Meine plastikfreien Bad-Produkte inkl. Menstruation

Heute (Oktober 2021):

Ich benutze ausschließlich weiter das feste Shampoo aus der Drogerie.

Zahnpasta ist weiterhin in der Tube. Andere schmeckt und schäumt einfach nicht.

Meine elektrische Zahnbürste aus Plastik verwende ich weiter.

Die Creme in der grünen Dose hab ich bis heute nicht aufgebraucht.

Parfümduft kann ich inzwischen gar nicht mehr ertragen. Da bekomme ich einen widerlichen Geschmack im Mund.

Mit meinem festen Deo bin ich seit Jahren sehr zufrieden.

Duschbad, Haarkur, Masken etc. brauche ich keine. Wenn ich Duschbad geschenkt bekomme, verwende ich es als Flüssigseife bzw. festes Duschbad als Seifenstück. An Seife hab ich immer Bedarf. Bin im Moment aber gut versorgt.

Schaumbad verwende ich auch nicht mehr, weil ich keine Badewanne mehr habe. Die Flaschen hab ich damals verschenkt.

Mein Waschmittel ist jetzt plastikfrei, nämlich von Everdrop! Ich mag es.


September 2019:

Das war September 2019. Der Artikel ist eine Fortsetzungs-Story.

Damals lebte ich noch in der WG. Anfang 2020 bin ich in eine eigene Wohnung umgezogen.

Eine Menge mache ich schon richtig.

Aber auch vieles noch nicht.

Ich kaufe zwar inzwischen fast ausschließlich vegane tierversuchsfreie Badartikel.

Aber ich habe da wieder aufgestockt. Auch Waschmittel und sogar wieder Weichspüler.

Unzählige Plastikflaschen! Und bei Onlinebestellung NOCHMAL in Plastiktüten eingepackt!

Das ist doch Wahnsinn!!

Auch die Masse! Ja, ich hab’s in den letzten Monaten echt übertrieben mit meinem Sicherheitsbedürfnis.

Natürlich brauche ich die Sachen alle nach und nach auf und werfe nichts weg.

Ich hab Plastik-Zahnseidestäbchen. Ist ja schon praktisch, einfacher als vom Abroller. Aber natürlich unnötiges Wegwerf-Plastik. Die bisher einzige Alternative – Zahnseide aus echter Seide – kommt für mich als Tierfreund allerdings absolut nicht in Frage!

 

Idee für den Übergang von Plastik auf plastikfrei

Um es schon mal schöner zu haben, um ein Gefühl für Zero Waste zu bekommen, könnte ich die flüssigen Dinge wie Waschmittel, Weichspüler, Schaumbäder in Glasflaschen umfüllen, die ich schon habe. (Mir fallen da diverse Rosé-Weinflaschen ein, hüstel.) Mal sehen, wie praktisch das ist.

Achtung: Nicht in Reichweite von Kindern aufbewahren, insbesondere, wenn es in Lebensmittelflaschen abgefüllt ist!

Wow, das ist doch wunderschön! Wusstest du, wie zauberhaft Waschmittel aussieht? (Das ist das von Frosch.)

Weichspüler verwende ich wieder, ja (auch von Frosch). Aber immer nur sehr sehr wenig. Für Duft und Weichheit.

Ich nehme aber immer viel weniger, als auf der Flasche angegeben. Es reicht aber wirklich ein winziger Schwapp. Und wenn die aufgebraucht sind, hab ich schon Rezepte für DIY-Versuche.

Ätherische Öle für den Duft hab ich ja auch schon hier.


Tipp: Mit ätherischem Eukalyptusöl bekommst du super die Klebespuren von Etiketten auf Gläsern und Flaschen weg! Etikett soweit es geht trocken abziehen, dann Glas in warmem Wasser einweichen und Etikett so weit wie jetzt möglich abziehen. Dann mit dem Eukalyptusöl die Reste wegrubbeln. (Nur nicht von Plastik, Achtung!)


Schaumbad hab ich doch noch nicht umgefüllt. Auch Shampoo und Spülung nicht. An der Badewanne ist es mir zu gefährlich mit Glas.

Klar ist das noch nicht Zero Waste (das wird es erst, wenn ich selber mache oder im Unverpacktladen kaufe), aber wegwerfen will ich das auch nicht. Wenn sie leer sind, kann ich ja zu festen Seifen und Shampoos übergehen, die es ganz ohne oder in Pappverpackungen gibt. Weiter unten in diesem Artikel siehst du meine Fortschritte in dieser Beziehung.


Ich hab immer noch die selbstgemachte Zahnpasta da

Mochte die aber nie.

Auch die Naturzahnpasten sind nicht mein Fall. Aber ich sollte ihnen einfach nochmal eine Chance geben.

Nee, heute früh hab ich’s nochmal probiert – und dann habe ich sie entsorgt. Ich suche weiter nach einer Alternative, aber die war es eindeutig nicht.


Tüten von Toilettenpapier z. B., und auch die Tüten, die du vom Onlinewaschmittelversand im Bild oben siehst, benutzen wir noch als Mülltüten.


Bei Gebrauchsplastik entrümpeln

Es gibt immer wieder Dinge, die ich aus Plastik einfach einfacher finde. Und dann auch viele Jahre lang verwende.

Meine Ohrstecker-Kopfhörer benutze ich jeden Abend.

Meine Elektrozahnbürste möchte ich behalten.

Und ohne meinen Tangle Teazer – eine spezielle, nicht ziepende Haarbürste, aber vollkommen aus Plastik – hätte ich schon lange keine langen Haare mehr. Früher bin ich verzweifelt beim Kämmen!

Ja, auch die vielen Gummientchen habe ich in die Verschenkekiste gesetzt. Jetzt bringen sie jemand anderem wieder Freude. Sind ja ein süßer Gag.


Was ich als nächstes ändern will – nimm mich beim Wort!

Bei Wegwerfplastik (und -alu) radikal neue Gewohnheiten einführen bzw. wieder auffrischen

(Anmerkungen vom 1. November 2021)

Meine plastikfreien Bad-Produkte inkl. Menstruation

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