Ich weiß, es ist eine beängstigende Situation. Eine nie dagewesene Situation.

Und dieses neue Jahr geht genau so weiter wie 2020, das wir alle so satt hatten.

Die ganze Welt ist betroffen.

Viele haben Angst, krank zu werden, oder dass ihre Lieben krank werden.

Viele haben Angst, weil sie nicht wissen, wie sie ihr Geld verdienen werden. Ob ihre Firma bestehen bleibt. Ihr eigenes Unternehmen.

Und viele wissen einfach nicht mehr, wie sie sich selbst beschäftigen können.

Der Sinn von Angst

1. Die Angst soll dich warnen.

Aber gewarnt sind wir jetzt. Wir wissen, „da draußen“ ist ein lebensgefährliches Virus.


Dinge, die du jetzt gegen das Virus direkt tun kannst

  • in deinen geschützten 4 Wänden bleiben, soweit wie nur möglich (es wird nicht mehr ewig so sein; bald ist es geschafft)
  • wenn du wirklich raus musst, dich dort schützen mit Masken, Handschuhen, Desinfektionssprays und -gelen

Das wissen wir ja alle.

Die Situation, dass das Virus grad da ist, kannst du selbst nicht verändern.

Aber wie du damit umgehst und wie du das Beste draus machst, das sehr wohl.


 

2. Die Angst hat außerdem noch den Sinn, uns wachsam zu halten.

Wenn ich höre, wie viele Menschen allein in Deutschland z. Zt. täglich sterben, dann mahnt mich das, selbst vorsichtig zu bleiben und alles zu tun, was ich tun kann. (Siehe oben.)

 

3. Die Angst hat auch den Sinn, dir zu überlegen, wie du so einer Situation künftig begegnen willst.

Welche Dinge du vorbereiten kannst, damit du nicht wieder so überrascht wirst.

 

Die Angst hat diesen Sinn erfüllt. Darüber hinaus hat die Angst grad keinen Nutzen.

Also lasse deine Angst nicht ständig weiter schüren, sondern überlege dir, wie du mit der Situation umgehen kannst

Wenn du in deinem Zimmer sitzt und anfängst zu frösteln, kannst du den Thermostat der Heizung höher drehen. Wenn da aber nichts kommt, hast du immer noch so viele Möglichkeiten:

  1. Du kannst dir eine Jacke mehr anziehen.
  2. Oder dir eine Decke nehmen.
  3. Oder ein paar Hockstrecksprünge machen, damit dir warm wird.
  4. Dich in die Badewanne legen.
  5. Und dir einen wärmenden Tee oder eine Suppe kochen.
  6. Und den Vermieter informieren, damit er einen Handwerker schickt.

Viel mehr Möglichkeiten haben wir doch jetzt im Moment in unseren kuscheligen, gut beheizten Heimen.

Wir sitzen grad Zuhause. Aber magst du dein Zuhause nicht?

(Falls nicht, kannst du jetzt auch einiges daran verändern. Ja, auch wenn die Baumärkte grad geschlossen sind – dazu gleich mehr.)

Du lebst zusammen mit lieben Menschen. Oder Tieren. Oder?

Du warst immer gegen das Schulsystem?

Jetzt hast du die Gelegenheit, auszuprobieren, wie du gern deine Kinder unterrichten würdest. Ihnen beizubringen, was du für das Wichtigste hälst.

Du wolltest schon lange weniger arbeiten gehen müssen?

Fang jetzt an, dein eigenes Ding zu machen und Einkommen von Zuhause aus aufzubauen.

Gib der Angst keinen Platz.

Gegen die Angst hilft: Tun, was du selbst tun kannst.

  1. Das lenkt dich ab. Gibt dir eine Beschäftigung.
  2. Das gibt dir auch das Gefühl, wenigstens einen Teil verändern zu können.
  3. Du kannst dir sagen: Immerhin hab ich alles getan, was in meiner Macht stand.

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Als ich ca. 2005 noch so mitten in der Arbeits- und Lebenssituation steckte, die mich so krank machte, tat ich das Einzige, was ich tun konnte:

Ich machte Auswanderungspläne.

Und dafür musste ich meinen Hausrat verringern. Ich überlegte, was ich unbedingt mitnehmen wollte. Und fing an, mich von dem Rest zu trennen.

Zu entrümpeln gab mir das Gefühl, wenigstens einen Bereich meines Lebens noch selbst in der Hand zu haben.

Und ähnlich ist das jetzt mit dem Lockdown und Corona.

Es gibt immer Dinge, die du selbst tun oder wenigstens vorbereiten kannst.

 

Auch für dein Gemüt und deinen Kopf kannst du jetzt so viel tun, damit du dich nicht ausgeliefert und festgehalten fühlst:

Wenn du das Fernsehen als Unterhaltung und Ablenkung nutzt, wirst du ständig und ungefiltert mit Corona-„Informationen“ beballert. Das MUSS ja Angst machen.

