Ich hab einen ganzen Dekoschrank.

Du hast keinen Platz dafür?

Hatte ich auch nicht.

Ich hab mir den Platz geschaffen.

Indem ich anderes Zeug entrümpelt habe.

Minimalismus heißt nicht, dass du keine schönen Dinge mehr haben darfst.

Ich hab eben Spaß daran, alle paar Wochen meiner Wohnung ein neues Thema zu geben

  • Januar: Boho
  • März: Frühling (grün, Blüten …)
  • Mai: maritim
  • September: Herbst
  • November: Weihnachten

Aber wenn ich alles auf einmal rausholen würde, würde mich das heillos überfordern.

Ich will es schnell verstaut haben. Ohne Angst haben zu müssen, dass was zu Bruch geht.

Und wenn ich merke, dass ich zuviel habe, oder ein Ding nicht mehr nutze – dann kommt es in die Spendenkiste.

Aber so bleiben meine schönen „Spielzeuge“ für mich immer wieder wie neu, immer wieder abwechslungsreich. Weil ich jedes nur ein paar Wochen draußen hab. Und es sich so nicht einfach im Alltag „wegguckt“.

Ich habe sogar ein „Bilderarchiv“

Ein Fach im Schrank, wo ich all die Bilderrahmen von den Wänden zwischenlagere, ohne dass sie zerbrechen oder zerkratzen, wenn sie grad nicht Saison haben.

Ich nehme also alle Wandbilder ab, die nicht zur jeweiligen Jahreszeit passen. Und finde dort auch welche, die jetzt geeignet sind.

Es ist wie shoppen bei dir selbst!

Bei Kindern rotiert man die Kleidung oder die Spielsachen, damit sie sich nicht überwältigt fühlen. Und damit sie selbst Ordnung halten können. Und damit sich die Sachen, wenn sie wieder zum Vorschein kommen, wieder schön und neu anfühlen.

Und du machst das mit deinen „Spielsachen“ genau so. Ich mach das so. Mit meiner Deko.


Die ganze Minimalismus-Serie

 

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