Stimmung: Erschöpft. Friedlich. Traurig. Vorfreudig.

Erschöpft

Zu Weihnachten war ich 1 volle Woche lang unter Menschen (Familie). Das war schön, hat mich aber auch erschöpft.

Jetzt will Schatz Dinge mit mir unternehmen.

Silvester war schön. Wir waren in WG, mit der ausziehenden und dem neuen Mitbewohner. Rosésekt, Raclette und Kartenspiele. Ab und zu mag ich solche geselligen Abende.

 

Traurig

… bin ich, weil ein wunderbarer Musiker, an dessen Konzerte ich so schöne Erinnerungen habe, von uns gegangen ist: Neil Innes. Er mag nicht so bekannt gewesen sein – er hat oft Nebenrollen in Monty Python-Filmen gespielt. Er war ein großartiger Unterhalter und sympathischer Mensch.

 

In die ruhige Jahreswechselstimmung, die ich so liebe, komme ich erst jetzt.

Und ich muss sie mir fast erkämpfen.

Draußen ist es sonnig. Still.

Ich freue mich schon sehr auf Montag, wenn wieder alles seinen routinierten Gang geht und Nikita und ich hier wieder allein den Tag verbringen.

 

Ich werde noch eine weitere Woche in dieser Zwischenwelt leben – oder besser noch den ganzen Januar

Denn es wird meine Rotes Zelt-Woche sein.

Ich freue mich zwar drauf, hier einen luftigen Boho-Stil einziehen zu lassen, aber für diese Woche habe ich es noch nicht zu eilig, meine Weihnachtsdeko abzubauen. Die kuscheligen karierten Kissen und Decken. Den Weihnachtsbaum mit seinem wunderschönen Licht.

Januar ist erst der Anfang. Zeit noch für genügend Winterschlaf. Das Jahr wird noch lang und aufregend genug.

Ich erträume mir das neue Jahr

Ein neues Vorgehen bei ganzichselbst

Mein Augenmerk für 2020 wird einzig und allein auf der Vergrößerung meiner Mailingliste liegen. Ich möchte so viele Frauen wie möglich auf mein Angebot für ihr leichtes, entrümpeltes Leben aufmerksam machen. Denn unsere Gesellschaft wird einfach immer leistungsbewusster, ausgebrannter, erschöpfender.

Und dafür habe ich eine neue (alte) Herangehensweise (wieder)entdeckt:

Ich werde sehr viele Bücher und Guides auf Amazon veröffentlichen. (Von Buchverkäufen wird man bei Gott nicht reich – bei einem Buchpreis von 10€ erhält der Autor 1 – 3€. Aber sie bringen Reichweite.)

 

Einen Flitzer.

Tatsächlich könnte es dieses Jahr Umstände geben, die mich dazu bringen, mir doch ein kleines Auto zuzulegen. Meine Eltern ziehen in unsere Nähe um. Aber auch wieder nicht so nah, dass man gut mit Bus und Bahn hin kommt.

Ich lasse mich zwar sehr gern herumfahren, aber um zu ihnen zu kommen, werde ich ein Auto brauchen.

Und speziell in einer anderen Sache fehlt es mir wirklich sehr, bisher nicht selbst so mobil zu sein: Wenn ich mit Nikita an den Badesee will, bin ich immer auf Leute angewiesen, die mich mitnehmen. Und meist klappt das nicht.

Jetzt habe ich schon kleine Autos, wie sie beispielsweise Pflegedienstschwestern fahren, recherchiert. Und sogar Videos gefunden, in denen Leute ihren Renault Twingo zum Mini-Camper umgebaut haben!

Ich erträume mir also gerade mein Auto – einen kleinen Cityflitzer mit einem Mandala auf der Motorhaube und meinem Ganesha auf dem Armaturenbrett. Und „beschlafbaren“ Sitzen.

 

Eine Autotour mit Schatz Richtung Westen.

Wir haben so eine Tour – Richtung Norden – gemacht, als wir frisch zusammen waren. Damals haben wir sein Zelt ins Auto gepackt und sind drauf los gefahren, grob Richtung Ostsee.

Haben 2 Tage bis Berlin gebraucht. Dort bei einer Freundin übernachtet.

Haben Stätten unserer Jugend (Ausbildung etc.) besucht. Und schließlich an der Müritz und an der Ostsee campiert.

Das Schönste daran war, dass wir abends nicht wieder nach Hause fahren mussten, sondern bleiben konnten, wo es uns gefällt. Auf einem Campingplatz waren wir fast allein. Wir hatten dort den herrlichsten Sternenhimmel über meiner Isomatte, den ich je gesehen habe.

Diesmal ergab sich unsere Reiserichtung durch … Zooläden! Auf youtube verfolgen wir inzwischen Vlogs mehrerer Aquaristikfreunde, die teilweise selbst bemerkenswerte Zoogeschäfte führen. Die wollen wir nun in echt sehen. Aber natürlich auch andere Dinge, z. B. das Hildegard-von-Bingen-Kloster bei Mainz …

Diesmal auch neu: Nikita wird dabei sein. Ich bin wirklich gespannt, wie das wird.

 

Ich freue mich sehr auf das neue Jahr – Jahrzehnt.

Dieses Jahr zieht also ein neuer Mitbewohner ein. (Schon jetzt im Januar.)

Dieses Jahr sorge ich besser für meine Gesundheit und lasse z. B. die Vorsorgeuntersuchungen gleich zu Jahresbeginn vornehmen. Termine sind gemacht.

Dieses Jahr werde ich einige meiner bisherigen Gewohnheiten verfeinern.

Aber ich bin auch sehr dankbar für alles, was ich schon für mich geschaffen habe und das gern so schön bleiben darf.

Ich freue mich auf dieses Jahr.

Hier kannst du mit mir in Kontakt treten. Bitte denke dran, nett zu bleiben. Hier lesen und schreiben Menschen wie du.