3 Wege, wie du dich nicht von deiner Angst überwältigen lässt

Am Donnerstag dieser Woche werde ich einen Termin haben, der mein bisheriges so schön eingerichtetes Leben bedrohen könnte.

Ich habe ja im letzten Blogartikel erzählt, dass ich noch nicht ausschließlich von meinem Herzensbusiness leben kann, aufstockend ALG II in Anspruch nehme und nun gezwungen werden soll, einen Job anzunehmen. Was ich aufgrund von chronischen Schmerzen, aber durchaus auch aus Überzeugung, meine kostbarsten Lebensjahre nicht in fremden Büros gefangen verbringen zu dürfen, ablehne.

Oder mich von einem Amtsarzt untersuchen zu lassen.

Das ist ein Sch***gefühl. Ich habe Angst. Ich weiß ja nicht, was die Zukunft bringen, wozu man mich zwingen wird und wie emotional diese Gespräche und Untersuchungen werden. Ich bin gerade oft den Tränen nahe, habe Schmerzen, und mir ist übel.

Aber: Es motiviert und beflügelt mich auch.

Ich fahre gerade aktiv ein heilendes und motivierendes Gegenprogramm gegen die Angst

Angst kann einen in Bewegung setzen.

Man kann fliehen: Ich nehme derzeit ein pflanzliches Beruhigungsmittel, vor allem, um am Donnerstag im Gespräch nicht völlig von meinen Gefühlen überwältigt zu werden.

Aber ich habe mich gegen Wein als Fluchtmittel entschieden.

Und man kann aktiv damit arbeiten, so wie ich es im Moment tue.

Die 3 Säulen, mit der Angst und der Krise proaktiv zu arbeiten:

1. Das Erreichte bewusst machen und genießen – die schöne Gegenwart, die ich mir so hart ertrotzt und erarbeitet habe, wahrnehmen und würdigen.

2. Mich bestmöglich auf den Gesprächstermin vorbereiten.

3. Meine Zukunftspläne festigen/überarbeiten/streamlinen.

Ich habe nicht vor, mich von dieser 1 Stunde Gespräch am Donnerstag die ganze Woche lang stressen und ängstigen zu lassen.

Ich habe jetzt 10 Jahre lang daran gearbeitet, täglich so ungestört leben zu können. Ich bin nicht gewillt, mir das jetzt kaputt machen zu lassen.

Mein erster Schritt:

1. Das Schöne an den bisherigen Errungenschaften erkennen

Um mich diese Woche möglichst durchgehend gut zu fühlen, mache ich mir all das Schöne, schon Erreichte in meinem Alltag bewusst.

Allzu oft sitze ich den ganzen Tag vor Bildschirmen, und das Leben rauscht an mir vorbei. Schwupps ist es Abend, die Mitbewohnerinnen kommen nach Hause, und plötzlich ist das Jahr, sind die letzten 3 Jahre schon vorbei.

Im Moment

  • lasse ich mir beim Aufstehen und Tag anfangen und überhaupt bei allen Tätigkeiten besonders viel Zeit.
  • genieße ich es, hier herumzuräumen. Mein Zuhause schön zu machen.
  • und meine Tiere zu versorgen.
  • schaue ich bewusst meinem Hund zu.
  • gönne ich mir viele kleine Annehmlichkeiten wie ein heißes Schaumbad oder gutes Essen. Bin ich einfach selbst sehr sehr gut zu mir.
  • schaue ich oft nach oben in die Baumkronen, denn dadurch fühle ich mich getröstet. Vom Universum umfangen.

 

2. Bestmöglich auf die schwere Situation vorbereiten

  • Ich nehme im Moment ein pflanzliches Beruhigungsmittel, um in diesem Gespräch nicht völlig von meinen Gefühlen überwältigt zu werden.
  • Ich suche mir Menschen, die mich aufbauen statt runterziehen. Die so ticken wie ich, ihre Freiheit wollen, anders sind als „die Gesellschaft“. Weiter denken.
  • Ich suche mir Menschen, die das schon durchgemacht haben und mit mir ihre Erfahrungen teilen können.

In meinem direkten Bekanntenkreis habe ich nur die Leute, die wollen, dass ich wieder in einem Job arbeiten gehe. Also genau das, was ich nicht will.

Erstaunlicherweise sind genau das die Leute, die auch jeden Abend nach Hause kommen und über ihre eigene Arbeit jammern und die Tage bis zum Wochenende zählen. Irgendwas stimmt doch da nicht!

Also suche ich mir Zuspruch von Menschen, die ähnlich ticken wie ich. Die auf meiner Seite stehen.

Und Menschen, die die Erfahrungen schon gemacht haben, die mir jetzt bevorstehen könnten. Ähnliches vielleicht schon selbst durchgemacht und überstanden haben.

 

3. Proaktiv an der Zukunft arbeiten

Diese Krise motiviert mich grad total. Ich spüre wieder einen guten Grund, warum ich an meinem Biz arbeiten will.

Das ganze Jahr lang hatte ich das Gefühl von Blah. Die Luft war raus. Ich hatte alles schon tausendmal gesagt und geschrieben. Keine Energie. Kein Antrieb.

Plötzlich stoße ich auf Menschen, die mich wieder motivieren mit ihrem eigenen Lebensweg.

Meine Sicht auf meine Zukunftsvorhaben wird wieder ein Stück klarer. Mein Plan geradliniger.

Ich habe in der letzten Woche so viele neue Blogartikel entworfen wie das ganze Jahr zuvor nicht.

Ich habe wieder Mut und Enthusiasmus für einen Neuanfang im neuen Jahr.


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