Ich spüre eine Sehnsucht nach meinen Wurzeln. Nach dem einfachen Leben. Nach mehr Naturverbundenheit.

Und deshalb bin ich gerade dabei, für mich eine Hütte am See in dem Dorf, in dem ich als Kind gelebt habe, wahr zu machen 🏡


Den Traum vom Garten(-häuschen) hatte ich letztes Jahr schon mal. Da ist er nochmal in den Hintergrund getreten. Aber jetzt fällt er mit dem Traum vom Leben am See zusammen, und meine Güte, wie gut das auf einmal alles zusammen passt!!

Mein Sommerhaus.

Mein Haus am See.

Mein Beach Cottage.

Meine Hütte.

Wie in „Walden“, den „Ya-Ya-Schwestern“, den Stephen King-Romanen aus Maine …

Es könnte wirklich wahr werden!

Ich könnte es wirklich wahr machen!

Dazu mache ich mir sehr konkrete Vorstellungen, mache Recherchen, schaue mir Leute an, die sowas schon gemacht haben.

So hab ich mir meinen Hund manifestiert. (Hier erfährst du ganz genau die Einzelheiten, wie.)

Erlaubnis. Einzelheiten vorstellen. Bilder finden. Recherchen & Zahlen. Erlebnisberichte von anderen. Tun.

Und so werde ich mir auch diesen langjährigen Lebenstraum vom Leben in einer Hütte, Leben am Wasser erfüllen.

Wichtig: Ganz genaue Vorstellungen festhalten

Wieso will ich das überhaupt?

  • Ich möchte im Sommer schnell am See sein können.
  • Ich möchte mit Nikita Waldspaziergänge machen.
  • Ich möchte im Sommer die Möglichkeit zum Grillen und für ein Lagerfeuer haben.
  • Das einfache, langsame Leben leben – zeitweise, so lange es Spaß macht.
  • Ich möchte auch mehr offline gehen. (Gezwungen sein :))
  • Und vielleicht möchten auch meine Schwester oder meine Nichten die Hütte gern mal für Urlaub nutzen.

 

  • Ich möchte dazu einfach eine kleine Unterkunft haben.
  • Die Dusche nach dem Bad im See.
  • Ein Bett zum Einkuscheln, auch an Regentagen.
  • Eine kleine funktionale Küche zum Kaffeekochen, um einen Snack in der Mikrowelle zuzubereiten, oder mir den Reis/die Nudeln zum Salat aus dem selbst gezogenen Gemüse zu garen.

 

  • Und ich freu mich drauf, ein neues Projekt zu gestalten. Das Träumen, das Finden, das Entrümpeln, das Gestalten und Einrichten. Und dann das Genießen.

Aber ich möchte dabei nicht „im Schuppen“ leben. In einer provisorischen Rumpelbude.

Es soll schon sauber, hell, funktional und bequem sein.

Ich will zurück in den Ort, in dem ich als Kind gelebt habe.

Denn davon träume ich immer noch. (Also nachts, im Schlaf.)

Und es gibt dort den schönsten und nicht so überlaufenen See. Und in der Gegend noch viel mehr Seen!

An diesem See hab ich als kleines Mädchen mit meinem Opa Schwäne gefüttert und Blindschleichen kennengelernt. Hier hat uns unsere Kindergartenerzieherin die Robinien gezeigt.

(Fotos: Pixabay)

Es soll ein Gartenhäuschen sein, kein größeres Wohnhaus, keine (Miet-)Wohnung.

Ich will nicht dauerhaft dorthin ziehen (schon gar nicht meine Wohnung hier in der Stadt aufgeben).

Ich möchte nur ein Sommerhaus am See. Boah, wie schön das klingt!

Ein kleines Häuschen, zu dem ich einfach spontan mal hinfahren kann, auch unter der Woche für einige Tage. (Die Strecke ist 45 min auf der Autobahn. Zum nächsten See hier in der Stadt, mit den Öffentlichen, ist’s auch ’ne Stunde.)

Nutzen will ich es ja vor allem im Sommer, um nah am See, mit Nikita im Wald, in der Natur zu sein.

Mir geht’s nicht vorrangig um’s Gärtnern. Eher um’s Erholen, um’s Wohnen.

Aber gern werde ich ein bisschen Gemüse zu meiner Sommerversorgung und ein paar Bauerngartenblumen anbauen, wie schon damals auf dem Balkon.

