Morgen ist mein Geburtstag – höchste Zeit, den Oktober ordentlich abzuschließen!

Diesen Monat haben mich 3 Dinge schwer beschäftigt: Meine Zimmerpflanzen, meine gemütlichere „Cottage“-Einrichtung und meine Fibromyalgie-Schmerzen.

Das weiße Schränkchen rangierte ganz oben auf der Liste meiner hässlichsten Einrichtungsgegenstände. Deshalb hab ich es weggegeben. Es wollte tatsächlich jemand haben! Und ich hab ein weiteres „Erbstück“ eines anderen ehemaligen Mitbewohners an seine Stelle gesetzt.

Neu gefunden hab ich auch was: Dieses kleine Regalchen (eine gehandicappte „Moppe“, es fehlen die meisten Schubladen) aus einer Verschenkekiste:

Die Anzahl meiner Zimmerpflanzen hat sich erhöht von 24 auf (Stand: 13. Oktober) 34. Ich hab diesen Monat eine Menge abgebrochener Blätter und Minitriebe bekommen und hoffe, die neu bewurzeln zu können:

(die gesamte Liste der Neuzugänge dieses Hauls gibt’s hier bei Instagram)Ja, ich hab auch einen Jahresvorrat an Hexennüssen gefunden bei einem unserer Hundespaziergänge :) Die Hexennüsse kommen ins Aquarium, sie dienen als Futter für Garnelen und Schnecken. Und als Deko, natürlich.

Apropos: Etwas Halloween-Deko kam wieder zum Vorschein:

Gegen die oben genannten Fibromyalgie-Schmerzen half unverhofft … eine Tageslicht-Glühlampe! Ihr Licht wirkt unglaublich echt und hat mich sofort entspannt. (Es ist die größere im Bild.)

Weil mir ihr Licht so gut tat, hab ich die große gleich noch einmal bestellt (für’s Wohnzimmer), und 3 kleinere, um sie in den anderen Räumen zu verteilen.

Meine Dachgeschosswohnung ist an Regentagen wirklich schon sehr düster. War. War.

Mein Zotteltier war wieder beim Friseur. Ich hab jetzt einen Wombat. Jedenfalls sieht sie von vorne manchmal so aus, das runde Gesicht und so.

An einem Wochenende war der Schatz mal nicht in der Stadt. Und prompt räume ich meine Wohnung um!

Eigentlich hab ich nur das Bett um 20 oder 30 cm verschoben. Ich hatte es noch nicht mal gedreht oder das Zeug unter dem Bett vorgeholt. Sollte ja nur probehalber sein, weil ich erstmal sehen wollte, ob ich andersrum besser schlafe.

Ich konnte ja nicht ahnen, welche Veränderungen das alles nach sich ziehen würde!

Großartige Veränderungen! Es schläft sich wirklich besser (keine Ahnung, ob an Feng Shui was dran ist, oder woran es lag). Jetzt kann ich mich hier schön in die Ecke kuscheln und liege nicht mehr zwischen Tür und Fenster.

Der Anblick des riesigen hässlichen, wenn auch super praktischen Kleiderschranks hatte mich immer sehr gestört.

Nur durch diese paar Zentimeter wirkt mein Zimmer nun viiiiel geräumiger!

Und plötzlich hatte ich Platz frei für ein Pflanzenregal!

Ach, was sag ich, sogar für zwei, wie sich bald rausstellte.

Und weitere Pflanzen sind auch hinzugekommen: Ich hab ein Alpenveilchen und eine riesige Grünlilie aus den Grünabfällen gerettet – dieser Sammelstelle hier im Wohngebiet, wo die Hausmeister abgesägte Äste, das Laub und die Nachbarn ihre ausrangierten Balkonpflanzen wegwerfen. Die beiden Töpfe waren vermutlich den Sommer über auch Balkonbewohner gewesen:

Für mich muss es gar nicht blühen. Ich finde auch die Blätter des Alpenveilchens wunderschön:

Ich finde es toll, dass sich hier immer noch kleinere Änderungen ergeben. Alles fügt sich zusammen. Ich hab das Gefühl, das ist immer noch ein bisschen ein „Probewohnen“: In dem Sinne – Was noch nicht passt, wird passend gemacht.

Und auch mit den Jahreszeiten verändern sich meine Wünsche und Bedürfnisse nochmal ein bisschen. Im Sommer will ich alles leicht und hell und eher minimalistisch haben, und jetzt im Herbst/Winter dürfen gern dunklere Dinge, mehr Kissen, Decken, Teppiche und Pflanzen und Deko sein.

Ausflüge haben wir natürlich auch wieder gemacht. Die Wälder sind jetzt so herrlich bunt – ich hab das Gefühl, so intensiv war das in den letzten Jahren nicht, und es gab auch nicht so viele rote Bäume, nur gelbe.

Wir waren in der Neustadt spazieren, sind im Café frühstücken gegangen, so lange es noch ging, und ich hab meiner Ahninnen gedacht, indem ich eine Fotocollage von meiner Mutter, ihrer Mutter und deren Schwestern gemacht habe.

Mein kleiner Vampir.

Alles in allem wieder ein sehr heimeliger, gemütlicher – ja hyggeliger – Monat. Wie es sein soll, im Oktober 🧡

Und wie war mein Halloween?

Ich hab den Tag mit Schatz und Nikita verbracht <3 Wir waren zusammen frühstücken. Dann auf einem Roadtrip durch bunte Wälder, vorbei an mit Kürbissen dekorierten Einfahrten und Haustüren und mit Spaziergang in Bischofswerda.

Abends sind wir im Nebel bei Vollmond mit dem Auto herumgefahren – das war wirklich etwas gruselig. Und zum Ausklang haben wir „Hubie Halloween“ auf Netflix geguckt und Glühwein getrunken.

 

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