Ich hab beim Umzug erstmal alles behalten und genommen, was ich kriegen konnte.

Denn ich wollte dann ja nicht in der neuen Wohnung sitzen und denken: ‚Mist, JETZT hätte ich das gut gebrauchen können!‘

Bei ein paar Sachen ist es mir nämlich so ergangen, die hatte ich grad noch weggegeben, weil die nicht in unser WG-Leben passten. Und nun hätte ich es gern wiedergehabt.

Also erstmal alles in die neue Höhle geschleppt.

Und tatsächlich hat sich schon einiges als sehr hilfreich erwiesen, dort, wo man es nicht vermutet hätte: Z. B. das kleine Badezimmerschränkchen, das jetzt mein Nachttisch ist. Oder der kleine Küchenwagen, der nun als „Geschirrrückgabe“ sehr sehr praktisch ist.

Aber: Durch all die fremden und übernommenen Sachen fühlt sich die Wohnung erstens noch sehr voll und zweitens auch noch nicht so sehr nach mir an. Sondern mehr wie eine Ferienwohnung, z. B.

Also beginnt jetzt das Organisieren und Entrümpeln

Wir sind übrigens in Woche 4 des Umzugs.

Heute übergeben wir die WG-Wohnung an die Verwalterin zurück. Und damit ist meine WG-Zeit auch offiziell abgeschlossen.

Bis um 5 hab ich letzte Nacht wach gelegen und wollte eigentlich so gern die neue Wohnung organisieren und entrümpeln. Aber der Hund schlief ja. Und die braucht echt ihren Schlaf.

Jetzt aber!

Am Samstag hab ich den Couchtisch verkauft. Der war leider zu groß, man rannte immer in die Ecken.

Heute hab ich schon ein paar Kleinanzeigen geschrieben, ein paar Dinge in Geschenkekisten gepackt.

Und weiter geht’s.

(Praktischerweise bin ich auch grad am Zyklushöhepunkt – „Sommer“ -, und dann kommt in wenigen Tagen der „Herbst“, in dem das Rausschmeißen noch leichter fallen wird.)

Wie schön das ist, so aus der Fülle schöpfen zu dürfen!

Die eigene Persönlichkeit wieder herauszuschälen. Und nur die Dinge zu behalten, die man wirklich haben möchte.

Ich bin motiviert. Du auch?


Erste Etappenziele sind erreicht

Unterlagen, die mehr als 10 Jahre alt sind

Papiere von 2008 und davor aussortiert. Habt ihr ’ne Idee, wo wir ein Feuerchen machen können? Ich hab jetzt ’ne ganze Papiertüte voller alter Unterlagen.

Unter dem Bett organisiert

Jetzt lagere ich nur noch die richtig sperrigen Teile, die ich tatsächlich ca. 1 x im Jahr benutze, unter dem Bett:

  • meinen großen Trekkingrucksack (in einem Müllbeutel als Schutz vor Staub)
  • meinen dicken Schlafsack (Müllbeutel)
  • den Weihnachtsbaum
  • den Koffer
  • den Hundebuggy und den Korb dazu
  • die Ventilatoren (Dachwohnung!!)

Und außerdem noch Steuerakten und Kalender, die ich noch nicht wegwerfen darf, weil sie jünger als 10 Jahre sind.

Ein paar meiner ältesten Kuscheltiere in einem Karton.

Und meinen Hund :D

Werkzeug- und Ersatzteile-Box

Auf die bin ich grad besonders stolz! Ich habe meine Dübel-, Schrauben-, Winkel- und Perlatoren-/Dichtungsringe-Sammlung, Silikon- und Klebertuben jetzt in einer zünftigen Metallbox untergebracht, die ich schon ewig besessen habe.

Werkzeug, dass ich doch häufiger mal verwende, wohnt dagegen in einer Schublade in der Küche.

  • Schraubendreher mit diversen Aufsätzen
  • Hammer und Nagelset
  • Zollstock
  • Imbusschlüssel diverser Größen (hab auch mal irgendwann die Dubletten aussortiert; einer pro Größe und Form reicht aus)
  • Maulschlüssel
  • Vierkantschlüssel
  • Teppichmesser

Damit wurde es jetzt auch schon im Kleiderschrank ordentlicher.

Da sind jetzt nur noch die eine Box mit Weihnachtsbaumschmuck (die passt nicht unter’s Bett), eine Schachtel mit feineren Schuhen, die Yogamatte und die Metallbox mit dem selteneren Werkzeug-Kram.

Und ja, die seit dem Umzug fehlende Ecke unten am Schrank werde ich auch wieder ankleben. Ich hab schon einen umfassenderen Holzleimeinsatz geplant.


Nächste Etappe: Die Aquarienschubladen

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