Meine Schwester hat ja vor ein paar Tagen Lebensmittel im Supermarkt vor dem Müll gerettet (die Mitarbeiter hatten Produkte mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum an Abholer verschenkt).

Wir hatten ein sehr schönes Wochenendfrühstück mit frisch gepresstem Orangensaft, aufgebackenen Brötchen vom Vortag, die wieder wie neu schmeckten. Mit Frischkäse und frischen Tulpen auf dem Tisch. Sogar mein Kaffee war „gerettet“. Den hatte mir jemand geschenkt, der ihn nicht trinkt.

Und ich muss sagen, so gesund wie gerade eben hätte ich ohne diese geretteten Lebensmittel nicht gegessen.

 

Mein gerettetes Mittagessen

Ich habe oft aufgrund meiner chronischen Erschöpfung keinen Antrieb und keine Ideen, mir was ordentliches zu kochen.

Aber heute hatte ich Nudeln, Salat und Tofu.

Nur die Nudeln hab ich bezahlt. Der Salat und das Tofu kamen „aus der Mülltonne“. Nee, eben nicht.

Ich bin ein fauler Salatesser und kaufe mir den eigentlich nie. Und für Tofu bin ich meistens zu knauserig. Brauche ich nicht.

Aber nun hatte ich eben den Salat und das Tofu-Frikassee hier. Also musste ich auch was draus machen.

Das Frikassee war übrigens zwar „abgelaufen“, aber in einer Tüte verschweißt. Das hätte sicher noch ewig gehalten.

Und es war lecker (etwas salzig zwar, aber das kann ich beim nächsten Mal ja über die Nudeln ausgleichen).

 

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