Nur noch 1 x am Tag Nachrichten schauen/hören

Und zwar gezielt einen vertrauenswürdigen und relevanten Sender.

Ich suche mir meine Informationen bei der Tageschau-Webseite (Livestream) oder auf einer Sachsen-Webseite wie mdr.

Du brauchst das nicht jede Stunde. Das macht dich krank!

Einmal am Tag die aktuellen Infos sind völlig ausreichend.

Wenn du merkst, dass dich die Angst überwältigt, schalte den Fernseher/das Radio/den Computer aus!!

Suche dir andere Quellen der Unterhaltung

Ein Buch.

Wenn du dich nicht auf ein langes Buch konzentrieren kannst (geht mir auch so bei Romanen), dann:

  1. Nimm dir eine wohltuende Zeitschrift (sowas wie „Happinez“ & Co.)
  2. Oder versuche es mit einem Hörbuch. Das funktioniert für mich sehr gut.
  3. Oder buche Netflix oder einen ähnlichen Anbieter, bei dem du dir dein Fernsehprogramm selbst aussuchen kannst und vertiefe dich in eine schöne Serie oder suche dort Dokumentationen über Themen, die dich interessieren.

Etwas Tun statt immer zu grübeln

Das gibt dir das Gefühl, dass du etwas ändern kannst.

Jetzt sitzen wir noch 3 Wochen in diesem Lockdown fest. Okay.

Was können wir tun?

  • Wir sind Zuhause.
  • Wir können es uns hier schön machen.
  • Wir können überlegen, was wir immer schon mal machen wollten, wenn wir Zeit haben:

Wenn meine Eltern mal arbeitslos waren, haben sie die Wohnung renoviert.

Jaaa, kann sein, dass du jetzt nicht die Materialien dafür Zuhause hast und auch nicht in den Baumarkt kannst.

Aber gut, jetzt kannst du entweder jammern und klagen und dich ausgeliefert fühlen und weiter langweilen.

  1. Oder dir schon mal überlegen, wie du das Zimmer gern haben willst. Dir Bilder von Beispielen im Internet suchen.
  2. Dir eine Einkaufsliste schreiben, für die Zeit, in der die Baumärkte wieder offen haben werden.
  3. Oder einen Bestell- und Abhol- oder Lieferservice in deinem örtlichen Baumarkt nutzen. Damit hilfst du dem Geschäft auch, im Geschäft zu bleiben über die Zeit, in der kaum Einnahmen bei ihm reinkommen.

Es gibt immer Dinge, die du selbst unternehmen kannst.

Egal, in welcher Situation.

Und es fühlt sich immer besser an als nur herumzusitzen und sich selbst zu bedauern.

Du wolltest schon immer mehr Zeit mit den Kindern haben?

Hier ist deine Gelegenheit!

Du wolltest schon immer diese eine Gerümpelecke besser organisieren?

Du hast grad sooo viel Zeit. Eh nichts besseres zu tun. Und es erledigt zu haben wird dich so viel besser fühlen lassen! Es ist toll, wenn die Dinge wieder funktionieren!

Du wolltest schon immer mal den Schrank ausmisten?

Na dann los! (Auf Netflix gibt’s sogar Serien, die dir noch mehr Lust drauf machen werden.)

Du wolltest schon immer mit dem Joggen anfangen?

Rausgehen allein und Sport treiben ist immer noch erlaubt. Und kostet nichts.


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Du wolltest schon immer mal das eine Backrezept ausprobieren?

Jetzt hast du die Muße. (Zutaten kaufen geht ja.)

Du wolltest schon immer dieses eine Spiel mal komplett durch zocken?

Dann hast du jetzt alle Zeit der Welt dazu.

Du wolltest schon immer diese eine Pflanze umtopfen?

Such dir die „Baustellen“ in deiner Wohnung und bring sie endlich mal in Ordnung.

Wonach sehnst du dich regelmäßig, wenn du auf der Arbeit festsitzt? Was würdest du dann immer gern viel lieber tun?

Was geht alles noch von Zuhause aus?

  • Ausschlafen.
  • Ewig Computer spielen – so lange du willst.
  • Home-Workout – Anleitungen gibt’s genug auf youtube, und sicher kann man dafür auch Kurse buchen.
  • Die Steuer fertig machen (Ende Mai wirst du wieder voll im Arbeitsstress stecken!)
  • Ein Puzzle puzzlen, die angefangenen Pullover zuende stricken, die Katze kraulen. Den Kaninchen einen größeren Stall bauen.
  • Das nächste Urlaubsziel am Computer auskundschaften und schon mal anfangen, das Geld dafür anzusparen. Denn in ein paar Monaten oder nächsten Sommer (2022) werden wir auch wieder reisen können.
  • Lernen, mit der Nähmaschine umzugehen. Lernen, wie man Schmuck macht. …
  • Homeoffice am Computer.

