[Projekt Selbstfindung] 1.000 Fragen an dich selbst #11

War ich in der Pubertät glücklich? Welche Freundschaft von früher fehlt mir? Worüber habe ich mit meinem Partner immer wieder Streit? Mal sehen, ob ich diese Fragen hier in diesem Artikel beantworte …

Du kannst dir diese Fragen jedenfalls auch stellen. Das macht Spaß und ist sehr aufschlussreich!

Kennst du dich selbst? Weißt du, was du in deinem Leben willst? Wer du – außerhalb deiner Familie, deiner Rolle als Mutter beispielsweise – noch bist?

Wer warst du früher? Was prägte dich? Was ist deine geheime Leidenschaft?

Mach doch mit und beantworte dir selbst – oder uns – diese 1.000 Fragen.

Diese Serie wurde initiiert von Johanna von Pinkepank.

Ich beantworte hier pro Blogbeitrag unregelmäßig immer 20 Fragen. Hier ist Teil 11 – Fragen 201 bis 220.

Und hier findest du die anderen Beiträge dieser Reihe.


201. Wie gut kennst du deine Nachbarn?

Wir wohnen in der Stadt in einem 5-stöckigen Altbau mit Unternehmen und Privatleuten. Seit ich den Hund habe, komme ich mehr mit Nachbarn ins Gespräch. Mit einer teilen wir uns neuerdings das Internet. Für meinen Geschmack könnten wir uns gern noch ein bisschen besser kennenlernen.

202. Hast du oft Glück?

Glück im Sinne von Geld finden oder anderen glücklichen Zufällen: Nicht mehr als andere, denke ich. Aber glücklich fühle ich mich fast immer. Weil ich seit 2008 so viel dafür in meinem Leben geändert habe. Also ja, finde ich schon.

203. Von welcher Freundin unterscheidest du dich am meisten?

Uh, heute sind das ja wirklich sehr persönliche und schwere Fragen. Im Lebensstil unterscheide ich mich wohl inzwischen von fast allen meinen Freundinnen. Sie haben geheiratet, haben ein Kind oder mehrere, sind in der Nähe ihres Elternhauses geblieben und arbeiten als Angestellte.

Ich lebe mit über 40 in einer WG. Habe kein Kind, sondern ein Fellkind. Mein langjähriger Partner und ich ziehen bewusst nicht zusammen. Und ich arbeite selbständig. Alle diese Dinge sind nicht zufällig passiert, sonder die habe ich mir genau so ausgesucht.

Eine andere nimmt sich immer Auszeiten und macht lange Reisen, zuletzt sogar eine Weltreise. Ich bin früher viel gereist, war in Indien, Rumänien, Estland, den USA … Ich würde gern immer von Januar bis März im Warmen überwintern (Traumziel: Wieder nach Goa). Aber z. Zt. zieht’s mich nicht in die Ferne. Ich hab nicht die Energie dazu, und ich möchte auch nicht so lange von Nikita getrennt sein.

204. Was machst du anders als deine Eltern?

Ich habe einen völlig anderen Lebensstil, als sie in meinem Alter hatten. (Siehe oben.) Gerade hat meine Mutter wieder gesagt, dass sie so nicht leben wollen würde. Aber ich hab ihr wieder versichert, dass ich es genau so haben will.

Ansonsten sind sie es, die jetzt mit über 60 in meine Traumländer reisen. Da will ich ihnen später aber auch wieder nacheifern.

205. Was gibt dir neue Energie?

Ganz schnell wirkt Gospelmusik. Wenn ich mich aber wirklich mal schlapp und elend fühle, dann versuche ich, frisches Obst und Gemüse zu essen oder Saft/Smoothie zu trinken. Und in den Sonnenschein zu gehen. Und hier hab ich noch weitere Tipps für Energiemanagement ausgeführt.

206. Warst du in der Pubertät glücklich?

Ja, doch. Ich war zwar nicht wie die anderen jungen Leute, hatte z. B. noch nicht wirklich eine Lieblingsband oder bin auch nicht gern zur Disco gegangen. Aber ich kann mich nicht erinnern, dass ich unglücklich gewesen wäre. Später, die paar Monate zwischen Abi und Studium, da war ich ungeduldigt, wollte endlich in die Großstadt und in meine eigene Wohnung ziehen. Da war ich wohl auch ziemlich unleidlich.

