Vergiss die Seele nicht

Bei mir ist es schon wieder soweit: Ich könnte immer noch mehr tun, sagt mein Kopf. So ist das häufig bei Unternehmern. Wir dürfen zwar alles selbst entscheiden – mit wem wir zusammenarbeiten, wann und woran wir arbeiten, wie hoch unsere Preise sind etc. Aber wir müssen auch alles alleine entscheiden.

Das bringt Ängste und Unsicherheit mit sich. (Trotzdem würde ich dieses Leben nie nie wieder gegen einen Angestelltenjob eintauschen.)

Die Zeit ist unbarmherzig. Ich merke mal wieder, dass ich jede Minute, die ich wach und hier Zuhause bin, auch arbeite. Ich durchforste schon wieder das Internet und folge all den Lehrern, auf die ich stoße – hierhin und dorthin fühle ich mich gezerrt – zerre ich mich selbst.

So soll sich ganzichselbst nicht anfühlen. Die Angst zu erkennen, ist ein wichtiger Punkt. Dann bin ich ihrer gewahr – kann mich vor dem Eintreffen wappnen. Und genau das ist es, was man als Unternehmer lernen muss.

Früher hätte ich mich dabei ausgebrannt. Heute weiß ich, wie ich rechtzeitig die Leine ziehe.

Ruhe!

Wie beruhigt man nun seine ängstlichen Gedanken? Mit einem Plan.

Strategie ist wichtig. Und ich habe meinen Plan. Ich sehe, was wichtig ist, was dran ist und wann es dran ist. Ich sehe, dass ich viel Zeit für alles Wichtige haben werde.

Die zwei Gleise eines Unternehmens

Aber darüber dürfen wir auch als Unternehmer die Seele nicht vergessen. Ich besinne mich auf meine Seele. Ich gebe mir, was ich brauche: Selbst-Liebe. Schöne Bilder. Heilsamen Input. Ruhe. Nahrung. Also solche, die mich wirklich nährt – Körper und Seele.

Mein Business-Coach Christine Kane nennt das die zwei „Tracks“ – Spuren oder Gleise – des Unternehmers: The Soul Track and The Strategy Track.

In den letzten Wochen bin ich eindeutig dem Strategy Track gefolgt, aber der Soul Track blieb auf der Strecke.

Ich merke das sogar in meinem Outfit! Seit ich Christines Videos folge, ziehe ich mich gern praktisch-geradlinig an. Jeans, Longsleeve. Nichts Verspieltes. Dress for success. So, wie sie sich auch kleidet. (Merkst du das bei dir auch, dass du dich immer so anziehst wie die Menschen, mit denen du zusammen bist?) Auch wenn ich in den letzten Wochen ausgegangen bin, hab ich meist dieses Outfit angehabt. Warm und praktisch. Aber auch schön?

Auch das bin doch ich!

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Heute habe ich mich also bewusst mal wieder richtig bunt und „unpraktisch“ angezogen. Mir macht das Spaß, und damit tut das auch meiner Seele gut.

Und wir können noch viel mehr tun für Gute Laune und Entspanntheit.

Vergiss die Seele nicht. Entscheide dich mal wieder bewusst für’s Verspielte, „Sinnlose“, für das, was dir einfach nur Freude bereitet. Und lebe das aus.

 

Seelenfutter – für Geist und Körper

Es gibt Webseiten und Menschen, die sind eine wahre Wohltat für die Seele, regelrechter Balsam.

Mir tun sie so gut, dass ich mir einen Ordner in meiner Lesezeichenleiste angelegt habe: Webseiten für die Seele.

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Was der Seele außerdem gut tut:

Sonnenschein.

Egal, wie kalt es ist. Wenn wir uns warm einpacken, können wir Sonnenstrahlen genießen.

Achte immer gut auf dich, achte immer darauf, dass du warm genug angezogen bist.

Bunte und lustige Kleidung.

Ringelstrümpfe, Ohren an der Kapuze. Flausch-Plüsch-Jacke.

Natur

Das Allheilmittel. Wenn dir der Kopf schwirrt, gehe raus. Und wenn du nur zum Lebensmitteleinkauf gehst. Geh zu Fuß. Achte auf den Weg. Versuche, einen Vogel zu hören. Heb den Blick nach oben und bewundere die mächtige Baumkrone über dir. Mach die Augen auf und schau dir bewusst die Wiese an. Auch im Dezember blühen Gänseblümchen:

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Und nun kommen ja schon die ersten Schneeglöckchen raus. Kannst du eins sehen?

 

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Zusammenfassung

Also: Stelle dir eine Strategie auf. Mach dir einen Plan.

Und nähre auch deine Seele.

Genieß dein Leben, auch – gerade! – wenn du viel arbeiten musst.

Hast du noch Wohlfühltipps für die Seele?

 


 

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About The Author

Sandra

Sandra, *1976, schreibt auf ihrem Blog über das einfache, selbstbestimmte Leben und Arbeiten. Ich bin überzeugt davon, dass auch du dir das Leben aufbauen kannst, das du dir erträumst. Und zwar, ohne dich dafür tot zu schuften.

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