8 Wege, wahrhaftig zu leben

Willst du einfach leben? Willst du dein Ding machen?

Was bedeutet „einfaches Leben“? Was stellst du dir unter einem einfachen Leben für dich vor?

Leben in einer Blockhütte mitten im Wald, wie Henry David Thoreau in „Walden“?

(Mein Traum ist ja noch der Bauwagen oder das Auto, in dem man auch schlafen kann.)

Oder nur einfach keine hohlen Geschäftsmeetings mehr mitmachen, nicht mehr zu den Schwiegereltern mitfahren müssen, die Kinder Kinder sein lassen und dich im Garten auf der Liege lang machen?

Und wie sollst du aus dem Schlamassel raus kommen, in dem du grad steckst??

Ich lebe seit 2008 mein „Walden“ mitten in der Großstadt. Ich hab meinen Platz gefunden. (Und gesucht, der kam nicht von selbst.)

Einfach nur dein Leben leben

Du wünschst dir, mehr Zeit zu haben für die Dinge, die dir wichtig sind? Weniger Verpflichtungen und Anforderungen von anderen?

Wie lernst du, nein zu sagen, ohne dass andere beleidigt sind?

Wie schaffst du es, dass ihre kritischen Äußerungen an dir abprallen?

Du willst doch einfach nur glücklich sein.


1. Einfach nur glücklich sein

Es ist ganz einfach: Wenn du glücklich sein willst, dann sei einfach glücklich.

Finde heraus, was dich glücklich macht.

Lass sein, was dich unglücklich macht und nutze die Zeit besser. Deine Lebenszeit.

 


Drei Dinge, die du jetzt schon – noch in dem Chaos, in dem du steckst – verändern kannst:

Die drei Dinge, die ich geändert habe, bevor ich meinen Job aufgegeben und in mein neues Leben umgezogen bin (kostenloses E-Buch, .pdf):

Kein Spam. Nur einfaches Leben.


 

Tue mehr von dem, was dich glücklich macht. Täglich.

 

2. Einfache Freuden

Ich liebe die Spaziergänge mit meinem Hund. Das Rumfahren mit meinem Partner. Die Planung und das Wachsen sehen meines Balkongartens. Das sind meine einfachen Freuden. Einfach, aber sie halten an und erneuern sich ständig. Weil es lebendige „Dinge“ sind.

Und ich muss es noch einmal sagen: Ich habe mich jeweils dafür entschieden. Und gegen so viele andere Dinge, die ich nicht mehr wollte. So wurde Zeit frei. Und Platz.

Aber du hast so viele Sorgen? Wie sollst du da glücklich sein?

3. Höre auf, dir Sorgen zu machen

Ja, du hast tatsächlich die Wahl! Ich habe diese Erfahrung selbst gemacht.

Hinterfrage deine Sorgen und höre auf damit.

Ich empfehle dir ein Buch, das mir immer hilft, wenn ich ins Grübeln gerate: Den Klassiker „Sorge dich nicht –  lebe!“ Das wird deine eigenen Sorgen relativieren und dir Methoden an die Hand geben, mit denen du aufhörst, dich zu sorgen.

4. Warte nicht darauf, das jemand anders dir Freude bringt.

Schaffe sie dir selbst, deine einfachen – am besten täglichen – Freuden.

Was macht dich glücklich?

Ich trinke jetzt erstmal ’ne schöne Tasse Kaffee.

 

5. Nimm dir die Zeit!

Keine Zeit, keine Zeit! Irgendwann wirst du keine mehr haben.

Es hat noch niemand am Ende seines Lebens gesagt, er hätte mehr Zeit im Büro verbringen sollen.

6. Einfach nur genügend zum Leben haben

Was willst du eigentlich?

Genügend Geld zu haben beruhigt. Ich weiß das auch, ich habe auch lange mit weniger Geld gelebt, als mir lieb gewesen wäre.

Was hast du eigentlich schon? Nimmst du das überhaupt wahr? Bist du dankbar dafür?

Wir sind hier so reich und gesegnet und nehmen so vieles für selbstverständlich hin. Aber dafür haben wir selbst gearbeitet. Und viele andere für uns ebenfalls.

Und wir haben es auch in der Hand, dafür zu sorgen, dass wir vom Notwendigen genug haben. Wir sind nicht auf andere angewiesen. Wir sind es selbst, die etwas tun können. Ich habe irgendwann bestimmte Maßnahmen ergriffen, mit denen mir für die Dinge, die mir am wichtigsten waren, genügend Geld reinkam und bereit lag, wenn ich es brauchte.

Denn wichtiger als Geld war mir immer die Zeit. Meine Lebenszeit. Verlorenes Geld kann man zurück verdienen, aber vergeudete Lebensjahre gibt mir niemand zurück.

Geld ist nicht alles. Geld hatte ich in meinem alten Leben im Gericht eine Menge. Aber ich hatte nie Zeit. Ich musste früh um halb 6 am Bahnhof stehen, 2 Stunden pendeln. War dann 8 Stunden im Büro eingesperrt mit Arbeit, die ich nicht machen wollte. Die überhaupt nichts bedeutete. Und dann fuhr ich 2 Stunden zurück und hatte gerade mal ein paar Stunden erschöpfte „Freizeit“, bevor ich für kurze 6 Stunden ins Bett ging. Und am nächsten Tag ging alles von vorne los.

