Dinge aufzuschieben nennt man Prokrastination.

Wenn du eine Aufgabe aufschiebst oder verzögerst, die du eigentlich tun solltest. (Wobei wir auf die Gründe für das „Sollte“ gleich kommen werden.)

Oft ist es nicht wirklich Zeitverschwendung, weil du andere Dinge tust, die dir vielleicht leichter erscheinen – du solltest für die Prüfung lernen, putzt aber deine Küche blitzeblank.

Oder mehr Spaß machen. Fernsehen oder Doomscrollen.

Die Frage ist – was ist hier wirklich die wichtige Aufgabe?

Prokrastinieren ist nichts Schlimmes.

Prokrastinieren will dir etwas wichtiges sagen:

Es gibt zwei unterschiedliche Gründe für’s Prokrastinieren

1. Entweder: Diese Aufgabe ist überhaupt nicht deine

Sie bringt dich auf deinem persönlichen Weg, bei deiner Entwicklung nicht weiter.

  • Vielleicht bist du für diese Aufgabe einfach nicht gemacht.
  • Sie ist nicht wichtig für DEIN Leben. Also deine Entwicklung im höheren Sinne.
  • Deshalb stehst du überhaupt nicht dahinter, diese Aufgabe zu erledigen. Du fühlst vielleicht sogar, es wäre falsch.

Nur jemand anders erwartet das z.B. von dir.

Mir geht das grad so mit der jährlichen Routineuntersuchung (samt großem Blutbild, Impfungen …), die die Tierarztpraxis gern mit Nikita machen möchte. Der Hund zeigt keine Anzeichen, dass sie Beschwerden hätte.

Wenn du prokrastinierst, kannst du dich fragen:

  • Wer hat was davon, dass ich die Aufgabe erledige?
  • Was würde es MIR bringen?

In diesem Fall ist es vielleicht richtig, diese Aufgabe wirklich nicht zu tun.

Oder wenn es von dir erwartet wird und in unserer Gesellschaft wichtig ist: Sie von jemand anderem machen zu lassen. Der/die es vielleicht besser kann oder lieber tut. Z. B. die Steuererklärung.

2. Die zweite Möglichkeit ist: Genau diese Aufgabe musst du machen, um weiter in deine Größe hineinzuwachsen

Sie macht dir nur einfach Angst. Und das ist völlig natürlich.

Prokrastination kann uns anzeigen, was jetzt wirklich für uns dran ist. Was wir wirklich tun sollten.

In diesem Fall solltest du sie angehen


Aber du kannst dir dabei den Weg leichter machen

1. Du kannst dir Begleitung suchen. Jemanden, die dich anleitet. Die das vielleicht schon gemacht hat.

Du musst es nicht alleine schaffen. Kannst du vielleicht gar nicht. Mit Anleitung wird es viel einfacher.

2. Und du kannst es in leichtere Schritte unterteilen

Setz dich hin, werde still, schaue dir die Aufgabe ganz ohne Beurteilung an.

Und finde den Weg.

Denk immer an die Bedeutung – wohin sie dich bringen wird.

Und wenn so eine Aufgabe wieder ansteht, wird sie beim nächsten Mal nicht mehr so schwierig sein.

Weil du sie schon einmal bewältigt hast. Und an ihr gewachsen bist.


Also spüre hin und sei ehrlich zu dir:

Aus welchen der zwei genannten Gründe prokrastinierst du hier wirklich:

  1. Ist diese Aufgabe einfach Quatsch oder jemand anders kann sie besser?
  2. Oder bringt sie dich in deine wahre Größe und Bestimmung?

Dies ist eine Lektion in meinem Wahrheitskurs. Mit Ehrlichkeit dir selbst gegenüber, mit Verständnis für die Reaktionen deines Körpers oder Unterbewusstseins wirst du in deine Wahre Größe kommen. Dein Leben ganz leben.


So findest du nicht Ausreden, sondern Wege

Das Geheimnis ist … das TUN

Jawoll, tätig zu werden.

Einen Entschluss zu fassen (wahrhaftige Entscheidung) – und es dann angehen.

Du musst noch nicht wissen, wie es ausgehen wird.

Das kannst du gar nicht.

Du beleuchtest nur jeweils den nächsten Teil deines Weges.

Ist doch auf jeder Fahrt, jeder Wanderung so. Was hinter der Kurve liegt, siehst du noch nicht.

Du findest bereits hier unter diesem Beitrag viel mehr Input dazu, wie du loslegen kannst.

Tust du’s?

Ich will keine Ausreden hören.

Auch in meinen Hartz IV-Zeiten habe ich ein Gesundheitskonto für meine Hündin Nikita und für Zahnarztbehandlungen für mich, die die Kasse nicht übernimmt, angespart.

Es ist möglich, wenn du nur willst.

Willst du?

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