Also heute läuft das mit dem Visionieren auf Hochtouren bei mir. Das klappt nicht immer, aber heute hab ich ’nen Lauf.


Wie ich mir meinen Hund manifestiert hab, darüber hab ich ja eine Podcastfolge aufgenommen. Den hab ich nämlich auch lange als unsichtbaren Hund bei mir gehabt. Anhören.


Heute geht es um meine Wohnungseinrichtung

Vor allem erstmal um das Bad.

Was mach ich?

1. Hinfühlen – 2. Action – 3. Dankbarkeit

1. Schritt: Vorstellen & hin fühlen

Ich schau mir eine Ecke meiner Wohnung an und sehe vor meinem Inneren Auge, wie die mal aussehen wird.

Ich guck eine Pflanze an und sehe, wie sie in größer, gesund usw. aussehen wird.

Das hier ist wieder ein Pixabay-Foto. Witziges Gimmik: Das „Fenster“ ist ein Bild!!

(Ich habe mir zuerst meine eigenen Gedanken gemacht und erst danach – für den Artikel – noch weitere Fotos rausgesucht. Ich wollte mich nicht beeinflussen lassen.)

Das Bad im Foto wäre ohne wirkliche Umbauten bei mir nicht durchführbar. Im Moment plane ich aber z. B. nicht, die Fliesen rauszureißen oder zu überstreichen.

Aber die Stimmung trifft’s ganz gut.

 

2. Schritt: Action

Ich gehe meinen normalen Alltagstätigkeiten nach und räume nebenbei schon mal hier und da ein klitzekleines bisschen um, so wie es besser organisiert wäre, wie es mir leichter fallen würde …

Alles, was unpraktisch ist, wird geändert.

Alles, was nicht funktioniert, fliegt raus.

Ich verstaue Gerümpel oder tu es in eine Verschenkekiste. Gestern und heute hab ich schon wieder 2 große Kartons mit Verschenkensachen rausgestellt.


Nachtrag: Auch die Tasche mit dem Raclette setze ich heute aus, denn wir haben seit WG-Ende kein Raclette mehr gemacht. Auch die 2 Sommer auf Schatz‘ Balkon seitdem – kein Balkongrillen mit der Raclette-Platte.


Vor dem Neueinrichten kommt das Entrümpeln. Schon dadurch fühlt sich alles wieder frischer und neu an.

Dazu passt auch der 3. Schritt:

 

3. Schritt: Dankbarkeit

Und ich achte einfach mal genau drauf, wie sich mein Leben bisher schon anfühlt. Und danke (dem Universum) für alles, was schon ist.

 

Viel zu selten nehmen wir wahr, was wir schon haben – ich eingeschlossen

Oft merken wir gar nicht mehr, was ganz selbstverständlich da ist in unserem Leben.

Dass wir gesund sind. Dass wir keine Schmerzen haben. Wie gut wir es haben, merken wir erst, wenn es mal nicht so schmerzfrei läuft.

Dass wir jeden Tag 24 Stunden lang Strom zur Verfügung haben. (Letzte Woche gab’s bei uns mal 1 Stunde Stromausfall – das ist bei uns heute sooo selten geworden!)

Wie schön unsere Wohnung schon ist. Was wir schon alles bisher eingerichtet und gestaltet haben.

 

Schaust du dich manchmal einfach nur um und freust dich über das alles?

Ich viel zu selten. Ich sitze vor den Bildschirmen und kriege meinen Tag kaum mit.

Weil ich gern arbeite und immer viele Ideen und Projekte habe. Aber auch bei Leidenschaften können wir ausbrennen. Ich muss mich selbst immer wieder dazu ermahnen.

Aber wie gesagt, heute hab ich meinen Morgen offline gestartet, extra, um mal wieder richtig hinzufühlen.

(Geniales Bild von Pixabay, oder?)

Ich bin mit meiner Küche und meinem Bad noch nicht so zufrieden

Und Seiten wie Tumblr, youtube oder Instagram wecken das Verlangen und die Unzufriedenheit häufig nur noch.

Ich muss mich wirklich bremsen, den Computer ausschalten und meinem eigenen Bauchgefühl und Wünschen zuhören. Wie ich es haben will. Nicht, wie alle Instagrammer sich eingerichtet haben.

Für das Bad hab ich schon eine sehr genaue Vorstellung. Bis hin zur Bezugsquelle für die Möbel:

Im Moment ist mein Bad so … kleinteilig. Zusammengeschustert.

