Meine Werte & Visionen für 2019

Falls du mich noch nicht kennst: Ich bin Sandra. 42.

Ich lebe mit meinem Partner und meiner Hündin Nikita in einer Traumstadt zum Leben – in Dresden. Ich arbeite von Zuhause aus an meinem Herzensunternehmen: ganzichselbst.

Ich lebe dort, wo ich sein möchte. Ich lebe den Alltag, den ich leben möchte. Meine Arbeit ist mein Herzensprojekt.

Und alles, was mit Indien, Yoga, Hippies, Meer, Fluss und Wald, Musik, Business von Herzen, Schwesternschaft und Magie zu tun hat, ist meine Welt.

Hier kannst du über meine Werte, meinen Alltag, meine Morgenroutine, meine Arbeit im Heimbüro und meine Ziele für 2019 und mein Leben lesen:

Mein Leben, mein Alltag kreist vor allem um Nikita.

Sie ist mein Fellkind.

Ich weiß natürlich, dass sie ein Hund, ein Tier ist. Und wie ein Hund wird sie auch behandelt.

Sie muss keine unnötige Kleidung tragen, nur weil es süß ist. (Und ich finde, es ist süß. Aber sie mag es nun mal nicht.)

Sie wird kaum herumgetragen; nur, wenn es für ihre Sicherheit besser ist (an einer vielbefahrenen Straße, beim Umsteigen am Zug, im Menschengedränge – das wir aber weitestgehend eh vermeiden).

Und doch ist meine Bindung zu ihr sehr speziell, sehr eng. Das ist reine Liebe.

Wenn ich sie anschaue, habe ich sehr oft Tränen der Rührung und des Glücks in den Augen. Wenn ich an ihre Vergangenheit denke (sie wurde von ihrer früheren Familie in einer Tötungsstation in Spanien abgegeben). Wenn ich sehe, wie glücklich sie über die Wiesen springt. Oder wenn sie sich an mich kuschelt.

Alle meine Entscheidungen treffe ich rund um Nikita. Und ich tue das von Herzen.

Schatz und ich sind jetzt in unserem 7. Jahr

Er ist meine erste wirkliche und meine längste Beziehung.

Wir ziehen nicht zusammen. Das ist unser beider ganz bewusste Entscheidung.

Wir haben beide einen ähnlichen Anspruch an unser Leben und unsere … Freiheit.

Umso mehr genießen wir dann das bewusst gewählte Zusammensein an jedem Wochenende.

Wir entscheiden uns jedes Wochenende wieder für einander. (Und an sehr wenigen Wochenenden auch mal bewusst gegen ein Zusammensein.)

Kinder werden wir nicht haben.

Und das ist total in Ordnung für mich. Schatz sagt das schon immer, und seit meiner ersten Nacht mit Nikita im April 2017 bin ich mir dessen ebenfalls absolut sicher. Ich möchte keine Kinder.

Die Wochentage gehören ganz mir, Nikita & ganzichselbst

Wenn die Mitbewohnerinnen bei der Arbeit sind, haben der andere WG-Hund – Flora -, Nikita und ich hier unsere Ruhe.

Und viel Ruhe, Freiraum und Höhlenzeit brauche ich auch, denn ich habe zwei Burnouts hinter mir, und die Folgen spüre ich zeitweise noch immer, in Form von Energielosigkeit, Überforderung, Atemnot, chronischen Schmerzen.

Die Tage starten und verlaufen ganz gemächlich

Entspannte langsame Morgenroutine

Wir stehen um 10 Uhr auf. Ich gehe ins Bad, dann gehen Nikita und ich auf unsere Morgenrunde.

Wenn uns danach ist, schlendern wir durch die weiten Wiesen der Innenhöfe. Entdecken neue Pfade. Oder gehen an den Fluss. Das tue ich besonders montags sehr gern, um die Woche bewusst und mit meinem Element – Wasser – zu beginnen und im Kopf für mich zu sortieren.

Wenn wir gegen 11 zurück sind, bekommt Nikita ihr Frühstück. Biofutter von so umsichtig wie möglich gehaltenen  Tieren.

Ich bereite mir meinen Kaffee zu. Bis 12 Uhr nehme ich nichts weiter zu mir als Kaffee mit etwas Reis- oder Mandel“milch“.

