Wie du dich selbst im Alltag nicht verlierst

Wie du mit all den Anforderungen der Um-Welt klarkommst und deine Energie schützt.


Als ich 2015/16 täglich viele Stunden in unserem eigenen Frauenladencafé – der „Xanthippe“ – arbeitete, strömten dort all die Energien anderer Menschen auf mich ein. Ich hatte nicht mehr die Muße, um in Ruhe über etwas nachzudenken. Dinge überschlugen sich, Entscheidungen mussten getroffen werden, Leute wollten was von mir. Und es ging um was!

Das war für mich eine gewaltige Umstellung, weil ich doch vorher 7 Jahre lang Zuhause gearbeitet habe und meine Energie frei einteilen konnte. Ich habe mir immer ausgesucht, mit wem ich Zeit verbringe. Und dann war ich wieder für mich, viele Stunden. Zeit, die mir immer sehr wichtig war. Die ich brauche – auch heute noch – , um mir über Dinge klar zu werden und einfach wieder zu regenerieren.

  • Wie ich die Regenerationszeit auch in dem Trubel gefunden habe.
  • Wie du mit all den Anforderungen deiner Um-Welt klarkommst, wenn du nicht mehr nur dir allein gehörst.
  • Wie du deine Energie, Zeit und deine Lebensqualität managst, damit du gesund, zufrieden und erfüllt bist:

Lies weiter.


Für deine Gesundheit ist es absolut wichtig, dass du nicht allen nachgeben darfst, die etwas von dir wollen. Sondern dass du dir die Ruhe nimmst, die du brauchst. Auch wenn andere dir weismachen wollen, dass du länger dafür brauchst, als „normal“ sei.

Du bist nicht unnormal, wenn du deine Höhlenzeit, deine Retreats, brauchst

Die Welt da draußen ist laut. Und sie wird immer schneller. Ist dir mal aufgefallen, dass heute die Filme und Serien viel schneller geschnitten sind als noch vor 20 Jahren? (Ist dir mal aufgefallen, dass „vor 20 Jahren“ noch gar nicht lange her ist?!)

Ich bin jetzt 41, und gerade vor zwei Tagen fühlte ich mich so antiquiert, weil ich einfach nicht mit meinem neuen Smartphone klar kam und meine jüngere Schwester oder noch besser, die Teenie-Nichte um Rat fragen musste.

Das ist okay. Es liegt nicht an mir – oder dir. Es liegt an den Fortschritten, die die technische Entwicklung nun mal macht. Die heutigen Jugendlichen wachsen damit auf. Sie kennen die Welt davor gar nicht. Wir dagegen stammen aus einer etwas langsameren Generation. Mach dir nichts draus.

Und manche von uns – die besonders empfindsamen, hochsensiblen, introvertierten, empathischen Menschen – brauchen eben nochmal etwas mehr Zeit zum Regenerieren und Entscheiden. Das ist nicht schlimm. Es ist reichlich Zeit dafür vorhanden. Du musst sie dir nur genehmigen.

Auch ich musste erst lernen, mit den Energien der Außen-Welt dort in unserem Ladencafé klarzukommen. Es fiel mir ziemlich schwer, mich umzugewöhnen. Abends war ich total ausgelaugt. Und das wirkte auch ein, zwei Jahre, nachdem wir das Geschäft wieder aufgegeben hatten, noch in mir nach.

Hier sind die Dinge, die ich für mehr Achtsamkeit in meinem Alltag etabliert habe.

 

Wie du dich selbst in all deinen Aufgaben nicht verlierst

Starte deinen Tag sehr langsam und bewusst

Wache auf (am besten ohne Wecker, lieber z. B. mit Licht – und denke über den kommenden Tag nach. Noch im Bett.


Meinen preiswerten DIY Lichtwecker erkläre ich in unserem Morgenroutine-Monat im Minimalismus der Fülle-Jahreskurs.


