Meine neue Wohnung hat zwar einen Kühlschrank.

Aber der ist uralt. Klasse N – das kann nicht wirklich seine Energieeffizienzklasse sein, oder?

Und er hat kein Eisfach.

 

Und ich lebe – buchstäblich – von Tiefkühlgemüse.

Ich bin Vegetarier.

Und zwar ein fauler.

Ich mag Gemüse nicht roh. Und ich mag nicht viel Arbeit, aber viel Abwechslung.

 

Nun muss ich erstmal ohne Tiefkühlgemüse überleben.

Denn ich werde mir zwar schnellstmöglich einen neuen Kühlschrank kaufen, aber erstmal müssen die Kaution und die Möbelablöse sowie der Maler bezahlt werden.

Also war ich heute einkaufen.

Gemüse, das man kochen kann.

Und das nicht zu viel Dosenmüll oder so macht. (Dosen- und Glasgemüse mag ich sowieso nicht, es ist matschig und geschmacklos und bestimmt nährstoffarm, da zerkocht.)

Im Winter.

 

Gekauft habe ich

  1. Möhren
  2. Kartoffeln
  3. Paprika
  4. Kidneybohnen in der Dose

Ich sehe Backofengemüse in meiner nahen Zukunft. Und Pellkartoffeln, mit Käse überbacken. Und Chili.

Passierte Tomaten im Tetrapak hab ich auch noch hier. Für Soße.

Ich glaube, es wird mir in noch einer anderen Hinsicht gut tun, nicht schon fertig geschnippeltes Gemüse zu kaufen.

 

Ich werde wieder mehr Feeling für meine Nahrung bekommen

Denn statt Tüte auf – Gemüse in den Topf kippen, fast ohne hinzuschauen muss ich es nun wieder waschen, schälen, putzen, zerkleinern.

Schon beim Einkaufen musste ich mehr nachdenken. Was kann man überhaupt kochen? (Gurke und Radieschen ja eher nich.) Und was mag ich eigentlich? Und welche Gerichte will ich damit zubereiten?

 

Vielleicht esse ich künftig sogar wieder mehr Salat!

Wenn die Kochzutaten – Nudeln/Couscous/Reis und Soße – eher gemüsearm oder gemüselos ausfallen.

Ich bin ja selbst gespannt.

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