Für mehr Sinn und Selbst-Bestimmung in deinem Leben – trotz der Notwendigkeit, deinen Lebensunterhalt verdienen zu müssen.

Mit vielen praktisch umsetzbaren Tipps.


Heutzutage arbeitet niemand mehr von der Ausbildung bis zur Rente im selben Betrieb. Die Zeiten sind vorbei.

Und viele wollen das auch gar nicht.

Sie wollen nicht den ganzen Tag, 40 Jahre lang (oder länger, wie es sich im Moment abzeichnet)

  • jeden Tag weg sein.
  • Für jemand anderen arbeiten.
  • Nicht mitbestimmen können, wie hoch z. B. das Einkommen ist.
  • Am Abend keine Energie haben für private Dinge wie eine Beziehung …

Sie wollen auch in dieser kostbaren Lebenszeit weitere Interessen ausleben. Sie nicht 40+ Jahre auf Eis legen, bis zum Ruhestand.

In der Zeiteinteilung flexibler sein. Mehr Erfüllung finden.

Ein Gehalt aus Anstellung kann dir ein Sicherheitsnetz geben.

Es engt aber auch sehr ein, was deine tägliche Lebensführung betrifft.

Jemand anders bestimmt die Höhe deines Einkommens und wann du wo zu sein hast.

Du musst das Sicherheitsnetz ja nicht komplett aufgeben.

Du hast weitere Möglichkeiten, mehr Selbstbestimmung, Selbstverwirklichung und Freiheit zu leben.

Einkommen kannst du aus mehreren Quellen beziehen

Nicht nur aus der einen Anstellung. Wir werden in diesem Artikel noch zu allen 3 Einkommensgruppen kommen:

  1. Anstellung (Teilzeit)
  2. Selbständigkeit (Teilweise)
  3. Onlineangebote

Es ist sogar sinnvoll und schlau, mehrere Einkommensströme zu haben.

Bei einer Anstellung kannst du wenig mitbestimmen, was die Höhe angeht. Aber bei einer teilweisen Selbständigkeit schon.

Das Angestelltengehalt kannst du verwenden, um deine Fixkosten wie Wohnung und Krankenversicherung zu decken. So fühlst du dich schon mal abgesichert.

Und mit einer Selbständigkeit die anderen Ausgaben.


Überlege dir doch einfach mal (ohne schon über das Wie? nachzugrübeln …), wie deine ideale Arbeitswoche aussehen könnte … Welche Tätigkeit du dir noch vorstellen könntest …

Viele Menschen vor dir haben das schon getan

Ich kenne eine Rechtsanwältin, die Pilates-Lehrerin geworden ist. Einen Uniprofessor, der Hundefriseur wurde. Einen Zeitungsjournalisten, der eine Farm betrieb, dann einen Buchladen, dann Veranstaltungen machte. Eine Beamte, die zuerst eine Konzertagentur führte, danach ein eigenes Café/Seminarzentrum, und schließlich Onlineprogramme anbietet – mich.

Menschen machen ihre Weltreise, ihre Auslandsjahre, haben ihren eigenen Buchladen. Arbeiten bereits als Dogwalker …

Was sie dazu brauchten, haben sie gelernt. Manche haben das Endergebnis noch nicht vorausgesehen, es hat sich auf ihrem Weg entwickelt (bei mir auch).

Es ist jedenfalls möglich, wenn du offen bist, dir erlaubst, Gedankenspiele durchzuspielen.

Dabei musst du deine Absicherung nicht aufgeben. Du kannst beides haben. Viele andere leben das schon.

Wie du dein Arbeitsleben so gestaltest, wie es sich für dich richtig anfühlt

Wenn dich dein derzeitiger Job nicht zufrieden stellt, kannst du gucken, ob es andere Jobs gibt, die besser zu dir passen. Wo du deinen Hund z. B. mit ins Büro nehmen kannst …

Oder du kannst im derzeitigen Job Stunden reduzieren, nur einige Tage der Woche dort arbeiten, und die restlichen Tage – mit deinem Hund – selbständig sein.

