Freitag, 22. Oktober:

Warten auf den Schatz. Es ist 14:01 Uhr. In 1 Stunde wird er anrufen, in 2 Stunden wird er hier sein, und wir werden uns auf Futtersuche begeben. Kurzdate, wie immer freitags.

Ich hab aber grad schon was gegessen: Veganes Chili, mit Kartoffeln, Reis und Gemüse. Bis 16 oder 17 Uhr ist mir das sonst zu lang.

Ich freu mich immer noch so drüber, dass es jetzt grad so gut klappt mit dem „Downloaden“ von Lösungen. Da folgt noch ein Blogartikel drüber.

So, hab grad mal ’nen Tisch für morgen Mittag zum Frühstücken im „Miezekatzen“-Café bestellt, damit wir nicht wieder enttäuscht abziehen müssen wie letzte Woche. Ja, „Mittag zum Frühstücken“ – schließlich ist das die Dresdner Neustadt. Frühstück gibt’s in diesem Café bis 18 Uhr. Genau mein Ding!

Ach siehste, da hab ich grad mal eben noch nebenbei den Dekoschrank etwas entrümpelt. Einfach, weil ich das Halloween-Holzschild aus Neuengland für die Wohnungstür gesucht hab.

(So war’s letztes Jahr …)

Und dann ist da eben sogar noch ein neuer Blogpost draus geworden, der auch demnächst online geht. Herbst- und Sommertendenzen (zyklusmäßig) überschneiden sich da wohl grad.

Samstag, 23. Oktober:

Wir haben gestern und heute zum ersten Mal den Fairteiler in unserer Nachbarschaft besucht. Das ist ein Schrank und ein angeschlossener Kühlschrank an einer der Kirchen hier, in denen Essen abgegeben wird, das andere nicht mehr aufbrauchen können. Auch aus Supermärkten gerettete Lebensmittel kurz vor/oder nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum gibt’s dort.

Meine Schwester betreut das mit und fährt auch Fuhren zum Essenretten. Jedenfalls werde ich dort meine teilweise noch gefüllten Gewürzgläser verschenken. Wie gut, dass ich noch gewartet habe. 10 Gläser verschenke ich, 7 heb ich mir erstmal noch auf …

Es ist halb 6, Nikita hatte schon vor ’ner Viertelstunde Hunger. Eigentlich kriegt sie ja immer erst um 6 ihr Futter, aber mei … nächste Woche ist es um die Zeit schon 6. Das war Quatsch, oder?? „Fall back … Dann um 5 ist erst um 4.“ … Nee, Hunger ist Hunger. Es wäre gemein, sie warten zu lassen.

Wir sind übrigens heute allein Zuhause. Schatz ging’s vorhin nach unserem Ausflug nicht so gut. Wir waren lecker „Miezekatze“ frühstücken, aber danach war das Wetter seeehr stürmisch-ungemütlich, es machte richtig müde, aber um meine Treppen hier hochzusteigen, ging es ihm heute nicht gut genug.

Versteh ich. Ich hab auch manchmal so Momente, wo ich einfach am liebsten alleine bin, um ganz ich selbst sein zu können, wenn es mir körperlich nicht so gut geht. Einfach SEIN können.

Jedenfalls haben auch Nikita und ich auf dem Sofa gekuschelt. Und ein Hörbuch von Wayne Dyer weitergehört. Immer inspirierend und erhellend.

Sonntag, 24. Oktober:

Schatz geht’s auch heute nicht gut, so dass er lieber im Bett bleiben wollte.

Ich hab den Sonntag genutzt und einen neuen Kurs in die ganzichselbst Lounge gebracht. Klick’s ruhig mal an.

Spoonies sind Menschen, die nicht immer gleich gut funktionieren können. Die wenig Energie haben. (Wegen einer chronischen Krankheit, Burnout oder sonstigem …)

Sonntag Abend: Ich hab mich spontan bei einer Aquarien-Freundin in der Nachbarschaft gemeldet, und sie hatte tatsächlich Lust auf einen gemeinsamen Hundespaziergang in der Herbstsonne. Und sie hatte sogar grad Kuchen gebacken, und so haben wir vorher schön bei mir Kaffee und Kuchen gemacht. Ach, so Mädelstreff mach ich auch viel zu selten!

Wir haben auch wieder Dinge getauscht, die wir jeweils nicht mehr haben wollten. Sie hat Blumentöpfe und Übertöpfe und 2 Gewürzgläser mitgenommen und mir diese (vorhin noch anders bepflanzte) große Flasche mitgebracht <3 Da bewurzele ich jetzt Ableger von Efeutute und Forellenbegonie drin.

Jetzt hab ich beschlossen, endlich für heute mit dem Arbeiten aufzuhören. Und guck stattdessen youtube-Videos.

