Mit Anfang 20 schrieb ich ein paar Kontaktanzeigen. Ich suchte nach einer Beziehung.

Damals mit einer Frau.

Als Coming Out habe ich meine Familie damals einfach über die Tatsache in Kenntnis gesetzt.

Auf gewisse Weise hab ich mich den Menschen damit einfach zugemutet. Mich reingestürzt.

Ich konnte meine Wahrheit nicht mehr verstecken. Ich wollte nicht lügen oder Halbwahrheiten erzählen. Nicht rumdrucksen müssen.

Und es lief auch gut. Sie haben es eben hingenommen.

Ich hab’s nicht jedem erzählt, aber schon meinem nächsten Umfeld. Oder wenn eben grad die Sprache auf Partner(-suche) kam, bei den Kolleginnen z. B.

Ich hab es normal behandelt, und so begegnete man mir auch.

War ich damit rücksichtslos?

Ich denke nicht. Für die anderen änderte sich dadurch ja auch nicht wirklich was. Ich war ja immer noch ich. Nicht anders als vorher.

Wir alle waren nun nur etwas freier.


Das ist der Weg zu einem selbst-bestimmten Leben:

  1. Die Erlaubnis, es vor sich selbst einzugestehen.
  2. Das Entrümpeln der Hindernisse (materielles, Glaubenssätze, Gewohnheiten …).
  3. Und dann die Entscheidung, wie man damit verfährt.

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