Reinen Tisch machen. Neuanfang. Leere Fläche.

Mit so wenig Entscheidungen wie möglich, weil jede Entscheidung Energie zieht.

Am Ende jedes Monats verspüre ich das Bedürfnis, meinen Arbeitsplatz aufzuräumen. Reinen Tisch zu machen. Für den Neustart, den der neue Monat ja immer verheißt.

Auf diese Weise ist das Datenschubsen nie eine riesige, ermüdende Aktion für mich, sondern ein Bedürfnis, und schnell (weil regelmäßig) erledigt.

Was mach ich nun jedes Mal konkret zum Monatsende?

Im Prinzip schiebe ich einfach alles Vergangene auf eine Externe Festplatte, wo automatisch diese Version mit noch älteren Versionen davon zusammengeführt wird.

Vom Computer / aus der Cloud sind die alten Dinge damit raus. Wenn ich mal eins wieder brauche, kann ich es mir ja zurück holen. Aber der ganze fertige Kram bleibt gesichert, aber liegt nicht im Weg rum.

Auf diese Weise hab ich nur die ständig genutzten Dateien auf dem Computer bzw. in der Cloud. Und eine (zwei) Sicherungskopien auf externen Speichermedien:

Fotos. Unternehmensdaten. Persönliche Dateien.

 

Die Daten von der Computerfestplatte

Unternehmensdaten / Arbeitsdateien

Ich hab alles in der Cloud.

  1. Dafür gibt’s pro Monat 1 Ordner.
  2. Plus einen Evergreen-Ordner.

Denn die Monatsordner verschiebe ich ebenfalls nach Monatsende auf die Externe. Damit sind sie runter vom Computer / raus aus der Cloud.

Und behalte in Evergreen nur die Dateien, die ich sonst immer wieder neu anlegen würde, weil ich sie so oft brauche. Logos usw.

Evergreen wird nicht verschoben, aber auf die Externe kopiert, um eine aktuelle Kopie davon als Sicherung zu haben.

 

Und wenn ich mich nicht entscheiden kann, was „weg“ kann?

Dann verschiebe ich es auf die Externe, und hole es mir eben zurück, wenn ich es doch nochmal brauche.

Aber auf diese Weise – rigoros weg – erspare ich mir eine Menge Entscheidungs-Energie.

 

Auch im Blog nehme ich ältere, nicht mehr relevante Artikel jetzt wieder offline

Weil die Leserin sich auch nicht ewig in Blogposts verlieren soll, sondern weitergehen – in eins der Programme oder auf die Mailingliste.

Wie das in WordPress geht, erkläre ich im „Virtuelle Daten entrümpeln“-Onlinekurs im ganzichselbst Café.

Mehr über den Kurs erfahren


Ich liebe einfach dieses Gefühl, nicht mehr herumliegen zu haben, als grad nötig ist.

Nur die aktuellen Arbeitsdateien. Die aktuellen Projekte.

Es spart so viel Energie, das nicht alles zu sehen. Mich nicht durchwühlen zu müssen, nicht zu suchen, nicht zu verwalten.

So ist immer alles schön frisch und leicht.

Deshalb hab ich auch eine

Tägliche Aufräumroutine – ganz einfach

Täglich – nach Beendigung der Arbeit –

  1. verschiebe ich die benutzten Dateien vom Desktop in die jeweiligen Ordner
  2. verschiebe Screenshots in den Aufheben-Sammelordner oder lösche Screenshots, die ich nicht mehr brauche

Mehr in die Tiefe geht dieser Onlinekurs im ganzichselbst Café:

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