Und ich hab mir ja beim Küchenschrank-Aufräumen selbst die Auflage gemacht, erstmal all meine Teesorten zu trinken (jedenfalls zu probieren), bevor ich mir eine neue Packung Rooibostee kaufe. Grad trinke ich Ingwer-Orange, die ich für Papas Besuch gekauft hatte. Und: Mag ich auch. (Aber wenn ich die Wahl hab, kauf ich doch wieder Rotbusch :D)

Hier grad so:

Au weia, die Freundin hat vorhin den großen Blumenkorb angeschaut, den ich neulich beim Grünabfall gefunden hatte.

Und die hellen Staubhäufchen darunter. Ich hatte die ja für Mineralablagerungen gehalten, wie man sie auch an Terrakottablumentöpfen findet. Aber sie hatte ’nen anderen Verdacht:

„Den großen Korb hab ich jetzt doch lieber vor die Tür gestellt und werde den nachher in den Müll bringen. Bohrlöcher hab ich zwar keine gefunden, aber es war schon viel helles Pulver, und der Gedanke an Holzwürmer hat mir keine Ruhe gelassen. Danke, dass du mich drauf hingewiesen hast.“

Montag, 25. Oktober:

Heute hab ich schon Essen eingekauft und das Juli-Thema für das #Neustart-Jahresprogramm geplant: „Juli: Lass dein Herz führen“.

Es mag dir ziemlich durcheinander vorkommen, dass ich mal am Café arbeite, dann wieder am Neustart-Programm, das doch erst im Januar veröffentlicht wird, oder an Freuberufler, das sogar erst ab Februar rauskommt … Aber ich habe ja Texte aus all meinen vergangenen Jahren, die ich gerade in Kursform wieder aufarbeite. Und da gehen eben E-Bücher-Inhalte mal in den einen Kurs, mal in den anderen … Und all das ist Teil der:


Ich war natürlich auch schon mit Nikita 2 x draußen.

Aber jetzt am Abend fühlte ich mich irgendwie … ungesättigt. Sowohl mein Bauch, als auch mein … Gemüt. Ich hab mich eeewig schwer getan damit, was ich mir jetzt anschauen/anhören will. Zum Arbeiten hatte ich keine Energie mehr.

Ich bin bei der Netflix-Doku über Taylor Swift gelandet: „Miss Americana“. Ich weiß nichts über sie, außer dass eine der youtuberinnen, die ich gern sehe, großer Fan von ihr ist.

Und ich mag die Doku. Es geht um ihren Erfolg in so jungen Jahren, hart erarbeitet. Und darum, wie zerbrechlich sie auch ist.

Und für meinen Bauch hab ich mir auch Soulfood gemacht: Kartoffelbrei mit Erbsen, Mais, Möhren. Und Ingwertee. Und Orangenschokolade.

Oh Maaahannn. Jetzt, wo es schon wieder um 6 dunkel wird, bin ich auch spätestens um 8 müde!

Muss aber bis 10 warten, bis ich nochmal mit dem Hund unten war.

Ich lieb die Fülle in meiner Kerzenschublade. Alles Ökowachslichte.

Dienstag, 26. Oktober:

Heute auf der Morgenrunde hab ich einen Strang Bogenhanf aufgelesen.

Wie es mit dem Adoptivkind weitergeht, erfährst du im Blogartikel in meinem Pflanzenblog.

Gesammelt hab ich auch mal ein paar mehr Herbstblätter. Die klaube ich immer aus den Büschen. Ich will meinen Aquarien nichts füttern, was schon auf der matschigen Erde lag.

Wie sich die Schnecken im Aquarium drauf stürzen – das ist zu schön! Sie machen wunderschöne Blätterkunst draus – die Form und das Skelett des Blattes lassen sie übrig. Deshalb nehme ich so gern Ahornblätter. Wegen ihrer Form.

Mittwoch, 27. Oktober:

Gestern hab ich weiter die ganzichselbst Lounge durchgefegt. Bei 2 Kursen sind jeweils 1 oder 2 Kurswochen dazu gekommen.

Am Abend dann waren wir wieder bei der Schwester und haben „Ghosts“ weitergeguckt.

Und jetzt: Ich bin guter Hoffnung. Dass das hier das lang ersehnte erste Fenster-Blatt an der Montera wird.

Ich denke, es sieht geschlitzt aus. Na, wird sich ja in wenigen Tagen entrollen.

Diese Pflanze hab ich in ziemlich traurigem Zustand zu meinem Einzug vor … knapp 2 Jahren von jemandem übernommen. Aber ihre aktuellen Blätter sind saftig und stark.

Auf Netflix ist „Benjamin Button“. Jetzt seh ich den doch endlich. Schatz sagt immer, er guckt den nicht nochmal, weil der so traurig ist.

Wunderschön. Seit langem mal wieder ein Film, den ich wirklich geguckt und nicht nebenbei noch was anderes gemacht hab.

Kurz vor 9. Jetzt könnte ich ja mal abwaschen …

Donnerstag, 28. Oktober:

Hab ich dann auch gemacht. Wenn ich abends genug von Bildschirmen und Arbeiten habe, dann räume ich – wirklich! – gern die Küche auf. Spüle schon mal die Kaffeepresse aus … Umso schöner ist es morgens, in eine saubere Küche zu kommen und gleich alles benutzen zu können.

