Es geht um deine Gesundheit!

Von einem Burnout wirst du dich nie wieder vollständig erholen. Du wirst immer weniger belastbar bleiben und körperliche Symptome wie einen Tinnitus oder Muskelfaserschmerzen zurück behalten.

Hier sind 2 sofort umsetzbare „Notbremse“-Tipps für erschöpfte Frauen aus meinen 14 Jahren Erfahrung mit eigenem Burnout und dem vieler erschöpfter Klientinnen:

1. Nimm dich aus allem raus.

Deine Erschöpfung rührt daher, dass du dich für zu viel zuständig fühlst.

Dass dir andere das Gefühl geben, alles (mit-)machen zu müssen.

Dass du dich nicht unterstützen lässt.

Ruhe.

Mal die anderen machen lassen.

Schritt 1: Schalte alles ab, was Lärm macht. Wortwörtlich gemeint und im übertragenen Sinne.

1. Die Beschallung durch’s Radio.

Allein das wird schon so vieles besser machen! Diese ständigen nervigen „Hits“. Die beängstigenden, alle halbe Stunde wiederholten „Nachrichten“ von Horror, Krieg, kommenden Katastrophen.

2. Alle, die was von dir wollen.

Das Telefon. Die Emailbenachrichtigungen.

3. Den Fernseher. Die „sozialen“ Medien.

Die sind genauso wie das Radio. Verbreiten Angst, Schrecken, Stress.

Lass Ruhe einkehren.

Lieg mal für ein paar Minuten einfach nur in Stille auf deinem Bett.

Einfach mal Stille.

Schritt 2: Streiche alle Termine, Pflichten, (Dinge), die jetzt nicht wirklich wichtig sind.

Sagen wir, erstmal nur für die kommende Woche. Wie fühlt sich das an?

Lass dich mal wieder zur Ruhe kommen. Neue Kraft schöpfen. Das geht nicht, wenn du von einem Termin zum nächsten rennst.


Dann für den Monat.

Dann für das Restjahr.

Welche Posten hast du inne?

Elternsprecher? Vorstand eines Vereins? Versorger für diese Verwandte? Dinge-Erlediger für jene? Kummerkasten für die beste Freundin, die doch nie was ändert an ihrer Lage?

Willst du das wirklich noch? Oder erschöpft und nervt es nur noch?

Solche Posten kann man auch wieder abgeben. Oder sich die Arbeit mit anderen teilen.

Wer macht die Arbeit in eurem Haushalt?

Nur du alleine?

Dann gib Aufgaben an die anderen ab.

Und – wichtig! – lass sie sie auf ihre Weise erledigen!

2. Erlaube dir selbst, dich jetzt auch mal wichtig zu nehmen.

Du musst nicht so viel schaffen wie andere. Du musst die Dinge nicht auf die Weise tun, wie sie immer getan wurde.

Du musst Rücksicht auf deine eigene Energie nehmen.

Und auch mal wieder auftanken.

Ganz praktisch kommst du da nur wieder raus, indem du alles absagst, was nicht wirklich von dir getan werden muss.

Anders wird es nie besser werden.

Und wenn du dich für 2 Wochen krank schreiben lassen musst.

Also nimm dich selbst ernst.

Erlaube dir die nötige Ruhepause.

 

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