Im Juli wollte ich vor allem die Vorzüge des Sommers genießen. Weniger planen, weniger arbeiten, mehr sein und spüren.

Hat geklappt.

Wir haben das Beste draus gemacht: Zuhause relaxt. Nur rausgegangen, wenn es nach 21 Uhr langsam frischer wurde. (Meistens jedenfalls.)

Im klimatisierten Auto an den See, in den Wald oder durch herrliche tschechische Berglandschaft gefahren …

Schatz‘ Geburtstag

Zu Schatz‘ Geburtstag waren wir Eis essen. Nikita hab ich im Wagen hingefahren, denn die Fußwege waren brühend heiß. Aber dort im Stammcafé unter’m Schirm ist’s immer schattig-brisig, ein bisschen wie im Urlaub.

Sommerwetter & #Dachgeschoss

Ich hab warme heiße Tage erlebt und alles, was damit mitkommt, irgendwie auch genossen. Sogar, dass es zu heiß zum Rausgehen war. Das gehört eben dazu.

In der Wohnung – #Dachgeschoss – wurde es nicht heißer als 29°C. Mit rechtzeitig zugehängten Fenstern (helle Vorhänge) und Ventilator und Spaghettiträgern & Shorts und sehr wenig bewegen und 1 – 2 Kannen kaltem Früchtetee ließ es sich aushalten.

Und bloß gut waren es immer nur wenige Tage am Stück, und dann kam mal wieder ’ne kurze herbstliche Abkühlung dazwischen.

So ist das eben im Juli.

Kühle Fußbäder sind ungemein erfrischend, und für den Hund ’ne Kühlmatte …

Waldbrandgeruch

Waldbrandgeruch gehörte in meiner Kindheit im sandigen Brandenburg auch schon zum Sommer. Und jetzt hatten wir das wieder. Leider finde ich es inzwischen eher beängstigend, dass – tagelang! – die schönen Wälder in Brandenburg, Tschechien und der Sächsischen Schweiz brannten.

Salate und kalte Brote mit Hummus

Eine nicht so erfreuliche Begleiterscheinung ist, dass Nikita diesen Sommer erstmals (sie ist jetzt 5 Jahre bei mir) bei Hitze nicht fressen will.

Aber sie trinkt genügend (-> zum Guide), und sie nimmt hin und wieder einen Streifen Trockenfleisch an.

Ich mag ja im Moment auch nur Brote – mit Hummmmmmus – und Salat. Das wird bei ihr ähnlich sein.

Es war nur so bequem für mich, dass sie so regelmäßig ihre Futterschüssel leer futterte.

Na, aber letztes Jahr hat sie im September einen bemerkenswerten Appetit entwickelt. Ich hoffe, auch dieses Jahr im Herbst normalisiert sich ihr Futterrhythmus wieder.

Familie

Die älteste Nichte hat ihr Abiturzeugnis erhalten, und ich durfte mit zur Feierstunde.

Die jüngste Nichte hat ihren 3. Geburtstag gefeiert, und bei ihrem Geburtstag konnte ich leider nicht dabei sein, weil ich krank wurde, aber dazu gleich mehr …

Und noch eine Nichte wurde 16, war aber nicht hier in town.

Nikita hat jetzt tolle Hundesitter!

Nikita war übrigens diesen Monat mehrmals in Fremdbetreuung, und es lief gut!

Während der Abifeierstunde und für den Theaterbesuch – gleich! – (wo wir 6 Stunden weg waren) und einmal für einen Essenseinkauf (von 30 Minuten, aber in der Wohnung ist es einfach zu heiß, um sie allein zu lassen) hab ich sie jeweils bei dem Studentenpaar nebenan abgegeben.

Sie hat dem jungen Mann beim Schreiben seiner Hausarbeit geholfen, und die Frau ist sowieso die Hundeflüsterin, sagt ihr Partner. Sie sind sehr verknallt in Nikita, und für mich ist es eine große Erleichterung, sie für kurze Zeiten auch mal dort lassen zu können, wenn ich sie nicht mitnehmen kann.

Ich erwähnte ja schon:

Rocky Horror Show nach 25 Jahren!