Es wirkt kalt. Die Fliesen finde ich nicht besonders hübsch, und sie gehen vom Boden bis zur Decke, an allen Wänden. Aber sie sind halt praktisch und neutral.

Mir fehlen Naturmaterialien. Und Pflanzen, aber da das Bad kein Fenster hat, kann ich hier keine echten Pflanzen halten.

Mit einer Tageslichtbirne (Affiliatelink) hab ich immerhin schon geschafft, dass die Stimmung nicht so düster ist, sondern hell und licht.

Sehr unpraktisch (aber notwendig, ich weiß), dass der (nicht grad hübsche) Warmwasserboiler und die Steckdosen genau auf Augenhöhe hängen.

Den Boiler kann ich mit einem Hängeschrank ohne Rückwand verkleiden. Und wenn Spiegel, Unterschrank und Hochschrank zur gleichen Serie gehören, wird das so viel aufgeräumter aussehen. „Koheränt“ fällt mir da ein …

Das Bambus-Holz-Material der Schränke wird es so viel freundlicher, wärmer wirken lassen, auch weil es einen Großteil der Fliesen verdecken wird.

Ich suche auch schon nach echt aussehenden Kunstpflanzen.

Das wird wohl auch das nächste größere Projekt werden, ich kann aber noch nicht sagen, wann.

In die übrigen Räume spüre ich noch rein und räume erstmal auf und um, was ich habe. Ich hab noch vom Einzug ein, zwei Kramecken, die ich besser organisieren will.

Z. B. steht seit Einzug vor 1,5 Jahren eine Tasche mit alten Papieren in einer Ecke im Eingangsbereich. Letzte Woche kamen meine Mutter und ich im Telefonat auch auf das Thema Shreddern, und da hatte ich die Idee, mir von meinen Eltern einen Reißwolf zum Geburtstag zu wünschen. Da sie ja offenbar ein Gerät gefunden haben, mit dem sie sehr zufrieden sind. Diese Tasche voller alter Unterlagen darf also im November dann auch endlich gehen.

Erstmal dürfen weitere Dinge gehen

Ich hab beim Einzug mehr Dinge aufgenommen (Überbleibsel aus WG-Beständen, abgegebene Dinge aus der Verwandtschaft, Verschenkekiste-Fundstücke …), weil ich noch nicht wusste, was ich wirklich gebrauchen kann.

Es dauert einige Monate, bis ich mich eingewohnt hab und mir klarer darüber bin, wie es werden soll. Eigentlich ist das immer noch der Prozess, auch 1,5 Jahre nach meinem Einzug.

Aber langsam lasse ich Dinge auch wieder gehen. Ich verschenke kleinere Möbelstücke oder Zimmerpflanzen weiter, die ich doch nicht gebrauchen kann oder wirklich liebe.


Also DAS ist jetzt grad wirklich faszinierend!

Gerade wo ich das hier schreibe, rief mich die Wohnungsverwaltung an, dass jemand 3.000€ auf mein Kautionskonto eingezahlt hat.

Und das, während ich mir heute ausmale, wie ich mein Bad und meine Küche renovieren möchte!

Leider kenne ich den Namen, den sie mir genannt hat, nicht, und ich habe auch niemandem die Kontoverbindung gegeben. Das Geld wird wohl also wieder zurückgebucht werden.

Aber witzig finde ich die Begebenheit irgendwie doch … Da schickt mir jemand 3.000€ auf eins meiner Konten … Auf ein Wohn-Konto!


Ich bin auf Badewannen-Entzug

Vor meinem Einzug hatte ich eine Badewanne, und ich merke häufig fast körperlich, wie sehr ich sie vermisse. Ich dusche nicht gern, weil ich immer dabei friere (außer in den paar Sommerwochen). Ich habe sehr oft das körperliche Bedürfnis, jetzt gern in die Wanne zu wollen.

Und deshalb denke ich ernsthaft über die Anschaffung so einer transportablen Wanne nach (Affiliatelink). Man sitzt dort drin bis zu den Schultern im Wasser, also perfekt zum Durchwärmen.

Die Vision von meinem gemütlichen Badezimmer in dieser Wohnung hier ist also schon so gut wie perfekt.

Dann schaun wir mal, wie die Realität sich jetzt entwickelt.

Ich weiß noch nicht, wann ich diese Anschaffungen mache. Aber ich arbeite mit dem Flow.


Wie weit ich mit den Plänen für die Küche bin, darüber gibt’s einen eigenen Blogpost. (Demnächst.)

Hier nochmal die Podcastfolge: „Wie ich mir meinen Hund manifestiert hab“

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