Beispiel:

Sagen wir, im Moment arbeitest du im Büro. Du magst den Job auch, und er gibt dir vor allem finanzielle Absicherung.

Du liebst aber auch Hunde und wünschst dir eine abwechslungsreichere Woche.

Du möchtest dich gern mehr bewegen, möchtest vor allem nicht jeden Tag von deinem eigenen Hund getrennt sein.

Du bist jung und fit.

Du könntest dir vorstellen, als Dogwalker zu arbeiten …

Das wäre eine Selbständigkeit. Das kommt dir entgegen, weil du deine Zeit freier einteilen kannst, deine Preise selbst bestimmen. Und vor allem den Tag mit deinem Hund verbringen.

Deine ideale Arbeitswoche

Eine ideale Arbeitswoche wäre vielleicht:

  • Dienstag und Donnerstag im Büro.
  • Montag, Mittwoch und Freitag mit deinem eigenen Dogwalker-Unternehmen mit Hunden im Wald.
  • Deinen eigenen Hund kannst du da sogar mitnehmen. Ihr könnt den Tag zusammen verbringen!

(Oder 3 Tage Büro, 2 Tage Dogwalking.)

Stelle dir vor, wie es sich anfühlen wird. Wie dein Tagesablauf aussehen wird. Wie du dich am Abend fühlen wirst. …

Als ich mir meinen Hund zulegte, hatte ich sie vorher als „unsichtbaren Hund“ schon länger in meinem Alltag mitlaufen.

Dein 2. Einkommen: (Teil-)Selbständigkeit

Dein Mindest-Bedarf

Je weniger Geld du brauchst, umso weniger Stunden musst du (in der Anstellung/deinem „Sicherheitsjob“) arbeiten. Und kannst die frei gewordenen Stunden/Tage anders nutzen.

Wie viel Geld brauchst du denn tatsächlich jeden Monat mindestens?

  • Wohnung
  • Krankenversicherung

Kannst du Ausgaben reduzieren?

  • Kannst du Versicherungen einsparen oder günstigere Verträge abschließen?
  • Kannst du Abos und Mitgliedschaften kündigen?
  • Kannst du in eine günstigere (kleinere, geteilte – WG) Wohnung umziehen?
  • Kannst du Kabelfernsehen, Streaming Dienste oder ähnliches kündigen? Oder mit den Nachbarn teilen?

 

Dein kommendes Einkommen abschätzen

Finde auch heraus, was andere Dogwalker für ihre Dienste an Honorar nehmen. Und welche Ausgaben sie durch ihre Tätigkeit haben.

Lohnt sich das für dich als 2. Einkommen?

Alle Fotos: Pixabay

Was du noch nicht weißt, kannst du lernen oder erfragen:

Theoretische „Ausbildung“: Finde heraus, was dazu nötig ist

Es gibt ganz sicher youtuber, die schon als Dogwalker arbeiten. Bei denen kannst du dir abgucken oder sie fragen, was nötig werden wird:

Finanziell. In Form von Genehmigungen oder Weiterbildungen. Was es an Kraft kosten wird, an Einsatz, an körperlicher Fitness … Wie so ein Tag als Dogwalker abläuft. Usw.

Vielleicht brauchst du:

  • eine Ausbildung, wie man mit mehreren Hunden gleichzeitig umgeht (gibt’s da Kurse in Hundeschulen?)
  • einen Transporter, um die Hunde Zuhause abzuholen und mit ihnen in den Wald zu fahren (Anschaffungskosten, Benzin/Diesel, KFZ-Steuer …)
  • der Transporter muss mit Transportboxen ausgestattet sein (Kosten, sicherer Einbau …)

Das weißt du natürlich jetzt noch nicht. Aber sowas kann man alles herausfinden. Am besten, indem man die fragt, die das schon machen.

 

Praktische „Ausbildung“: Jetzt geh in die Lehre

Arbeite bei jemandem mit, der das schon tut, was du vielleicht tun willst.

