Ich verstehe die Bezeichnung „Hexe“ einfach als:

Frau, die mit ihrem weiblichen Wesen und mit der Natur verbunden lebt.

Ich mache keine Rituale. Ich zaubere nicht. Was ich mache, kannst du in meinen Urban Cottage Witch-Artikeln ja jetzt lesen.


Es wird in den nächsten Tagen weitere Hexen-Artikel von mir geben. Über meine Hexen-Richtung, meinen Weg und meine Praktiken … Also bleib dran.

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Glaube ich an Gott?

Ich glaube an … eine Quelle allen Lebens. Vieles, was über Gott gesagt wird, ist für mich stimmig, allerdings sehe ich keinen bärtigen alten Mann im Himmel, sondern eher sowas … un-greifbares wie „Die Natur“, „Das Leben“, sogar „Universum“ – wenn auch nicht das, was sich aus Sternen und Planeten zusammensetzt.

Die Kirche sagt ja auch, Gott sei überall, sei Anfang und Ende.

Wir sind ein Teil der Schöpfung, der Natur. Genau so wie ein Spatz oder ein Apfelbaum (oder eine Made).

Ich finde die Vorstellung schön, dass wir spirituelle Wesen sind, die im menschlichen Körper Erfahrungen machen und danach weiter gehen.

Ich glaube, all die Gottheiten im Hinduismus und wo immer sind Facetten des Menschen.

Ich finde die Küchenmagie der indischen Frauen toll (oder auch vieler katholischer Menschen), die einfach in ihrem alltäglichen Leben die eben grad für eine Sache zuständige Gottheit oder Heiligen um Hilfe bitten, oder ihnen eine Gabe darbieten.

Mache ich Rituale?

Ich mache keine Rituale. Ist mir viel zu anstrengend. Meine Magie ist in meinem Alltag. Eine Visualisierung oder Bestellung beim Universum.

Was ich – ganz praktisch – *mache*

sind

  • Vision Boards (oft als Bildschirmhintergrund für den Computer)
  • Visualisierung (Glaubenssätze)
  • Bestellungen beim Universum
  • Beobachtungen in den Raunächten notieren
  • Verbindung mit der Natur, vor allem mit Bäumen und Wasser
  • zyklisch leben und arbeiten – demnächst auch mehr nach den Mondphasen
  • Ahnungen sehen – ich kann nichts dafür, es ist so – und in letzter Zeit höre ich auch darauf

Und wovor ich wirklich Angst habe sind Vorhersagen.

Tarot. Numerologie.

Mein Weg, meine Entwicklung

Angefangen hab ich Ende der 90er. Da war ich Schülerin und las die ersten Bücher über Kreatives Visualisieren (Shakti Gawain) und Mondastrologie, die meine Schwester aus der Bibliothek ausgeliehen hatte.

1996 bis Anfang der 2000er – im Studium – hab ich (Auto-)Biographien moderner Hexen gelesen (Sandra – Ich, die Hexe …) und auch mein erstes Book of Shadows geführt und ein paar Rituale ausprobiert. Aber die waren mir immer zu umständlich.

Ich mag heute noch nicht gern einen Altar herumstehen haben. Weil ich darüber nicht mit Besuchern diskutieren möchte, weil alles herumsteht und einstaubt und mir nur sehr kurz etwas bedeutet.

Ich hab meine Magie lieber im Alltag um mich.

Gegenstände, die mir etwas bedeuten.

Burgen und Schlösser und alte Städte besuchen und die Geschichte dort spüren.

Eine Ausstellung über die Geschichte der Hexen besuchen.

In den Wald gehen, an den Fluss oder in den Botanischen Garten, um in der Natur zu sein und aufzutanken.

Ich vertiefe mich nicht ins Kochen und hab die Geduld nicht dafür.

Aber ich fühle mich nur in meinem Zuhause richtig wie ich selbst, besonders, seit ich nicht mehr in der WG lebe, sondern in meiner eigenen kleinen gemütlichen (und etwas altmodischen) Dachwohnung.

Ich bin auf jeden Fall eine Cottage Witch.

In der Stadt, also Urban Cottage Witch.

Und mein Element ist auf jeden Fall das Wasser. Ich liebe das Meer, einen See, den Fluss und sogar die üppigen Springbrunnen hier in der Stadt. Und ich liebe Libellen. Sie sind wunderschön, schillernd. Und erinnern mich an die Badeseen in meiner Kindheit.

Urban Cottage Water Witch.

Heute bin ich über 40 und fühle mich etwas … mehr angekommen. Reifer.

 

Ich will die Energien im Flow haben.

Zyklus-Flow in meinem Leben und meinem Arbeiten.

Energie-Flow – Geld ist auch Energie.

Energien anderer Menschen um mich herum beeinflussen mich sehr.

 

 

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