Das war also der 2. Corona-Monat. Die Ausgangsregelungen wurden ja wieder ein bisschen gelockert. Schatz und ich haben mit Nikita Autotouren gemacht, vor allem in die Zooläden. Mit Mundschutz und Abstand und Drive ins ging das auch und brachte uns ein bisschen Abwechslung. Ich liebe mein Zuhause ja immer noch sehr, aber die immer gleichen Hunderunden wurden dann doch etwas öde.

Für die modernen Smartphones ist die Handytasche ja inzwischen zu klein, aber et voila: Die neue Nutzungsweise.

Ich seh auch schon passende Mundschutzmasken zu den demnächst designten Handtaschen. Muss doch auch zu den Schuhen passen.

Schatz und ich haben aber auch ganze Sontage bei mir oder bei ihm Zuhause verbracht. Früher in der WG kam das eher selten vor. Jetzt haben wir Filme geguckt, in den Aquarien geplanscht … Sowohl er als auch ich haben je ein neues.

Die Aquarien

Ich hab mich in der Küche ein wenig vergrößert (54l, 60 cm) – und Buddha durfte doch wieder ins Wasser:

Hierin leben jetzt meine Endlers Guppies – Männchen und Weibchen gemeinsam.

Im Wohnzimmerbecken sind für die Guppy-Weibchen jetzt Black Mollies eingezogen:

Schön, oder?

Und auch das dürfte neu sein:

Die 2 kleineren Becken standen vorher in der Küche, jetzt erleuchten und erfreuen sie mein Wohnzimmerchen. Im linken sind übrigens neu zu mir gekommen: Orangene Zwerggarnelen.

Aber nun genug vom Zoo: Die kleinen Dramen und Freuden mit den Aquarien beschreibe ich immer sehr ausführlich und reich bebildert in meinem Aquarienblog.

Ostern in Corontäne

Wir hatten eigentlich schon lange geplant, unsere Familien zu besuchen. Das ging ja nun leider nicht. Meine Eltern haben mir aus Bayern ein Westpaket geschickt. Sie wissen, was heute wichtig ist :D

Schatz und ich haben ’nen Ruhigen gemacht.

Und Pfannkuchen.

Das hab ich später eines Abends gleich nochmal gemacht, und dabei gleich die doppelte oder dreifache Menge des Mehls angemixt, um immer Pfannkuchenmischung auf Vorrat da zu haben. Muss ich nur noch mit „Milch“ und Öl und etwas Wasser zu Teig anrühren, und genießen.

Was sich in der Wohnung getan hat

Ich hab ein bisschen überflüssiges Klein-Möbel-Organisations-Zeug, das sich vor allem noch im Flur angelagert hatte, unten vor dem Haus in eine Verschenkekiste gepackt:  

Und bekommen aus einer anderen Kiste hab ich auch was – meine erste Gardine.

Dies hier war noch der Testlauf, daher die provisorische Anbringung. Aber es wird demnächst hier wohl eine Gardinenstange mit Ringen und Zwickern geben …

Schatz hat mir übrigens auch die Blumenampeln – im Bild eben – angebracht.

Die Pflanzen

Die meisten meiner Zimmerpflanzen haben neue Blätter gekriegt im letzten Monat. Z. B. die Mostera …

… und das Kaffeebäumchen.

Auch aus einer Verschenkekiste hab ich diese Obst-Gemüse-Schaukel. Ich hatte genau die gleiche früher schon mal in Berlin, hatte die dann aber in eine Schaukel für meine Goldhamsterin Zilly umgebaut.

Hey, und unsere WG-Waschmaschine ist nun bei mir oben. Der nette Firmenchef aus dem Haus und sein Mitarbeiter haben mir so sehr geholfen damit!

Mein Vorsortier-System – hat sich schon bewährt! Eine dieser Schubladen ist ziemlich genau auch eine Trommelfüllung. Und gleichzeitig Wäschekorb.

Gerade heute hat auch die letzte Mitbewohnerin den Schlüssel abgegeben. Ab jetzt können neue Leute in unsere WG-Wohnung einziehen. Bittersüß.

Eines Abends hab ich nochmal ’nen Rappel gekriegt und einen Marmorkuchen gebacken.

Ich hab meinen Kühlschrank bestellt!! Kommt in den nächsten Tagen und wird bis an die Wohnungstür geliefert. Er nennt sich „Big Daddy Cool“, passt unter die Arbeitsplatte (ja, er sieht größer aus). Was mich mich für ihn entscheiden ließ war das allerdings wirklich große Eisfach: Normale kleine Kühlschränke haben so 8 – 13 l. Big Daddy Cool hat 26!

Noch mehr Hausrat haben wir in einer Kiste im Keller wiedergefunden. Die hatte ich tatsächlich völlig vergessen. Vor allem war da noch mein geschätzter Büchsenöffner drin, den ich wirklich vermisst hatte inzwischen (in der Kein-Eisfach-Dosenbohnen-Zeit, seit ich hier oben wohne).

Ja, mein Heim wird immer gemütlicher. Im Moment Thema Beach Cottage. Ich liebe es hier. Ich fühle mich … freier als in der WG. Irgendwie halt … unbeobachteter. Es war die richtige Entscheidung!

Also – ich fühle mich durch die Corona-Ausgangsregelungen nicht wirklich in meiner Freiheit eingeschränkt. Nur eine Sache vermisse ich sehr:

Nikita hätte am 20. April ihren nächsten Friseurtermin gehabt.

Nikita

Und das ist ja nicht nur Eitelkeit, sondern wichtig für ihre Gesundheit (weil sich in ihrem Fell immer viele Filze bilden, und auch Ohren, Krallen, Analdrüsen kontrolliert und gepflegt werden).

Ich hab sie zwar vorher 2 Jahre lang selbst geschoren und gepflegt, aber besser macht das halt doch die Friseurin. Nun hab ich mal wieder selbst zur Schermaschine gegriffen. Friseurtermine sind wohl erst weit in der 2. Jahreshälfte evtl. noch zu bekommen.

Nikita genießt es sehr, Einzelhund zu sein. Sie bewegt sich hier in der neuen Wohnung auch viel freier und selbständiger als in der WG mit dem anderen WG-Hund. Jetzt folgt sie mir nicht mehr auf Schritt und Tritt, sondern geht abends selbständig schon mal vor zum Schlafen, wenn ich länger mache.

Und ganzichselbst?

Bei ganzichselbst hab ich diesen Monat nicht viel Vorzeigbares produziert (überhaupt irgend was?) Aber hinter den Kulissen hab ich Abläufe verbessert und Dinge angeleiert …

Und so ist dieser 2. Zuhause-Monat also vergangen. Gemütlich, langsam, still …

Wie war’s bei dir?

 

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