Anfang Juli waren wir in einer Open Air-Vorstellung der Rocky Horror Show. An dem Theater, an dem wir vor sagenhaften 25 Jahren (!) ganz involviert in die damalige Aufführung der RHS waren.

Hach, der Abend jetzt war auch einfach nur schön.

Wir haben die nächste Generation eingeweiht: Meine Nichten und 2 ihrer Freundinnen.

Das Publikum war einfach nur großartig. Es kannte sich noch nicht sehr gut aus, aber weil es Mitmachtüten zu kaufen gab, der Erzähler schön immer angezeigt hat, was jetzt dran ist, und weil sich beim Herumwerfen von Dingen alle gut benommen haben und einfach ihren Spaß hatten. (Es wurden nicht wie früher Lebensmittel – Reis, Toastbrot – geworfen, und kein Klopapier. Ich begrüße das sehr!)

Wenn ich mir auch ein sehr unschönes Souvenir mitgebracht habe (vermutlich vom Schnellrestaurantbesuch vorher):

Ich wurde gekrönt.

Ja, jetzt hatte ich also auch 2 Wochen lang Corona. Mir ging es nicht sooo schlecht damit. (Bin aber auch 3-fach geimpft.) Die ersten 2 Tage war ich fiebrig und hab fast komplett durchgeschlafen, aber danach (hatte ich noch Husten und Schnupfen) konnte ich schon wieder in der Wohnung rumräumen, Serien gucken (ich hab „Dead to me“ und „Manifest“ geguckt) und an meinen Onlineprojekten arbeiten. Insgesamt waren es genau 14 Tage von den ersten Symptomen bis zum negativen Test.

Schatz, die Nachbarn, meine Familie und eine Freundin haben mich alle prima mit Nahrung und Schnelltests versorgt, die sie mir vor die Tür gelegt hatten. Ich hab mich hier wirklich sehr gut umsorgt gefühlt.

„Brot und Aufstrich“, das mir Schatz vorbei gebracht hat. Inkl. einer kleinen Flasche Rotwein gegen das „Tagedrücken“ <3

Aber langweilig war mir eigentlich nur 1 einzigen Tag. Da aber so richtig. Ansonsten hab ich z. B.:

Eine große Menge Wasserpflanzen verkauft, was mich sehr freute. Die Aquarienbepflanzung neu gestaltet. Mal wieder ein Garnelen-Zuchtprojekt gestartet. Im Wasser planschen ist auch auf diese Weise einfach erfrischend.

Ich war diesen Monat auch ein bisschen grünlilien-besessen.

Sehr zum Leidwesen meiner Grünlilien, denn die haben meine Überfürsorge nicht so gut vertragen. Sie speichern doch viel mehr Wasser in und zwischen ihren dicken Wurzeln, als ich dachte. Wodurch sie unbemerkt zu faulen und sterben begannen. Was ich mit einer rabiaten Rettungsaktion Anfang Juli zu verhindern hoffe … Ergebnisse stehen noch aus …

Ich habe im Flow gearbeitet.

Erfolgreiche Mailserie

Für’s Arbeiten hatte ich ja auch im Juni schon fleißig vorgearbeitet und Entwürfe zu jeder Folge der im Juli erschienenen Mailserie geschrieben.

Wir waren am See

Die Rotfedern sind mir ganz nah gekommen, die jungen Fische haben sogar an mir geknabbert!

Und ich weiß jetzt sogar, dass ich nächsten Sommer mit meiner Schwester für 1 volle Woche dorthin zurückkehren will! Es ist nämlich auch der Ort unserer Kindheit. Und wir möchten den mal wieder ganz in Ruhe und mit Zeit erkunden. Und jederzeit in den See springen können, wenn uns danach ist.

Passend dazu lass ich mir grad von Stephen King höchstpersönlich eine Geschichte erzählen, die an einem See spielt: „Bag of bones“.

Das war eigentlich ein richtig schöner Sommermonat. So, wie ich ihn mir – in Anlehnung an ein Zitat von Adelheid Brunner (Altes Wissen) -, gewünscht hatte. Mit ihrem Text hab ich mir damals diesen Computerhintergrund kreiert:

Und der August darf gern auch so entspannt, langsam, warm und sommerlich werden.

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