö. Ich mag meinen Namen. Aber ich hätte gern einen echten zweiten Vornamen.

20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? Als ich kurz nach Weihnachten mein neues Handy in Betrieb genommen habe. Ich bin mit der Technik einfach nicht mehr klar gekommen und fühlte mich zu alt für diesen Sch*** Ist es wirklich schon so weit? Ich bin doch erst 41!

(Nee, es waren nur meine Drachen- und Wintertage, da bin ich absolut nicht geduldig mit sowas. In meinem Zyklusfrühling ging’s dann plötzlich.)


Huh, das hat Spaß gemacht! So viel, dass ich insgeheim jetzt gleich die nächsten 20 Fragen angehen werde. Mal sehen, wann ich sie dann veröffentliche :)

Und? Machst du mit? Beantwortest du einige dieser Fragen? Wenn du ein Blog hast, dann schreib mir doch den Link in die Kommentare, damit die anderen Leser und ich mal gucken können.

 


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Wow, das war ja ziemlich persönlich!

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