Arbeit am Vormittag

Jetzt setze ich mich an mein Macbook, während Nikita wieder schläft, und gehe die wichtigste kreative (oder die unangenehmste) Aufgabe meines Tages an.

Mit dem Kleinkram befasse ich mich erst, wenn diese abgearbeitet ist.

Wenn ich Hunger kriege, bereite ich mir ein Mittagessen zu. Ideal ist, wenn ich das am Abend zuvor schon gekocht habe und jetzt nur aufzuwärmen brauche. Aber das schaffe ich nicht immer.

Intervallfasten

Ab 12 Uhr esse ich. Ich mache seit November Intervallfasten zwischen 20 und 12 Uhr. An den meisten Tagen/in den meisten Nächten fällt mir das sehr leicht. Wenn ich aber nachts mal wirklich Hunger oder Appetit haben sollte, dann esse ich auch mal.

Mit dem Intervallfasten habe ich schon in den ersten Wochen die chronischen Muskelschmerzen in meinen Oberarmen losgelassen und hoffe, damit auch meinen Bauchumfang auf ein gesundes Maß zu normalisieren.

Gegen 15 Uhr gehen Nikita und ich auf unseren zweiten Spaziergang. Wir machen Erledigungen oder gehen einfach dorthin, wohin es uns zieht. Ich lasse ganz oft sie uns führen.

Wenn wir zurück sind, kann ich nochmal 1 Stunde arbeiten, bis die Mitbewohnerin nach Hause kommt.

Damit arbeite ich rund 5 Stunden pro Tag.

Die Abende gehören der WG

Früher habe ich nie richtig Feierabend gemacht. Als Selbständige im Homeoffice könnte man ja auch einfach durcharbeiten. Heute geben mir die Hunde und die Mitbewohnerin eine bessere, gesündere Tagesstruktur.

Wenn die Mitbewohnerin nach Hause kommt, setzen wir uns zusammen in die Küche, geben den Hunden (nacheinander) ihr Abendessen und machen uns selbst etwas.

Bis ungefähr 20 Uhr sitzen wir zusammen in unserer Küche und klönen.

Danach zieht sich jede in ihr Zimmer zurück. Nikita ruht, ich schaue vielleicht eine Dokuserie auf Netflix.

Gegen 21 Uhr gehen Nikita und ich nochmal runter. Im Sommer für einen kleinen letzten Spaziergang, im Winter nur kurz in den Hof.

Gegen 22 Uhr bin ich tatsächlich zufrieden und müde und mache das Licht aus. Zum Einschlafen höre ich einen Roman als Hörbuch.

Ja, ich schlafe durchaus 12 Stunden pro Nacht, bis ich wieder von meinem Hund wachgeküsst werde.

Zu meiner Periode nehme ich mir frei

In den ersten ein, zwei Tagen meiner Periode bin ich nicht erreichbar. Ich arbeite nicht, ich nehme keine Termine wahr (tue ich eh kaum noch), ich beteilige mich nicht an Aktivitäten.

Dann *bin* ich einfach.

Ich sitze auf meinem Bett unter dem roten Baldachin – im Roten Zelt. Habe mich in meine rote Kuscheldecke eingewickelt. Eine rote Kerze entzündet.

Schaue eine Serie oder einen Film oder arbeite in Ruhe vor mich hin, denn das lenkt mich auch schön ab.

Diesen entspannten, freien, ungestörten und langsamen Tagesablauf plane ich, mir auch für 2019 zu bewahren.

Damit es so bleibt, muss mein Unternehmen stabil laufen und mein Einkommen einbringen.

Für 2019 habe ich bei ganzichselbst einige Veränderungen geplant

Dinge, die bisher nicht gut funktionierten, werden geändert.

Oder rausgeschmissen.

Die ganzichselbst Lounge wird nur noch am Ende jedes Jahres für Neuzugänge geöffnet.

So muss ich nicht das ganze Jahr über dafür werben, ständig neue Aktionen planen, um Leute auf die Mailingliste zu kriegen. Sondern kann mich der wirklichen Herzensarbeit widmen:

Der Begleitung der Lounge-Teilnehmerinnen durch die Kurse.

Dem Schreiben.

Dem Kreativen.

Es wird nicht mehr so viele Plattformen geben, auf denen ich mich zeigen muss.

Ich habe Instagram und die Facebook-Seite schon wieder eingestellt. Auch den wöchentlichen Rückblick wird es nicht mehr geben.

