Na ja, klappt natürlich nicht 100%ig, aber mit ein bisschen Nachdenken und Neu-Anpassen kriegt man schon einiges hin.

 

Normalerweise hätte ich 3 große Tüten gemischtes Tiefkühlgemüse gekauft

Und die leeren Tüten habe ich in letzter Zeit dann auch für den kleinen Müll als Müllbeutel verwendet.

Aber heute hab ich mal geguckt, was es an Obst und Gemüse lose gibt.

Bekommen habe ich

  • Äpfel
  • Birnen
  • und Bananen, allerdings mit Bio-Banderole
  • Lauchzwiebeln
  • Radieschen
  • Zucchini
  • Tomaten im Pappkarton
  • und Tiefkühlerbsen, ebenfalls im Karton (innen beschichtet?)

Das sind eine Menge Sorten, die ich schon eeeewig nicht mehr gekauft habe. Das fertig geschnippelte TK-Gemüse war ja immer sehr bequem.

Und Obstesser bin ich nicht so. Möchte morgen zum Wochenendfrühstück gern aber Birnen, Bananen und Äpfel für mein Müsli oder Schokobrötchen.

Möhren übrigens hätte ich ganz sicher lose im Bund erwartet. Aber das Bund war in einer Tüte.

Die Milch und der Weißkrautsalat im Bild sind nicht für mich, sondern Mitbringsel für einen Herrn aus dem Pflegeheim nebenan.

Die Chips hab ich für meinen Rotes Zelt-Tag irgendwann in den nächsten Tagen gekauft.

Die Hollandaise war im Sonderangebot, und da ich immer so einfallslos bin, was ich mir kochen soll, da kommt mir die Soße immer ganz recht.

Und Nudeln und Reis könnte man so gut im Karton verkaufen, ging ja früher auch. Die hab ich leider noch nicht anders gekriegt, brauchte die aber dringend.

 

Glasbehälter

Ich weiß, der Feta ist nicht vegan (und das hab ich doch neulich gelobt). Ein Rückfall durch Unbedachtheit. Ist mir nach der Kasse erst aufgefallen.

Feta, Wein, Öl und Tomatensoße im Glas ist im Moment für mich okay. Ich plane, die Gläser wiederzuverwenden, z. B., um irgendwann Öl „lose“ im Unverpacktladen zu zapfen.

So, das waren 25€.

 

War’s anstrengend?

Ja, finde ich schon.

Ich gehe immer in diesen Laden und weiß genau, was wo steht. Was ich schon seit Jahren kaufe.

Heute war’s nicht so ein Durchfliegen. Jetzt war Mitdenken angesagt. Und dafür hab ich nicht immer die „Löffel“.

Und jetzt muss ich mir auch überlegen, wie ich in den nächsten Tagen welche Zutaten verarbeite. Bisher hab ich meist die Tüte Mischgemüse in eine Mikrowellenschale gekippt und gar gekocht. Reis oder Nudeln dazu – fertig.

Aber jetzt hab ich ganz andere Gemüsesorten …

Ich denke aber, dass ich mich nach ein paar Wiederholungen ganz gut auf die neuen Produkte einschießen kann.

Und loses Gemüse gibt’s auch beim Gemüsehändler, zu dem ich sogar meinen Hund mitnehmen kann. So haben wir wohl jetzt ein neues wöchentliches Gassiziel.

 

Und diese Kompromisse immer

Und dann dieses Hin- und Herüberlegen, was nun das kleinere Übel ist. Die Äpfel und Birnen sind zwar lose, aber nicht aus Deutschland. Immerhin auch nicht aus Neuseeland, aber schon aus Italien und Belgien.

Man darf sich da echt nicht zu sehr reinsteigern, denn man kann es einfach nicht 100% richtig machen.

 

Ich übe noch

Ich gehe ja erst die ersten Schritte in diese Richtung, da mache ich es mir nicht gleich zu schwer. Dranbleiben ist jetzt wichtig.

 

Hilfsmittel: Mealplanning

Eine Hilfe dabei ist das Planen der nächsten Essen. Darin bin ich bisher ganz schlecht, und dann steh ich da, ohne Antrieb und ohne Ideen.

Deshalb hab ich mir grad im Handy in der Google Notizen-App (Keep) eine Hilfe gemacht, sogar mit Foto des heutigen Einkaufs zur Inspiration.

Teuer!

Aber sollte ich das wirklich in 3 Tagen auffuttern, ist das um einiges teurer als meine bisherigen Tiefkühltüten!

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