Überlege dir, wie der Tag sich anfühlen soll. Und dann – erst dann! -, welche Aufgaben und Termine anstehen. Denke darüber nach, dir genügend ungestörte Zeiten für dich selbst zwischendrin freizuhalten. Notfalls schreibe sie dir sogar in deinen Terminkalender ein!

Ziehe dich in Ruhe an, iss etwas Richtiges oder nimm wenigstens etwas Obst (Energie!) in Form eines Smoothies oder Saftes zu dir.

Du kannst am Abend vorher alles vorbereiten, was du für den ruhigen Morgen brauchst:

Dein Outfit rauslegen.

Die Kaffeemaschine mit Wasser und Kaffeepulver befüllen, damit du nur noch auf den Knopf drücken musst.

Ja sogar schon den Tisch decken, wenn du gern richtig frühstückst. (Gesunde frische Sachen, die Energie bringen.)

Oder deinen Smoothie vorbereiten. (Auch dazu gibt’s Vereinfachungstipps im Minimalismus der Fülle-Kurs.)

Und dein Mittagbrot für den Arbeitstag vorbereiten.

Verbringe morgens einige Zeit auf dem noch schattigen Balkon oder am offenen Fenster. Zum Nachdenken. Noch ohne einen Bildschirm (Computer, Handy) vor der Nase. Lass deine Gedanken kommen und wieder ziehen. Du musst noch nicht funktionieren oder dich in Gespräche verwickeln lassen. Meine Freundin nennt das: Über dem Kaffee meditieren.

Ich gehe jetzt immer gern mit dem Hund durch ruhige Wohngebiete oder an die Elbe, lasse sie schnüffeln und hänge meinen Gedanken nach.

Und dann versuche, immer rechtzeitig, bevor du losfahren musst, deine Gedanken von deiner Innenwelt loszumachen, damit du einen richtigen Übergang zur Arbeit „da draußen“ hinbekommst. Wenn ich direkt aus meinen Gedanken heraus im Laden aufgeschlagen bin, waren schlechte Stimmung und Reizbarkeit vorprogrammiert.

 


Bei der Arbeit oder dem Termin – sei ganz da

Vorausgesetzt, du fühlst dich (wenigstens halbwegs) wohl mit deiner Arbeit. Dies hier ist genau so deine Lebenszeit. Sowas wie Work-Life-Balance (die Trennung zwischen Arbeit und Leben) gibt es nicht. Wenn dein Job absolut mies ist, vergeude nicht deine kostbare Lebenszeit damit! Dann musst du etwas verändern.

Aber ich fühlte mich wohl in unserem Laden. Also versuchte ich, mich jeweils nur auf den Laden und die Gäste zu fokussieren. Alles andere war ja sowieso grad nicht erreichbar.

Es ist noch genug Zeit! Und die habe ich jeden Abend für mich genommen.

Ich hatte ja um 6 Schluss, dann würde wieder genügend Zeit sein für die Gedanken zu meinem Leben und zu ganzichselbst.

Und die machte ich mir dann z. B. abends gern wieder auf meinem Balkon auf der Liege.

Es ist also unumgänglich, dass du dir einen richtigen Feierabend nimmst. Und zwischendrin Zeit für eine Mittagspause, in der du mal raus kommst. Nicht dein Essen vor dem Bildschirm oder zwischen den Papieren verschlingen. Deine Gesundheit sollte es dir wert sein.

Wichtig für Menschen mit verschiedenen Lebensbereichen an jedem Tag ist also:

 


Monotasking

Deklariere die Tagesbereiche entsprechend nur für genau einen Aufgabenbereich: Morgens Zeit für dich. Danach Arbeit. Dann Feierabend: Eine Zeit für weitere, private Erledigungen. Und für viel Zeit für dich.

All die Dinge, die ich an jedem meiner Tage tue – die großen Aufgabenbereiche -, die sind ja grundsätzlich so ausgewählt, dass ich sie alle gern mache. Ich mag meine verschiedenen Arbeitsfelder. Und ich gebe mir genügend Zeit für mich. Bewussten Feierabend, Zeit für Hobbies und den Liebsten und den Hund.

