Würdest du mit nur 50 Dingen auskommen?

Inspiriert durch 50things, die Aktion des mnmlisten Leo Babauta (siehe auch Zen Habits) habe ich mal überlegt, was meine 50 Lieblings- bzw. wichtigsten Gegenstände in meinem Besitz sind und ob ich ohne den Rest auskommen würde.

Ich habe 2003 oder 04 angefangen, eine Menge Deko und Kleinmöbel wegzugeben. Ich bin 2008 aus einer 60 qm-2 Zimmer-Wohnung in ein WG-Zimmer umgezogen. 2015 habe ich mich nochmal verkleinert – innerhalb unserer WG bin ich in das kleinere, ruhigere, ins Grüne hinaus gelegene Zimmer umgezogen.

Hier ist mein Refugium, mein Heimbüro, mein Lebensmittelpunkt. Bald zieht hier auch meine kleine Hündin mit ein.

Ich besitze mehr als 50 Dinge. Aber meine Liste soll aufzeigen, ob ich mit 50 Dingen auskommen würde.

Leo Babauta lebt mit seiner Frau und einer Menge Kindern minimalistisch. (Sie teilen sich eine Zahnbürste – so weit würde ich dann doch nicht gehen.) Er zählt in seiner Liste alles, was er persönlich besitzt und nicht teilt (also nicht sowas wie Geschirr etc.; Kleidungsstücke und Bücher dagegen schon).

Hier ist meine Liste, meine persönliche Challenge:

 

Für mich unverzichtbar:

1. Ein richtiges Bett, nicht nur eine Art Isomatte oder auf dem Boden schlafen
2. Eine Zahnbürste
3. – 4. Eine Tangle Teezer-Haarbürste und ein Haargummi
5. Mein MacBook – zum Schreiben und Arbeiten, für Unterhaltung und mit meinen Fotos, Musik/Hörspielen etc.
6. Meine externe Festplatte mit allen Fotos, Musik, Hörspielen und Datensicherungen
7. Meine Sonnenbrille (mit Sehstärken)
8. Mein Glückspilz-Portemonnaie mit Geld und Papieren


9. – 10. Eine Packung Henna ;) und Gummihandschuhe zum Haarefärben
11. Meine Kamera
12. Mein Indien-Reisetagebuch
13. – 28. 16 Planer/Organizer/Kurztagebücher aus den vergangenen und diesem Jahr (notfalls könnte ich für die Zukunft wohl auf digitale Führung umsteigen)
29. – 35. 7 Ordner mit Fotonegativen – die ich schon lange mal digitalisieren wollte
36. Mein Rucksack
37. [Reserviert für meine Hündin]

Kleidung – kann man ggf. im Zwiebellook tragen:

38. Eine lange Hose – ich liiiiebe Haremshosen
39. Ein langer oder kurzer Rock
40. Eine Fleece-/Sweat-/Strickjacke – die Auswahl, welche es sein sollte, würde mir sehr schwer fallen
41. Socken (sowas zählt bei Leo B. auch als eine Zahl/Gruppe)
42. Unterwäsche
43. – 44. 2 Trägertops
45. – 46. 2 Langarmshirts
47. 1 leichte wetterfeste Jacke
48. Die aktuellen Teva-Flipflops – sie sind einfach die bequemsten
49. Ein Paar Chucks Ethletics – denn die gibt’s zum ähnlichen Preis jetzt auch in fair und vegan
50. 1 Pashminaschal – ist Schal, Schlafbrille, wärmende Decke in einem

Oh, und da waren sie auch schon um.

Küchenutensilien, die ich täglich benutze und an denen ich hänge – hm, bei Leo zählen die ja nicht, aber mir gehören sie halt allein:

51. Meine Kaffeequetsche
52. Mein kleines scharfes Gemüseschälmesser von WMF
53. Meine grooooße Kaffeetasse (die aus dem Blogheader)
54. Meine Glaswasserflasche – ein wahrer Allrounder

Bücher, von denen ich mich ungern trennen würde, weil ich sie immer wieder gern jederzeit zur Hand haben will:

55. Tom Hodgkinson – „Die Kunst, frei zu sein“ – Ja, alle anderen könnte ich wohl aus der Bibo ausleihen oder die Inhalte im Internet nachschlagen.

Auch noch recht wichtig für mich:

56. Der Familienbuddha

Vorher auf der Liste, aber zu weit runter gerutscht:

57. Mein Kaminschrank – wenn ich mal auswandern würde, würde ich ihn mitnehmen oder irgendwo unterstellen/einlagern

Wow, das war aufschlussreich. Im Prinzip würde ich mit rund 50 Sachen also gut hinkommen.

Wie stehts mit dir? Was sind deine „lebenswichtigen“ 50 Gegenstände??


Warum es glücklich macht, weniger zu besitzen? Wie du dich von all dem überflüssigen Kram befreist?

Ich hab meine Erfahrungen in dieses Buch gesteckt, damit du das auch haben kannst:

„Dieses Buch feiert ein einfaches Leben,
gefüllt mit jeder erdenklichen Freude.“

Eine Leserin

About The Author

Sandra

Sandra, *1976, schreibt auf ihrem Blog über das einfache, selbstbestimmte Leben und Arbeiten. Ich bin überzeugt davon, dass auch du dir das Leben aufbauen kannst, das du dir erträumst. Und zwar, ohne dich dafür tot zu schuften.

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