Auch, wenn du dir das vielleicht schon öfter hast anhören müssen: Du bist nicht „zu empfindlich“. Viel zuviele Menschen sind abgestumpft und nicht mehr verbunden mit anderen Lebewesen. Du dagegen empfindest Mitgefühl. Und das ist wunderschön. (Ich weiß, und kann belastend sein.)

Aber lass dir nichts einreden: Mit der Gesellschaft heute mitzurennen, zu funktionieren – das ist nicht gut. Das ist nicht gesund. Und es muss sich etwas ändern.

Nicht, dass du Tabletten einwirfst und weitermachst, obwohl dir dein Körper durch Schmerzen zeigt, dass etwas falsch läuft.

Nicht, dass du noch mit schwerer Erkältung in den Job gehst, so wie „alle anderen“. Nur weil „alle anderen“ es so machen, ist es in diesem Fall auch nicht richtig. Da läuft etwas in unserer Leistungsgesellschaft falsch.

Wir müssen uns nicht ausbeuten lassen, auf Kosten unserer Gesundheit.

Nicht, dass du deinen Herzinfarkt mit Mitte 50 ein paar Wochen lang behandeln lässt und dann wieder im Hamsterrad weitermachst, als wäre nichts gewesen.

Es ist dein Leben. Deine Gesundheit. Die ist kostbar.

Achte bitte sehr sehr gut darauf.

Und es wandelt sich gerade einiges. Du findest heut schon viele Menschen, die ähnlich empfindsam sind wie du. Wenn nicht in deinem „wahren Leben“, dann im Internet. In Facebook-Gruppen, Foren, Blogs.

Ich kann es nicht ertragen, so viele Frauen da draußen so gestresst, erschöpft und unzufrieden zu sehen. Denn ich weiß, das geht anders.

Mitgefühl mit anderen und mit dir selbst ist richtig und so wichtig!

Viel zuviele Frauen werden heutzutage durch die schlechten Nachrichten und den ständigen Stress regelrecht krank. Geringere Belastbarkeit, Ängste, chronische Erschöpfung, chronische Schmerzen … lebst du auch damit?

Hast du auch das Gefühl, dass alles auf deinen Schultern lastet? Kinder, arbeiten, Business und Haushalt managen – das müssen viele hier. Das höre ich sehr oft.

 

Ich selbst habe chronische Erschöpfung, resultierend aus 2 Burnouts.

Deshalb ist es für meine Gesundheit besonders wichtig, dass ich jeden Tag so lebe, wie ich ihn haben will.

Und das tue ich seit 2008. Ich habe mir meinen Alltag so eingerichtet, dass ich möglichst einfach und langsam und still lebe.

Indem ich gut in mich hineingehört habe, was meine wirklichen Bedürfnisse und Wünsche an mein Leben sind.

Und danach meinen Alltag eingerichtet habe.

Ich habe alles rausgeschmissen, was nicht mehr stimmte. Und nicht nur Dinge, sondern auch Überzeugungen, Verpflichtungen, Termine.

Was ich dabei gelernt habe, das gebe ich jetzt an andere Frauen weiter: Kostenlos in den Kursen im ganzichselbst Café.

Was meinst du?