207. Wann hast du zuletzt eine Nacht durchgemacht?

Das war vor dem Hund, also Anfang 2017? Seit ich Nikita habe, stehe ich gegen 9 Uhr auf und bin um 22 Uhr müde. Ich trinke weniger Kaffee, bewege mich viel mehr – 3 x am Tag spazieren gehen. Und ich mag diese Veränderungen. Sie tun mir gut.

208. Womit beschäftigst du dich am liebsten in deinen Tagträumen?

Damit, wie ich meine Projekte voranbringen kann. Weiter frei leben kann, so wie ich es jetzt tue. (Ein Alltagskniff, mit dem du täglich das ideale Leben lebst.)

209. Blickst du dich oft um?

Wortwörtlich? Nein. Im übertragenen Sinne? Auch eher wenig. Ich plane und erträume gern meine Zukunft und versuche, mehr vom Jetzt mitzukriegen. Ich hab immer mal im Hinterkopf, dass ich irgendwann sterben werde und frage mich, ob ich alles gemacht habe, was ich in meinem Leben machen wollte. Ob ich irgend etwas bereuen würde. (Damit du am Ende nichts bereuen musst, hab ich diesen Beitrag geschrieben.)

210. Was wissen die meisten Menschen nicht über dich?

Au weia … Es gibt ein paar Dinge, die ich hier nicht posten will. Aber eins kann ich verraten: Ich bin fasziniert von Taschen, Schachteln, Teedosen, Büromaterial und Kaffeebechern und muss mich immer bremsen, nicht zuviel davon zu kaufen.

Blick ins Buch


211. Worüber hast du mit deinem Partner immer wieder Streit?

Darüber, ob er mir zuhört.

212. Worauf freust du dich jeden Tag?

Mein Ding machen zu können. Den Morgen entspannt und ganz langsam anzufangen. Schnecken im Aquarium beobachten. Auf eine lange Schnüffelrunde mit Nikita gehen. Milchkaffee mit veganer „Milch“. Z. Zt. draußen auf dem Balkon.

213. Welche Freundschaft von früher fehlt dir?

Leider ist der Kontakt mit den meisten früheren Freundinnen durch Wegzug, Familiengründung, Änderung der Interessen sehr sporadisch geworden. Ich versuche immer wieder, sie zu beleben. Man sieht sich jahrelang nicht. Aber immerhin schreiben wir uns auf WhatsApp und halten uns mit Familienfotos auf dem Laufenden.

214. Wie gehst du mit Stress um?

Oh oh, bei Stress werde ich bissig. Ich versuche dann, mich hinzusetzen, den Kopf freizukriegen und mir eine Liste zu machen, was als nächstes am wichtigsten ist. Wirklich eine schriftliche Liste, damit ich all den Stress aus dem Kopf raus kriege und wieder das Gefühl habe, alles unter Kontrolle zu haben. Bei heftigstem Stress oder Burnout hab ich entrümpelt, was mir sehr geholfen hat.

Blick ins Buch


215. Gibst du dich gelegentlich anders, als du bist?

Hmm ja, bestimmt.

216. In welchen Punkten gleichst du deinem Vater?

Man hat früher immer gesagt, dass ich ihm sehr ähnlich sehe.

217. Kann man Glück erzwingen?

Erzwingen nicht, aber man kann viel dafür tun, dass man sich glücklich fühlt. Tatsächlich kann man es nur selbst tun und darf sich dafür nicht auf andere verlassen.

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218. Welcher Streittyp bist du?

Meine Schwester hat immer beklagt, dass man sich mit mir nicht streiten oder hauen kann. Aber ich finde, heute reagiere ich leider schnell genau so, wie ich angegriffen werde. Ein Übungsfeld für mich, mehr bei mir zu bleiben.

219. Bist du morgens gleich nach dem Aufwachen richtig munter?

Neeee. Muss ich aber glücklicherweise auch nicht. Ich bleibe noch im Bett, knuddle meinen Hund, lasse mich von ihr abschlabbern und stehe dann irgendwann gemächlich auf. #Freuberufler

220. Wie klingt dein Lachen?

Beschwert hat sich noch keiner, also ist es wohl okay. Kann ich selbst schlecht beantworten. Das müssten andere tun.

Was mich jedenfalls zuverlässig zum Lachen bringt, ist mein Hund. Jeden Tag.


Gefällt dir diese Serie? Machst du mit? Beantwortest du einige dieser Fragen? Wenn du ein Blog hast, dann schreib mir doch den Link in die Kommentare, damit die anderen Leser und ich mal gucken können.

 


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Du findest alle meine Beiträge zu dieser Serie hier.


Wow, das war ja ziemlich persönlich!

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