Viel Gemüse essen – ganz ohne Aufwand

Man liest ja immer wieder die Ernährungsempfehlung: 5 am Tag. 5 Handvoll Gemüse und/oder Obst. Wie sollst du das bloß anstellen?

All das Putzen, Schnippeln, Planen, Einkaufen …! Und bevor du alles aufgebraucht hast, ist die Hälfte schlecht geworden.

Ich mach’s mir da einfach: Ich liebe Tiefkühlgemüse. (Und -obst.)

Tiefkühlkost ist doch nicht gesund!

Ich rede hier ja auch nicht von Fertigessen aus der Tiefkühltruhe, also fertigen Aufläufen oder Pfannen mit viel Zucker, Weizen, Farbstoffen, Geschmacksverstärkern.

Ich meine das pure Gemüse bzw. Mischungen aus purem Gemüse, wie „Kaisergemüse“. Ohne Zusatz von Butter, Sauce, ’nem „Blubb“ etc.

In den 1-Kilo-Tüten aus dem Discounter.

Aber abwechslungsreich ist das nicht, oder?

Glaubst du?

Ich esse auf diese Weise beispielsweise regelmäßig

  1. Möhren
  2. Brokkoli
  3. Blumenkohl
  4. Erbsen
  5. Mais
  6. Grüne Bohnen
  7. Rosenkohl
  8. Kohlrabi
  9. Spargel
  10. Schwarzwurzel
  11. Spinat

Und wenn du das Tiefkühl-Suppengemüse wählst (das mir persönlich aber zu klein geschnittene Stückchen enthält), dann bekommst du gleich 10 Gemüsesorten auf einen Schlag:

Karotten, Rosenkohl, Porree, Brechbohnen, Markerbsen, Sellerie, Blumenkohl, Wirsing, Weißkohl, Kohlrabi, Petersilie, Sellerieblätter.

Wie viel davon hast du so in den letzten 2 Wochen gegessen?


Und was kann man damit kochen?

Eigentlich kannst du alles, wo kleingeschnittenes Gemüse rein gehört, auch prima mit Tiefkühlgemüse kochen.

Suppen/Eintöpfe

Ich koche mir sehr oft einfache Suppen, indem ich Wasser mit Öl und Salz und Gewürzen koche und die Zutaten meiner Wahl darin gar koche.

Mit Reis wird’s ’ne Reissuppe. Mit Glasnudeln eine Glasnudelsuppe … Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Demnächst werde ich hier auch ein Rezept für Kartoffelsuppe aus Pommes veröffentlichen!

Auflauf/Gratin

Du kannst das Gemüse in eine Auflaufform geben, eine schnelle Soße dazu, vielleicht Kartoffeln oder Nudeln und etwas Käse drüber. Alles überbacken – et voila. Auflauf.

Gemüsepfannen

Wie wär’s mit einer Gemüsepfanne?

Gemüse in die Pfanne, mit etwas Öl, vielleicht Zwiebeln. Kartoffelstückchen, wenn du magst. Brutzeln. Lecker!

Oder auch etwas Erdnussbutter in heißem Wasser auflösen und dazu geben.

Oder Kokosmilch. Aus der Dose.

Es ist so einfach, abwechslungsreich mit Gemüse zu kochen! Ganz ohne Aufwand!

Couscousgemüse

Sehr einfach geht auch Couscous mit Tiefkühlgemüse in der Mikrowelle: Gemüse und Couscous, etwas Öl, etwas Wasser, Gewürze in eine Mikrowellenform, 15 min garen lassen – genießen.

Kartoffelbrei

Tiefkühlerbsen passen sehr gut zu Kartoffelbrei. Einfach ein paar mit im Topf garen/dämpfen.

Chili

Mais, Erbsen, Möhrengemüse ergibt ein schönes Chili. Rote Bohnen aus der Dose verfeinern dein Chili.

Curry

Indisches Curry. Du kannst auch noch getrocknete Linsen und Kichererbsen zugeben. Ein Gedicht!

 


Mehr konkrete Rezepte findest du (demnächst) in der Rubrik: Einfach essen.


Und es gibt auch Tiefkühl-Obst!

Und Beeren.

  1. Mango
  2. Ananas
  3. Erdbeeren
  4. Blaubeeren
  5. Johannisbeeren
  6. Him- und Brombeeren

Was sehr praktisch ist, wenn du dir beispielsweise einen schnellen Smoothie zubereiten willst. Oder – beispielsweise die Blaubeeren – über ein Müsli geben.


Die Vorteile?

Das sind einige:

  1. Es wird direkt nach der Ernte eingefroren. Ist also frischer als das meiste, was sonst so auf den Märkten oder in den Läden zu kaufen ist.
  2. Es kostet nicht viel. In den meisten Discountern findest du eine gute Auswahl an 1-Kilo-Tüten schon für jeweils 1,49€.
  3. Du bekommst es saisonunabhängig.
  4. Du hast keine Schnippelei. Keine Abfälle.
  5. Leicht portionierbar.

Aber der für mich wichtigste Punkt:

Es verdirbt nicht.

Wie oft hat meine Mitbewohnerin schon ihre grad gekaufte Mango wegwerfen müssen, weil sie innen doch schon schlecht war, was sie außen nicht gesehen hat!

Wenn ich frisches Obst oder Gemüse kaufe habe ich immer den Druck, es baldmöglich verwenden zu müssen, bevor es schlecht wird. Das gibt es bei Tiefkühlgemüse überhaupt nicht.


Also mein Fazit: Wer heute noch Rosenkohl selbst putzt, ist selbst schuld. Der eingefrorene ist genau so knackig, lecker und gesund wie der im Netz. Und dazu noch viel einfacher zu verarbeiten.

Guten Appetit.

 

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