Vorschlag: Mach doch auch mal Inventur bei deinen Vorräten. Das ist gut gegen Verschwendung, gegen Angst/Panik, gegen Armut, weil du nicht so viel neu kaufen musst. #shelfliving


Ab Montag bleiben hier in Sachsen die Schulen geschlossen. (Bis nach Ostern, also über einen Monat! Finde ich schon heftig.) Es gibt wohl in Dresden 5 Infizierte. Veranstaltungen werden abgesagt.

Ich mach mir um mich aber keine allzu großen Sorgen. Meine Familie hier und ich – wir gehören nicht zur Risikogruppe. Mein Papa schon eher, aber dem geht es gut.

Es kann sein, dass ich ab sofort nicht mehr die Nachbarn im Pflegeheim besuchen darf. Dort fingen die Pfleger heute damit an, mit Desinfektionstüchern Handlaufstangen, Türklinken und Schalter zu putzen. Ich hoffe, dort bleiben alle gesund.

Ich halte es für richtig, dass Vorsichts- und Hygienemaßnahmen ergriffen werden, die Bevölkerung ans Händewaschen und ggf. auch Desinfizieren erinnert wird und Gelegenheiten, wo hunderte und tausende Menschen aufeinander treffen, abgesagt werden.

Und im Haus bleiben zu müssen würde für mich auch kein Problem darstellen.

Nikita und ich sind sogar mit allem Nötigen versorgt:

Ich hab wirklich nicht wegen des Coronavirus‘ angefangen zu hamstern. Ich hab schon im letzten Jahr mehr Vorräte angelegt, nachdem ich vorher alle Dinge auf Grund leer gemacht, mich damit aber unsicher und arm gefühlt habe. Und verstärkt nochmal in diesem Januar ein paar Pakete Nudeln mehr bestellt.

Also meine Hamster werden satt.

(Weil: Hamsterkäufe …)

Toilettenpapier haben wir auch eine ganze 8er-Packung.

Oben: Hundefutter (dass immer für den Hund gesorgt ist, ist mir auch super wichtig). Und 1 Reismilch, frische Möhren und ein paar „Soßen“ oder Beilagen: Passierte Tomate, rote Linsen und 1 Dose Kidneybohnen.

Reismilch und Soßen/Beilagen/Konservengemüse kann ich mal noch aufstocken.

Unten: Nudeln (Spirelli und Spaghetti und kleine Suppennudeln), Glasnudeln, Reis, Couscous, Kartoffelpüreepulver und Kartoffeln.

Ich fühle mich so gut versorgt!

Im anderen Schrank:

Wenn mal der Kaffee ausgeht …

2 Kräutertees und Rooibos (ohne Koffein), 2 x Gewürzmischung für Chai (ohne Koffeein), schwarzer Tee und 2 x Instant Chai (mit Koffein).

Reicht auch noch ’ne Weile.

Aber so schnell wird der Kaffee auch nicht alle. 14 Tage hält der (der mit Koffeein ist im Glas) mindestens noch:

In dem kleinen Glas ist Lebkuchengewürz. Liebe ich im Kaffee.

Und für’s Frühstück hab ich auch noch was

Haferflocken in Kakaopulver, Honig und eine Erdnuss-Schoko-Creme. Im Kühlschrank stehen noch mehrere, z. T. hausgemachte Marmeladen.

Kein Problem – einen Bäcker haben wir unten im Haus.

Nicht im Bild:

Popcorn (salzig), 1,5 Tüten Salzbrezeln, 1/2 Tüte Chips, 1 Tüte Walnüsse. Ach ja, und eine Packung Waffelbecher – da mangelt’s im Moment allerdings am Likör.

So, damit komme ich mindestens 2 Wochen aus.

Wie gesagt, ich hab das nicht alles wegen eines möglichen Coronavirus-Hausarrestes angeschafft, aber jetzt ist ein guter Zeitpunkt, das mal alles aufzuessen.

Und es fühlt sich einfach gut an, immer ein bisschen mehr da zu haben, als ich nur in den nächsten Tagen essen kann. Es kann immer mal sein, dass man nicht einkaufen gehen kann – sei es aus zeitlichen oder aus gesundheitlichen Gründen.

Passend dazu: Shelfliving auch im Badezimmer

 

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