Das war kein Leben. Das war Funktionieren. Jedenfalls eine Zeitlang. Dann funktionierte ich nicht mehr und brach bei meiner Ärztin zusammen.

7. Mehr Lebensqualität

Heute lebe ich mein Leben jeden Tag. Mit einfachen Freuden. Ohne Verpflichtungen. Jedenfalls so gut wie ohne. Pflichttermine mache ich so gut wie gar nicht mehr – auch nicht als Unternehmerin. Ich renne nicht von Netzwerktreffen zu Netzwerktreffen. Die überfordern mich, und die Menschen präsentieren sich dort häufig so … unecht. Und wollen dir nur ihre Sachen verkaufen.

Stattdessen schlafe ich jeden Tag aus und starte ihn ganz langsam und in Ruhe. Ich habe viel Zeit, über meinen nächsten Schritt im Geschäft nachzudenken. Und meine nächsten Schritte zu meinen Zielen zu planen.

Ich lebe nicht das Leben einer typischen 41-jährigen. Ich bin Unternehmerin (dabei hatten meine Eltern so eine schöne Karriere für mich geplant!) Ich habe keine Kinder. Ich bin nicht mit meinem Partner zusammen gezogen. Wir heiraten nicht, stellt euch das mal vor! Ich lebe in einer Frauen-WG („Zurück ins Kinderzimmer.“, war der Kommentar meiner Mutter dazu.) Und dass ich mir einen Hund anschaffe, haben meine Eltern auch nicht gut geheißen. Na und? Ist doch mein Leben.

Ein inspirierendes Buch ist hier „Wer wandert, braucht nur, was er tragen kann„. Die Frau, um die es hier geht, lebt in einem nur 4x4m großen Häuschen und berichtet aus ihrem freien Leben ohne Arbeit, Hypotheken, Verpflichtungen – mitten in einem modernen Wohngebiet in einer großen Stadt.

Mach dir deinen Alltag so, wie du ihn willst! Egal, was Schwiegermutter oder die Nachbarin oder sonstwer darüber zu urteilen hat. Es ist dein Leben.

 

Ein einfaches Leben zu führen heißt für mich, nur die Dinge tun zu müssen, die ich wirklich tun will.

Und das bedarf bewusster trotziger Entscheidungen.

In den letzten nun schon 10 Jahren habe ich z. B. unheimlich viele Termine, Verpflichtungen und Verabredungen sein gelassen.

Habe Vereinsmitgliedschaften gekündigt. Einladungen ausgeschlagen.

Habe gelernt, mich zum Auftanken mit mir selbst zurückzuziehen und das richtig zu genießen.

Ich bin vom großen in das kleinere Zimmer umgezogen, weil es sich für mich viel mehr wie ein Refugium anfühlt (es liegt nach hinten raus, ins Grüne, und ist ruhig und heimelig).

Ausmisten – nur noch die schönen Dinge haben, die du wirklich haben willst, nur noch die Dinge tun, die dir wirklich Freude bereiten und dich bereichern – das ist Lebensqualität.

8. Downshifting, Slow-Bewegung, Monotasking, Entschleunigung – Minimalismus

Kein Wunder, dass diese Dinge gerade Trend sind. Die Welt geht schnell und überfordert uns. Und sie erscheint uns böse. Denn wir erfahren von Katastrophen überall auf der Welt. Alles prasselt auf uns ein.

Die ganze Welt steht uns offen. Und doch sind die Menschen immer einsamer.

Wir wünschen uns oft, die Welt anzuhalten.

 


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Deine Privatsphäre ist mir wichtig. Selbstverständlich behandle ich deine Daten vertraulich.


Mein Nummer 1-Tipp: Ausmisten, ausmisten, ausmisten!

Dinge, Termine, Zahlungsverpflichtungen, negative Menschen.

Mehr Zeit statt Zeug!

Wächst dir der Haufen über den Kopf? Brauchst du Anleitung beim Ausmisten?

Mach’s dir einfach

Schmeiß raus, was nicht mehr passt. Nimm den einfachsten Weg zum Ziel. Wer sagt, dass immer alles anstrengend sein muss?? Nicht mal Arbeit muss anstrengend sein.

Die Eltern haben noch gesagt, Arbeit mache nun mal keinen Spaß. Das Leben sei nun mal nicht immer leicht. Das stimmt. Aber die Bereiche, die wir selbst zum Besseren verändern können, die können – und sollten – wir auch verändern.

Wir haben eine Facebook-Gruppe vom Einfachen Leben, in der wir tägliche Impulse bekommen und beantworten.

Fazit

Einfach leben heißt für mich, möglichst keine anstrengenden Aktionen machen, nach denen ich dann wieder erschöpft und entmutigt bin, sondern die Dinge, die ich tun will, in meinen Tagesablauf zu integrieren.

Ich weiß, dass ich es selbst in der Hand habe, zu bestimmen, wie mein Alltag aussieht. Ich kann den jeweils leichtesten Weg gehen, um an meine Ziele zu kommen.

Welche Entscheidungen triffst du? Wo bist du trotzig?

Wie vereinfachst du deinen Alltag? Was hast du in – sagen wir dem letzten Jahr – dafür getan?

Willst du einfach leben? Dann lebe einfach.


Tägliche Beispiele, Impulse, Gedankenanstöße uvm. erhältst du in unserer Einfach leben-Facebook-Gruppe für Frauen.

Und wöchentliche in meinem Liebesbrief.

Jederzeit austragbar.

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