Hab ich selbst so genannt, abgeleitet von #shelfcooking.

Das heißt, die Dinge verbrauchen, die man vorrätig hat, bevor man neu (vielleicht dann auch bewusster) kauft.

Das kommt mir gerade sehr gelegen, denn ich habe bei meinem Umzug festgestellt, dass ich eine Menge Vorräte angelegt hatte: Sowohl Lebensmittel als auch Pflege- und Reinigungskram.

Kleinmöbel und Hausrat

All die Sachen hab ich beim Umzug erstmal mit in die neue Wohnung genommen. Auch solche Dinge wie Kleinmöbel, Kommödchen, Kisten, Körbe, Geschirr … Man weiß ja nie, wo man es verwenden will.

Die kommen tatsächlich auch an teilweise ungewohnten Stellen zum Einsatz, z. B. das Badschränkchen als Nachtschrank.

Ich hab so gut wie gar nichts neu gekauft, und bei den Dingen hab ich drauf geachtet, dass sie möglichst nicht aus Plastik waren

  • 1 Wasserkocher aus Glas
  • Bambusschneidbrettchen
  • Holzbürsten für Geschirr und Tüllen
  • 1 mittelgroße Salatschüssel aus Glas
  • 1 freistehenden Handtuchhalter, weil die Handtücher muffig wurden
  • 1 Badezimmerteppich, weil der so hübsch war (rot mit Blumen)
  • bunte Putzschwämme, die ich waschen und wiederverwenden werde …

Und jetzt werde ich beim Wohnen die Dinge aufbrauchen oder weggeben, die ich nicht brauche.

Ich habe schon drei Geschenkkisten raus gestellt, seitdem ich hier wohne.

Bad

Mein Badezimmerschrank ist z. Zt. noch voller Pröbchen an Duschgel, Zahnpasta, Cremes …, die ich für den letzten Ostseeurlaub gekauft hatte. Das verbrauche ich jetzt und werde dann nur noch

  • 1 feste Seife (statt Duschbad)
  • 1 feste Haarseife (statt Shampoo)
  • 1 feste Seife (statt Handseife am Waschbecken)
  • Deocreme (die reicht 1,5 Jahre)
  • und Zahncreme (da weiß ich noch nicht, mit welcher ich klar komme)
  • Wattestäbchen mit Papierschaft
  • Monatsbinden aus Stoff
  • ein paar Reinigungsmittel von Frosch: Allzweckreiniger, WG-Reiniger, Waschpulver

benutzen. (Dabei drauf achten, dass sie nicht mit Palmöl hergestellt werden, wie leider viele feste Produkte von DM.)

Küche

Ich hab hier vor allem größere Vorräte an Nudeln, obwohl ich mir die schon vor dem Corona-Wahn im Januar zugelegt habe. Da lebe ich derzeit auch von meinen Reserven.

Ich möchte gern eine wirklich minimalistische, plastikfreie Wohnung führen, und darauf freue ich mich schon.

JANAklar hat das sehr schön vorgemacht.  Minimalistisch, aufgeräumt, aber trotzdem ästhetisch und nicht kahl.

Dieses Jahr wird also das Jahr des Zurückbauens, des Aufbrauchens hier bei mir.


 

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