Und unberechenbar?

Und albern?

Und lächerlich?

Ist gar nicht schlimm.

Mein Leben.

Wenigstens *lebe* ich mein Leben.


Diese Tränen sind gut.

Mir geht es sehr gut.

Ich fühle mich. Spüre mich.

Wirkliches Leben.


Ich bin grad am Übergang zu meiner Mens.

Empfindsam. Roh.

Und höre mir ganz bewusst erst jetzt zu diesem Zeitpunkt die letzten Worte von Mara Dari Stix an, die sie vor ihrem Tod (mit 38, an Krebs) vor ein paar Tagen für uns – die „Nachwelt“ – aufgenommen hat.

„Ich habe mir geholt, was ich wollte.

Und so ist es nicht schlimm, dass ich schon mit 38 gehe.

Lebe DEIN Leben!“

Ungefähr das sagt sie.

Yeah!


So zwiespältig ich bezüglich ihrer Geschäftsauftritte immer war – ihr Umgang mit dem Wissen, dass sie sterben wird, hat mich sehr beeindruckt. Und tut es noch.


Wenn ich jetzt gehen müsste … ich hätte auch alles gelebt, was ich vorhatte.

Ich hätte nichts zu bereuen. Es gibt nichts, was ich ganz unbedingt noch machen will.

Ich hab getan, was ich immer wollte:

  • Hatte ein Café.
  • Hab meinen Hund. (Und hab vorgesorgt, falls was passieren sollte.)
  • Lebe seit 11 Jahren jeden Tag so, wie ich ihn wirklich leben will.
  • Hab einen Freund.
  • Hab Kinder – meine Nichten.
  • War in Indien.

Es ist nichts offen …


Und du?


 

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