Der erste Monat des neuen Jahrzehnts – der Zwanziger Jahre!

Ich verspürte zum Jahreswechsel zwei große Wünsche:

  1. Ich wollte einen guten Grundstein für das neue Jahrzehnt legen.
  2. Und ich wollte das Jahr langsam beginnen.

Pah, Pustekuchen!

Es ist schon so viel passiert! Ich hab viel erledigt. Aber z. Zt. schlafe ich ganz schlecht, und der Hund ist nervös.

Ich plane, freue, trauere.

Das war der Januar:

Gleich am 1. nahmen Schatz, Nikita und ich unsere Ausflüge wieder auf: Zur Wehrkirche Beucha bei Wurzen. Es war sehr kalt, aber wunderschön:

Anfang des Jahres träumte ich auch von einem eigenen Auto.

Das verschiebe ich nun erstmal, denn unverhofft kommt ein Umzug dazwischen.

Das mit dem guten Grundstein – das ging ja ganz gut los:

Ich habe 6 Bücher geschrieben

Gut, umgeschrieben und überarbeitet. Und vor allem wieder veröffentlicht.

Zu all meinen Büchern

Ich habe viele Vorsorge-Termine wahrgenommen.

Ich war beim Hautarzt.

Und mit Nikita beim Hundefriseur und beim Impfen.

Und im Februar geh ich zum Gynäkologen, und Nikita kriegt nochmal ’ne Wiederholungsimpfung.

Und ich habe gut Vorräte angelegt.

Hab reichlich Hundefutter bestellt. 5 Packungen Nudeln und 3 Packungen Couscous und noch viele andere Grundnahrungsmittel. 3 mal Räuchertofu. Und mir endlich doch mal 4 Flaschen meines Lieblingsweines als Vorrat gegönnt.

Im Moment spiele ich auch mit dem Gedanken, wieder regelmäßig eine Bio-Gemüsekiste zu abonnieren.

Ökologischeres Leben in Form von

  1. veganer(-er) Ernährung,
  2. wegwerfplastikfreiem Konsum und
  3. mehr Wiederverwenden (weitergeben oder gebraucht kaufen oder erfragen = „thriften“)

ist ein ständiger guter Vorsatz von mir. Und diesbezüglich komme ich grad ein ganzes Stück weiter. Mein festes Rosenshampoo z. B. – das liebe ich!

Wir haben sogar Lebensmittel gerettet

Meine Schwester hat. Das war ein Freudenfest! (Hier mehr dazu.)

Ja, und dann legte das Jahr los mit lauter unverhofften Ereignissen.

Ich trauere um 2 Menschen, die mir viel bedeuteten.

2 Musiker, die ich auch ein bisschen persönlich kennenlernen durfte. Neil Innes und Tobias Hug. Sie haben eine große Bedeutung für die Zeit meines Umbruches um 2008.

Ich trauere auch um meine Lieblingsgarnele

Ja, mancher wird das albern finden, aber sie war die Big Mama – die Mutter meines ganzen hübschen Stammes Red Rilis. Aus ihr ist ein Aquarium voller rot-weißer Garnelen hervorgegangen, und für mich ist das ein Wunder.

Und dann kam die wirklich lebensverändernde Wendung

Die WG löst sich auf. Ich ziehe um.

Vor 2 Wochen um diese Zeit wusste ich noch nicht, dass ich nicht weiter in dieser WG wohnen werde.

In dem Termin, in dem wir den Mietvertrag mit dem neuen Mitbewohner schließen wollten, stellte sich heraus, dass es schwierig wäre, die WG weiterzuführen. (Einzelheiten hier)

So musste ich mir nach 12 Jahren wieder eine Wohnung suchen.

Bzw. hat die Wohnung mich gefunden: Genau oben drüber wurde gerade jetzt eine gemütliche Ein-Zimmer-Dachgeschosswohnung frei. Und ich wollte doch auch nie weg aus dieser Gegend. Ich glaube an Fügung.

Im Zuge des Umzuges ist eine Menge zu tun:

Papiere sind herbeizuschaffen für den Mietvertrag, für die Beauftragung von Fußbodenlegern und Malern.

Ich habe 3 Aquarien abgebaut.

Weil ich 19l über dem genehmigungsfreien Wasservolumen lag.

Die Hälfte meiner Küche ist schon abgebaut und verkauft.

Oben werde ich eine Einbauküche haben. Damit geht ein Lebensabschnitt von 20 Jahren für mich zuende. Anfang 2000 zog ich in Berlin aus dem Studentenwohnheim in meine erste Wohnung, und seitdem hatte ich diese IKEA-Küche, die ich immer noch liebe.

Und meine große Palme (namens Bob), für die ich oben auch keinen ausreichenden Platz haben werde.

Für die neue Wohnung – meinen neuen Lebensabschnitt – habe ich auch noch ein paar Verbesserungen meiner Öko-Lebensweise vor.

  1. Nochmal ausmisten, was ich nicht mehr brauche.
  2. Und weiterverschenken (Verschenkekiste).
  3. Kaum Plastik mitnehmen. Eher Holz-/Glas-/Metallalternativen.
  4. Oben weiter am Aufbrauchen von Plastikverpackungen arbeiten. Und dann keine neuen nachkaufen, sondern plastikfreie Alternativen.
  5. Dinge von Familien- und WG-Mitgliedern weiterverwenden und „thriften“, statt neu kaufen.
  6. Regelmäßig für 3 Tage im Voraus „Mealpreppen“.
  7. Eine Biogemüsekiste abonnieren?

So schnell der Januar auch verging – jetzt hibble ich, dass der Februar genau so schnell rum geht, denn Ende Februar werde ich mit Nikita in meiner eigenen kleinen Wohnung wohnen. Und ich kann es kaum noch erwarten. Im Kopf hab ich längst jedes Detail eingerichtet.

Hab eine gute Zeit!

Deine Sandra

 


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