Möglichst nicht zu ’ner Kleingartensparte gehörend

Weil die zu viele Vorgaben bzgl. der Nutzung machen. Dann müsste ich regelmäßig nach dem Rechten schauen, gießen, versorgen. Müsste mehr anbauen, als ich vielleicht möchte …

🚨 Das heißt dann aber auch, es wird viel teurer, ein eigenes Gartengrundstück zu kaufen (11.000€/17.000€ im Vergleich zu 500€/800€/3.500€ …)

[Es muss nicht ganz am See liegen, aber] Der See soll fußläufig erreichbar sein

Es gibt direkt am Seeufer kleine Häuschen / Gärten.

Einige dieser Grundstücke scheinen verlassen zu sein (manche haben nicht mal ein Häuschen drauf, andere verfallene).

🧚‍♀️ Es gibt auch einige mit Nutzern, und beim nächsten Mal werde ich versuchen, mit ihnen zu sprechen.

Es soll fließend Wasser und Strom haben.

’ne funktionierende Dusche, ’n Wasserklosett wären schon sehr schön. Ist nicht in jeder Gartenlaube vorhanden.

Ich werde ein Auto brauchen, um flexibel hin zu können, und auch für den Transport von Einrichtung / Material usw.

Teilauto wird zu teuer. Hab ich schon recherchiert. Pro Tour 150€. (Inkl. tanken.) Und ich wäre zu stark dran gebunden, mich festzulegen, wie lange ich das Auto nutzen und wie viele km ich fahren will.

Ein eigenes Auto wird wohl doch das günstigste sein.

Ein kleiner Flitzer, wie ein Skoda Citigo z. B. (ab 3.000€, aber besser wohl für 7.000€/8.000€)

Und wenn ich dann eine altbackene, billige, vollgerümpelte Laube erstehe

(Denn so sehen die meisten, die man bei Ebay Kleinanzeigen sieht, innen aus :))

… will ich sie ganz leer räumen.

… alles schön putzen.

… die Bohlenwände weiß streichen.

Und sie mit „skandinavischen“ Möbeln modern, flexibel und mit gaaanz viel Stauraum bestücken:

Es soll „maritim“ werden – ist ja schließlich mein Sommerhaus am Strand!

  • mit (gebrauchten) weißen Kallax-Regalen – die Fächer sind sooo schön tiiief
  • mit einem Palettenbett, Matratze drauf, Bettwäsche – träumen!
  • mit Mikrowelle, Wasserkocher und 2er Kochplatte in der Küche, Kühlschrank (mit Eisfach) auch noch
  • mit Korbsesseln auf der Veranda

Ich kann vieles aus meiner Wohnung mitnehmen. Kleinmöbel. Decken. Geschirr …

Vielleicht lässt sich einiges der Hinterlassenschaften der Vorbesitzer weiß streichen und weiter verwenden. (Oft kann man sogar Gartengerät, Rasenmäher usw. übernehmen.)

Oder günstig bei Ebay Kleinanzeigen „schießen“.

Und jetzt?

  1. Ich höre grad nochmal „Walden“ von Thoreau für die Stimmung. Der lebte als Selbstversorger in einer Hütte am See. (Ich war sogar schon mal dort, in den Wäldern von Neuengland, wo seine Hütte war.)
  2. Versuche alles über „meinen“ Ort und den See und Grundstücke und die Gemeindeverwaltung des Ortes aufzustöbern, was ich im Internet finden kann.
  3. Schaue mir Lauben- und Kleingarten-Instas an, auch zum Ausbau alter, völlig veralteter Laubeneinrichtungen.
  4. Schaue Tiny House-Youtube-Videos.
  5. Recherchiere gebrauchte Kleinwagen(-preise).
  6. Recherchiere Ferienwohnung für nächsten Sommer in dem Ort.
  7. Fahre noch so oft ich kann mit Schatz diesen Sommer zum Baden (und Rumgucken, -fragen und -träumen an den See)
  8. Hab Suchaufträge für Kleingärten/Lauben in dem Ort bei Ebay Kleinanzeigen und auf einer Immobilienwebseite eingerichtet.
  9. Schreibe Listen über Listen – mit meinen Wünschen, Vorstellungen, Einrichtungsvorhaben usw. in meine Google Notizen-App.

Wenn der Wunsch nächsten Sommer noch so stark da ist, werde ich es durchziehen.

Es wird alles genau so passieren, wie es richtig ist. Und Lösungen kommen auch, woher auch immer, wenn ich sie brauche.

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