Heute hab ich so vorbildlich weiter und meinen Behördenpapierkram gemacht. War also mal wieder ein Money Date heute. Auch gut, das weg zu haben.

Und am Nachmittag hatten wir eine Verabredung mit einem Hundefrauchen. Sie brauchte wieder Futter, also waren wir im Zooladen. Wir haben einen, zu dem wir gut hin wandern können, und Nikita weiß ganz genau, dass es dort an der Kasse immer ein Leckerli für sie gibt. Sie führt dort ein richtiges Tänzchen auf.

Der andere kleine Hund hat übrigens ebenfalls in den letzten Monaten ein Pfund abgenommen, genau wie Nikita. Er wiegt ebenfalls nur so um die 5 Kilo. Und auch er bekommt seit Monaten überwiegend Pferde- und Wildfleisch zu fressen, weil er Magen-Darm-Probleme hat. Jetzt kriegen beide Hunde 3 statt 2 Mahlzeiten pro Tag. Und wenn ich nachts Nikitas Magen knurren höre, gebe ich ihr auch nochmal einen Streifen Trockenfleisch.

So, die Passage oben über Kartoffelpüree-Soulfood hat mir Lust auf einen Thanksgiving-Film gemacht. Mal sehen, ob Netflix sowas hat … Mein Kartoffelpü mit Mais und Co. duftet schon neben mir.

Thanksgiving-Filme sind nicht so leicht zu finden. Ich kenne „All about April“, aber nach so viel Drama war mir grad nicht.

Es gibt ’ne Friends-Folge („Die Kartoffeln sind zerkocht, die Kartoffeln sind zerkocht, die Kartoffeln sind zerkocht!“) Aber da mag ich das reingeschnittene Lachen nich.

Auf youtube gibt’s „A Family Thanksgiving“, der scheint nicht schlecht. ’n Halmark-Film. Gibt’s nur auf Englisch. Ist aber okay für mich. Auf Deutsch heißt der „Familie wider Willen“.

Heute vor 2 Jahren (hat mir FB grad gezeigt). Awwww, ich werde grad ein bisschen … wehmütig. Das sah so schön aus, so alles zusammen.

In dem Film hatten sie so ’nen tollen Thanksgiving-Esstisch, und diesen Anblick liebe ich ja immer in Filmen (Harry Potter-Tafel!!) Ich hab wieder drüber nachgedacht, wie ich einen Esstisch für die 10 Leute zu meinem Geburtstagsessen improvisieren könnte – eine (faltbare) Holzplatte auf dem Schreibtisch und einem der Kallax-Regale aufbocken … Aber so richtig wird das wohl nicht klappen.

Na, wir werden uns wohl an mehrere Tische verteilen. Aber jetzt ist mir erstmal klar geworden, dass ich endlich das kriege/veranstalte, was ich mir schon lange wünsche. Eine Art Thanksgiving-Tradition für unsere Familie. Diesmal als mein Geburtstagsessen am 11. November bei mir. Jetzt freu ich mich noch mehr drauf.

Ich hab grad wieder „Dinner Party/Thanksgiving Dinner in kleinen Apartments“ recherchiert. Meine Listen erweitert. Und Pläne gemacht, wie ich hier alle Flächen und einige Schrankplätze/Schubladen frei räume für Gästeschuhe, -jacken, abgestellte Gläser usw.

Wo das benutzte Geschirr zwischengelagert wird – ich hab ja keine Spülmaschine und sicher keine Lust, zwischendrin abzuwaschen. (Unter der Spüle frei räumen.)

Nicht zu vergessen, dass hier ’ne wilde Zweijährige herumtollen wird (keine Kerzen, keine Deko …), und zwischen allen Füßen mein nervöser kleiner Hund.

Für Nikita werde ich wohl ihre „Höhle“ mit in die Küche nehmen, wo wir Erwachsenen uns wohl den Abend über aufhalten werden. Und die Teenies können sich auf meinem Bett breitmachen und in ihre Handys gucken.

Freitag, 29. Oktober:

Die Kiste mit den Blumentöpfen hab ich gestern Abend noch rausgestellt. Sie ist schon fast leer geräumt.

Letzte Nacht hab ich mir spontan noch die Haare geschnitten. Nur ca. 8 cm ab, aber es fühlt sich wieder frisch an.

Heute ist wieder ein recht windiger Tag.

Jetzt krame ich mal noch ein bisschen rum.

Wir sehen uns dann im November wieder!


Vorhaben für die Woche:

  • Unterlagen fertigmachen
  • Nikitas Ohren reinigen
  • mehr Herbstlaub sammeln
  • die Hundepullover verkaufen – heute Nachmittag, an eine der Küchenfrauen des Altersheimes

Wie es hier weitergeht:

Was meinst du?