Grad gegen 23 Uhr schrieb mich meine Schwester an, ob wir Brötchen wollen. Sie hat welche im Supermarkt gerettet.

Über die Verteilerseite foodsharing.de, auf der der Supermarkt die Beute von heute wohl inseriert hatte, haben sie und 7 andere diesen Ausgabetermin mit den Supermarktmitarbeitern gemacht.

Mir hat sie die Sachen nach Hause gebracht.

 

Das ist meine Beute.

Nur das bisschen, was ich genommen habe und morgen mit der WG und Schatz teile.

Alles hier in dem Bild (plus vegetarisches Frikassee) stammt aus dieser Aktion und wurde vom Supermarkt verschenkt. Auch die Tulpen und der Bio-Koriander im Blumentopf.

Meine Schwester schrieb grad: „Ich habe 18 kg Essen nach Hause gebracht… x8 [Leute, die da waren, um was abzuholen] heißt das, wir haben 150 kg Essen verteilt…“

Die Brötchen riechen lecker und sind weich – von heute. Der Frischkäse und die Radieschensprossen haben das Mindesthaltbarkeitsdatum 27.12. bzw. heute.

Ich freu mich einerseits über leckeres kostenloses Essen und dass es nicht in den Mülltonnen gelandet, sondern weiterverschenkt wurde. Andererseits ist es erschreckend, wie viel dann wohl anderswo eben doch in den Müll geworfen wird.

 

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