Stattdessen konzentriere ich mich auf wenige Plattformen wie die Facebookgruppe.

Und auch persönlich sehe ich noch Verbesserungsmöglichkeiten.

 

Ich werde mich 2019 noch mehr vegan ernähren

Ich liebe ganz besonders indisches und thailändisches Essen, Yogitee und solche Sachen.

Seit meiner Kindheit boykottierte ich schon das meiste an Fleisch und Wurst, weil ich mit ca. 6 erlebt habe, wie ein Schwein geschlachtet wird, was mir wie das große Unrecht vorkam, das es ja auch ist.

Seit meinem 18. Lebensjahr bin ich konsequenter 100%iger Vegetarier.

100% vegan werde ich leider nie leben, denn ich habe einen Hund, und der bekommt Fleisch. Biofutter von gut gehaltenen Tieren zwar, und sie isst nur sehr kleine Portionen, aber dennoch müssen die Tiere leider für das Futter sterben. Von vegetarischer Ernährung für den Hund bin ich noch nicht überzeugt.

Und bisher mache ich auch in meiner eigenen Ernährung noch zu viele Kompromisse dort, wo es eigentlich ganz leicht anders ginge.

Die Milch für meinen Kaffee und mein Müsli habe ich ja 2018 endlich dauerhaft durch vegane „Milch“ ersetzt: Ich habe mir meine Vorräte an Reis- und Haferdrink seit Januar 2018 online bestellt und ins Haus liefern lassen, so war das gar kein Problem mehr für mich.

Und inzwischen ist es ja auch so leicht wie nie. In jedem Discounter gibt es inzwischen vegane Lebensmittel. Und vieles, was wir längst normal verzehren, ist unbemerkt vegan und wird nun auch so gekennzeichnet.

 

Ich werde wieder regelmäßig meine Mahlzeiten planen (Meal planning) & wieder regelmäßig Smoothies machen

Smoothies sind ein wundervolles Frühstück. Ein Kickstart für den Tag, besser als Kaffee. Nur irgendwie sind die bei mir wieder untergegangen, deshalb plane ich sie jetzt neu.

Apropos planen: Weil ich zu oft keine Idee habe, was ich mir kochen könnte, und dann im Akutfall auch nicht viel Lust, werde ich wieder anfangen, im Voraus für die Woche meine Mahlzeiten zu planen. Nicht ganz im Einzelnen, aber ich werde mir eine Liste von 5 bis 7 Essen, basierend auf dem, was ich gerade vorrätig habe, aufstellen.

Ich habe übrigens überhaupt kein Problem mit der Mikrowelle. Wenn man wie ich manchmal keine „Spoons“ – Energie – zum Planen und Zubereiten von Nahrung hat, ist sie ein Geschenk des Himmels! Couscous mit etwas Tiefkühlgemüse zu garen geht immer und ist kein Aufwand. Und das Gemüse bleibt sogar knackiger und farbenfroher als im Kochtopf.

Und meinen Wärmehamster gegen Schmerzen kann ich auch leicht darin „zubereiten“.

 

Jetzt denke ich über noch mehr Ansatzpunkte nach, die ich 2019 verbessern möchte:

 

Ich habe wieder vor, mehr zu reisen

Im Moment allerdings habe ich andere Schwerpunkte: Nikita. Mit ihr will ich nicht weit weg fliegen. Und sie wochenlang zurück lassen will ich auch nicht. Also verreise ich erstmal nur in Deutschland. Die Ostsee ist immer ein gern genommenes Ziel.

Ich will im Flur und in meinem Zimmer Läufer verlegen

Das mag ein seltsames Ziel sein, aber ich habe wieder festgestellt, wie gut die Hunde sich auf Teppich bewegen und wie unsicher und rutschig das Laminat für sie ist.


Und dann habe ich noch eine ganze Menge Pläne mehr. Dieses Jahr habe ich, wie gesagt, soviel Enthusiasmus wie seit Ewigkeiten nicht mehr. Sie alle aufzuzählen würde hier allerdings den Rahmen sprengen.

Wie geht es dir mit Plänen, Träumen, Zielen, Vorsätzen dieses Jahr? Hast du welche? Oder laugt dich der Gedanke daran schon aus?

Ich wünsche dir eine gute Zeit. Pass gut auf dich auf.

Alles Liebe,

Deine

 

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