In meinem ganzichselbst-Blog hab ich gerade einen Artikel „Vegan für Faule“ veröffentlicht und darin die These aufgestellt, dass niemand es schafft, 100%ig vegan zu leben.

„Denn man erfährt leider immer mal wieder, wo etwas tierisches verarbeitet ist oder die Herstellung nicht total fair, öko, sauber war …

Aber wenn man sich zu sehr damit unter Druck setzt, macht das unzufrieden und krank.“

Aber muss man ja auch gar nicht!

Wo ich schon vegan esse, steht dort auch.

 

Aber hier sind meine Gründe, warum ich es nicht 100% tue – und auch nicht 100% will:

Käse

Ersatz für Käse auf Pizza finde ich immer noch schwierig.

Aber da ich inzwischen seit 1 1/2 Jahren Kuh- gegen Pflanzenmilch ersetze, hab ich offenbar meinem Körper die Laktaseproduktion „abgewöhnt“ und vertrage Pizzakäse auch gar nicht mehr. Also werde ich mich nun gezwungenermaßen nach Alternativen umschauen müssen.

 

Butter

Für Butter hab ich noch keine Alternative gefunden: Bei manchen Brotaufstrichen lass ich sie einfach weg, aber „Plastikfett“ – Margarine – ist nicht gesünder … (Cholesterin/Blutdruck/Herz)

 

Eier

Und manchmal mag ich ein Ei einfach noch zu gern …

(Wie ist das mit Bauernhofhühnern deiner Bekannten? Vermutlich nicht wirklich ’ne Alternative. Ist ja nun wirklich nicht natürlich, dass ein Vogel jeden Tag ein Ei legt …)

 

Auswärts essen

Und wenn ich auswärts esse, will ich nicht ständig diskutieren oder mich rechtfertigen oder nachhaken müssen, ob da jetzt wirklich alles rein vegan war bei der Zubereitung … Vegetarisch gibt’s inzwischen auf fast jeder Speisekarte, vegan ist noch nicht ganz durchgesickert.

(Allerdings hatte ich letztens ein Bauernfrühstück aus der Vegetarischen Abteilung der Speisekarte, an dem dann doch Minischinkenstückchen dran waren. Das ging zurück.)

Hund und Katz

Außerdem kann ich mich nie als Veganer bezeichnen, weil ich meinen Hund und meine Fische mit Fleisch ernähre.

Oder zählt das nicht, denn wenn dein Kind nicht Veganer ist, bist du als Elternteil es ja auch trotzdem, oder?


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