Ich stehe zwischen 8 und 10 auf, verschwinde ganz kurz ins Bad und geh dann erstmal mit Nikita runter.

Unsere Morgenrunde geht vor allem durch ruhige Wohngebiete und Höfe und ist zwischen 45 Minuten und 1,5/2 Stunden lang. Oft halten wir für ein Schwätzchen am Pflegeheim, oder treffen alte und neue Hundebekannte auf unserer Runde. Die Route wechseln wir immer ab, wir haben da viele Möglichkeiten, damit es nicht langweilig wird. Meistens läuft Nikita ohne Leine, außer natürlich an den größeren Straßen.

Wenn wir wiederkommen, kuscheln wir erstmal hinter der Wohnungstür (das hat sich irgendwie so eingebürgert), und dann kriegt sie ihr Frühstück im Hundenapf (Dosenfutter und etwas Grünlippmuschelpulver für die Gelenke).

Und ich koch mir eine Kanne Kaffee in der French Press, die wohl 0,75 l fasst, glaub ich.

Den Kaffee trinke ich dann im Homeoffice, mit Hafermilch. Während Nikita nochmal schlafen geht.


Wenn ich Hunger hab und schlau eingekauft hab, ess ich jetzt gern eine Banane oder eine Schale Haferflocken mit Schokosplittern, Banane und Apfel. Mit Hafermilch.

Dann bin ich erstmal für ’ne ganze Weile satt.


Oft mach ich mir stattdessen aber auch gegen 12 Mittag. Dazu fülle ich meistens Kartoffelstücken/Couscous/Kartoffelpüree und Tiefkühlgemüse mit ein paar Gewürzen und etwas Fett (Margarine oder Öl) in mein Mikrowellengeschirr und lass das gar werden. Oder stelle einen großen Topf auf den Herd, in den ich Reis/Glasnudeln, Tiefkühlgemüse, Wasser, Öl und Gewürze gebe. Ich liebe 1-Topf-Gerichte, weil die sich quasi von selbst gar kochen, ohne dass ich mehr damit zu tun hab.

Wenn ich diszipliniert bin, teile ich dieses Essen auf mittags und abends auf und futtere nicht alles auf einmal weg.

Das

+ 3 x täglich Treppensteigen zum Dachgeschoss und Gassigehen

+ vegan essen ist auch mein ganzes Programm zum Gewichthalten/-reduzieren.

Oder ich mach mir Brot mit Vegan-Käse und ein paar Gurkenscheiben, wenn ich so im Arbeitsflow bin aber schnell was zu essen brauche.


Am frühen Nachmittag arbeite ich noch weiter im Homeoffice. Ich schreibe Blogposts oder höre ein Sachbuch oder arbeite an meinen Webseiten oder Kursen oder nehme Webinarvideos auf …


Dann gegen 15 oder 16 Uhr gehen Nikita und ich auf unsere Nachmittagsrunde. Die ist wieder – je nach Wetter und Lust – 30 Minuten bis 2 Stunden lang.

Einmal in der Woche wandern wir zu meiner Schwester und verbringen ab 17 Uhr den Abend dort (Nikitas Abendessen hab ich in einer Plastikdose mit), essen mit ihrer Familie zu Abend und gucken dann einen Film zusammen.

An anderen Tagen bekommt sie ihr Futter im Kong (einem befüllbaren Hundespielzeug, aus dem sie das Dosenfutter dann herausschlecken kann). In den Kong geht nur eine kleinere Portion, und das mach ich jetzt gern, weil sie seit letztem Herbst vor dem Schlafengehen noch eine 3. Mahlzeit bekommt. Damals hatte sie abgenommen und war nachts/morgens immer hungrig.

Jetzt teile ich ihre Tagesration also auf 3 Mahlzeiten auf, damit sie später nochmal was in den Magen kriegt.


Jetzt ist es gegen 18 Uhr. Nikita macht ihr nächstes Verdauungsschläfchen, bevor sie dann ins Bett geht. Ich hab jetzt auch Feierabend und guck mir unterhaltsame, humorige Seiten an. Z. B. die Twitterperlen.de Oder youtube-Videos. Oder, wenn ich die Geduld habe, einen Film auf Netflix.

Gegen 22 Uhr gehen wir ein letztes Mal runter, diesmal aber nur auf die Wiese nebenan zum letzten Pipimachen.

Wenn wir wieder oben sind, muss Nikita mir etwas kleines, wie ein Spielzeug oder mein Haargummi oder meine Socken, bringen und bekommt dafür dann ihre 3. – die Nacht-Mahlzeit.

Spätestens 23 Uhr machen wir das Licht aus. Bevor ich den Hund hatte, war ich Nachteule. Da hab ich auch mehr Kaffee getrunken. Seit Nikita vor 5 Jahren eingezogen ist, hab ich einen etwas regelmäßigeren Tag-Nacht-Rhythmus, was gut für uns beide ist.

Zum Schlafen hab ich ein Hörbuch mit Kopfhörer im Ohr. Ein Timer schaltet das nach 45 Minuten ab, damit es nicht die ganze Nacht läuft.

Und am nächsten Morgen weckt mich Nikita wieder gegen 8 oder 9 oder 10, indem sie lautstark herumschleckt, um mich darauf hinzuweisen, dass sie jetzt ein Stück Trockenfleisch als ersten Morgenhappen vertragen könnte.

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Wie ist deine Tagesroutine so?

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