Jetzt sieht man noch all die Gänse auf den Wiesen und weiß genau, dass sie in einer Woche als Martinsgans gegessen werden.

Und in solchen Momenten ist meine Trauer riesengroß.

Wie wir mit den Mitgeschöpfen umgehen, ist pervers. Unsere Verdrängung in unserer Gesellschaft ist riesengroß, und ich nehme mich da nicht aus.

Obwohl ich schon ewig vegetarisch lebe (aber eben nicht vegan), gibt es doch immer noch vieles, wo ich selbst die Folgen meines Tuns verdränge.

Zwar esse ich schon seit Ewigkeiten kein Fleisch, bin aber lax bei Milchprodukten, und verdränge.

Und füttere meinen Hund mit Fleisch.

Von einer Wanderung am Donnerstag.

Immer wenn ich wunderschöne Kühe auf der Weide sehe, bekomme ich wieder ein schlechtes Gewissen. Ich erkenne in ihnen Züge, die ich auch von meinem geliebten Hund kenne. Sie sind fühlende Wesen wie wir.

Es ist wirklich Zeit, für mich (nicht für den Hund) den Schlussstrich zu ziehen!

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