Homeschooling:

Wenn die Schule dir keine Programme für deine Kinder mitgibt, dann stell du was zusammen oder suche dir was aus dem Internet. In anderen Ländern ist Homeschooling längst normal, schon vor Corona. Ich glaub, du findest sogar was aus der Schweiz, also in unserer Sprache …

Ergreife doch mal selbst die Initiative. Darin liegt deine Chance!

Und wir werden ja nicht auf ewig im Lockdown sitzen.

Überlege mal, wie du dich im Februar wieder fühlen wirst, wenn du wieder arbeiten gehen und die Kinder in der Schule sein werden.

Alles wird wieder „normal“ sein. Jedenfalls für eine gewisse Zeit.

Du wirst wieder voll im Stress sein.

Keine Muße haben.

Dich nach dem Wochenende sehnen.

Jetzt hast du die Gelegenheit, diese Wochenenden zu leben. Ein bisschen wie Ruhestand auf Probe.

Nutze doch die freie Zeit, statt dich nach dem „Normal“ zurück zu sehnen, in dem du doch auch nicht wirklich glücklich warst. Oder??

Du kannst jetzt auch immer noch planen, wie der Rest des Jahres besser werden wird (als 2020).

Was soll auf keinen Fall wieder so werden wie vor Corona?

Und was kannst du dafür tun?

Was war das Gute an den Corona-Lockdowns Zuhause?

Dass sie uns alle entschleunigt haben?

Dass wir uns mehr bewusst wurden, wie wichtig uns unsere Großeltern und Eltern sind?

Dass wir Muße hatten für die Kinder? Dass wir sie ein bisschen besser kennenlernen konnten als in dem hektischen Schulalltag zwischen Hausaufgaben kontrollieren und zu Bett bringen?

Versuche doch mal, diesen Lockdown jetzt als verlängerte Weihnachtsferien zu sehen und das Beste draus zu machen. Was anderes bleibt uns doch eh nicht übrig.

Wie willst du dich auf keinen Fall wieder fühlen, wenn die Arbeit wieder normal los geht?

Was kannst du dir jetzt notieren, worauf du dann achten musst?

Ideen: Du könntest z. B. jetzt ein paar Selbstfürsorge-Rituale einüben, die du auch dann beibehalten willst:

  • deine tägliche halbe Stunde in der Badewanne wie ein Spa zelebrieren – die ist dir heilig, hier darf dich keiner stören
  • dir weiterhin deine „nutzlosen“ Hobbies gönnen, einfach, weil sie dir gut tun
  • dich weiter nicht vom Fernsehen „leben“ zu lassen

Und: Wie willst du dich auf keinen Fall wieder fühlen, falls es zu einem letzten Lockdown kommen sollte?

Du willst nicht wieder so finanzielle Ängste ausstehen?

Du willst nicht wieder in die Geschäfte gehen, und eine bestimmte Gruppe von Waren ist einfach nicht mehr erhältlich?

Du willst, wenn du mal einen Friseur- o. ä. -termin verpasst, trotzdem wissen, dass du den nächsten schon sicher hast?

Wie kannst du dem vorbeugen? Was kannst du jetzt vorbereiten?

Ideen:

Wenn du alle Zeit der Welt hättest:

Wie würdest du dich gern täglich fühlen? Was würdest du tun wollen?

Wir sind es alle gewohnt, dass andere unseren Tagesablauf für uns bestimmen

Und dass wir das jetzt selbst machen müssen, macht uns Angst.

Der Arbeitgeber sagt dir normalerweise, wann du zu erscheinen und was du zu tun hast und wann du nach Hause fahren darfst.

Zuhause hast du ein paar Hausarbeiten zu erledigen (das hat dir deine Mutter so beigebracht).

Und dann kannst du den Fernseher anmachen, der dich die restliche Zeit bis zum Schlafengehen „unterhalten“ wird.

Dabei steckt doch so viel Freiheit darin, jetzt mal nicht zu müssen, ja gar nicht zu dürfen!

Du kannst deinen Tagesablauf selbst bestimmen.

Du kannst endlich mal ausschlafen.

Du kannst dich mit den Dingen beschäftigen, die du schon immer mal tun wolltest, wenn du Zeit hast.

Also, mach das Beste aus dem Lockdown:

Genieße deine Freizeit. Wonach sehnst du dich regelmäßig, wenn du auf der Arbeit festsitzt? Was würdest du dann immer gern viel lieber tun?

Und bereite vor, was du vorbereiten kannst.

Also nochmal zusammengefasst:

  1. Schalte die „Informationen“ aus – sie schüren nur die Angst
  2. Überlege dir, was du selbst tun kannst, um es dir jetzt schön zu machen und um für die Zukunft besser gerüstet zu sein
  3. Und falls du nicht selbst grübeln willst, hab ich hier auch schon alles für dich vorbereitet.

 

Hier kannst du mit mir in Kontakt treten. Bitte denke dran, nett zu bleiben. Hier lesen und schreiben Menschen wie du.