Wenn du jeden Tag wieder einige Dinge tun musst, die dir total widerstreben – dann solltest du darüber nachdenken, ob du die überhaupt weitermachen willst.

Aber auch deine Lieblingsdinge können von Zeit zu Zeit anstrengend werden. Dann mach mal Pause.

Arbeite so, wie es zu deinen Lebensumständen und deinem Energiehaushalt passt. Achte immer gut auf dich.

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Schenk dir Zeit

Lass dich nicht hetzen. Es ist immer genügend Zeit, um alles in deinem eigenen Tempo zu tun. Nur wenn du dabei auch immer mal wieder Zeit zum Überprüfen hast, wirst du gute Arbeit abliefern. Lass dich nicht stressen.

Ich arbeite ja jetzt wieder ganztags Zuhause an ganzichselbst. Da hält mich mein Computer gern mal fest – bzw. lasse ich mich gern von ihm festhalten. Das Internet ist ja sooo faszinierend und nie endend.

Wenn ich merke, dass ich von meiner Umgebung und meinem bisherigen Tag so gar nichts mehr mitkriege, dann klappe ich den Laptop zu, schnappe mir den Hund und geh mit ihr an die frische Luft. Mittags um 2 lockt uns der Sonnenschein raus. Und selbst im Regen ist es – richtig eingemummelt – ganz schön, sich mal durchlüften zu lassen.

Beim Spazierengehen kommen auch wieder neue Ideen, und Problemknoten im Kopf lösen sich fast von selbst.

Das ist meine Mittagspause.

 


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Deine Privatsphäre ist mir wichtig. Selbstverständlich behandle ich deine Daten vertraulich.

 


 

Egal wie viel du täglich zu tun hast – vergiss dich selbst dabei nicht

Du bist genau so wichtig wie deine anderen Lieben. Nur wenn es dir gut geht, kannst du auch deinen Liebsten Hinwendung und Unterstützung geben und aus den Vollen schöpfen.

Plane tagtäglich genügend freie Zeit nur für dich ein. Um deinem Körper Gutes zu tun – ihn zu pflegen, ihn gut zu nähren, ihn zu entspannen und erholen und auch, um deinen Geist genau so gut zu nähren.

Achte bitte gut auf alles, was du konsumierst. Was du deinem Körper und deinem Geist zuführst. Das sind die Bausteine für deinen Körper.


Um das „Futter“ für deinen Geist geht es gleich zu Beginn einen ganzen Monat lang im „Minimalismus der Fülle“-Kurs.


Check immer wieder ein

Stoppe immer wieder kurz und frage dich: Will ich das so auch? Und übe, nein zu sagen, wenn dir etwas nicht passt.

Ruhe finden

Wenn es hektisch wird, bleibe ruhig. Und schaffe dir so bald wie möglich einen Rückzug, damit du dich wieder ordnen kannst. Du kannst auf die Toilette verschwinden. Du kannst nach der hektischen Periode erstmal planen, gar nichts zu tun, um dich wieder zu sortieren und zu sammeln. Am besten jeden Abend, wenigstens ein paar Minuten im Bett. Oder besser noch – an einem Höhlenwochenende.

Bleibe standhaft. Spüre immer wieder in dich hinein, ob all die Anforderungen dir auch entsprechen. Ob du das mitmachen willst und kannst.

Du darfst nein sagen. Du darfst bestehende Dinge ändern. Es ist wichtig für deine Gesundheit und Zufriedenheit. Du entscheidest.

Wichtig ist, zu erkennen, dass DU diejenige bist, die dafür sorgt, dass es ihr gut geht. Alle anderen sehen, dass es ja funktioniert und werden nicht immer Rücksicht auf deine innere Welt nehmen. Sie erkennen vielleicht einfach nicht immer, was du wirklich brauchst.

Also sei du diejenige, die darauf achtet.


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