Suche einen anderen Dogwalker in deiner Stadt und fahre mit ihm mit, damit du erfahren kannst, wie anstrengend oder lohnend es ist, worauf du achten musst usw.

Ein Ultimatum

Wenn sich deine jetzige Arbeitssituation sehr unbefriedigend anfühlt, kannst du dir eine Frist setzen, bis wann du deine Lösung haben willst. Du sagst dir z. B., du wirst nur noch ein Jahr so weitermachen. Oder nur noch bis zum Ende dieses Jahres, z. B.

Und in der Zwischenzeit wirst du herausfinden, was nötig ist, um deine ideale Woche zu leben.

Du kannst dich z. B. anwaltlich beraten lassen. Oder von einem Businesscoach. Du kannst Leute fragen, die das schon leben. Die meisten helfen gern weiter.

Startkapital

Und du kannst beschließen, in diesem Jahr so viel Geld zu sparen, wie du kannst, um ein Polster für deinen Start oder für Anschaffungskosten oder so zu haben.

Du kannst auch recherchieren, welche Förderprogramme es für Selbständigkeit gibt. Oder nach einem Sponsoren suchen. Oder ein Crowdfunding starten … Vielleicht gibt es auch einen Verwandten, der dich finanziell unterstützen würde (eine Oma …)

3. Einkommen: Onlineangebote

Du kannst außerdem gucken, ob du ein E-Buch oder einen E-Kurs zu einem Thema erstellst – um eine weitere Geldquelle laufen zu haben, an der du selbst regulieren kannst, wenn etwas mehr reinkommen soll.

Onlinekurse oder E-Bücher haben den großen Vorteil, dass sie nur 1 x erstellt werden müssen und dann da sind, um gebucht zu werden.

Selbst die Werbung dafür kannst du „automatisieren“.

Das haben schon Millionen Menschen weltweit gemacht. Wie das geht, das kannst du alles lernen.

Wer weiß, vielleicht erstellst du mit einiger Berufserfahrung dann einen Kurs zur Hundeerziehung, zum Leinenführigkeitstraining, zum Aneinandergewöhnen mehrerer Hunde … Oder wie man Dogwalker wird.

Oder du machst ein Blog mit den besten Hundeausflugsgebieten. Oder einen Ernährungsratgeber für Hunde …

Oder etwas ganz anderes, ein weiteres Interessensgebiet von dir. Skandinavienreisetipps. Gesellschaftliche Themen. Psychologische Themen …

Und nicht nur mit eigenen Onlineangeboten kannst du Geld hinzuverdienen.

Sondern auch mit Empfehlungen. Das nennt sich Affiliatemarketing. Es klingt jetzt vielleicht plump, aber auch ich hab ein Affiliateprogramm, bei dem du mitverdienen kannst … (-> Empfehlungsprogramm)

Nur Mut, du kannst das

Was ich dir mitgeben will:

Du musst nicht da bleiben, wo du jetzt bist und wo es dir nicht so gut geht.

Es ist möglich, etwas zu verändern.

Was du dadurch gewinnen wirst, wird wahrscheinlich besser sein als das, was du jetzt lebst.

Und falls nicht, hast du jederzeit die Möglichkeit, Nachbesserungen vorzunehmen

Du wirst vielleicht noch nicht erkennen, wohin das alles führen wird.

Das wird sich auf dem Weg ergeben. Aus einem Schritt ergibt sich der nächste. Vielleicht kommst du irgendwohin, was du dir jetzt noch gar nicht vorstellen kannst. Aber vermutlich wird es besser als das, was du jetzt hast.

Losgehen musst du selbst – aber du bist nicht allein

Es gibt Hilfe. Beratung. Fachleute. Und Leute, die das vor dir schon gemacht haben. Du kannst sie fragen, buchen, bei ihnen abgucken und mitarbeiten.

Also das wären deine möglichen nächsten Schritte – jetzt ;)

1. Dir die Erlaubnis geben, darüber nachzudenken, und eine Zeitspanne setzen, damit du erkennst, dass dein derzeitiges „Elend“ ein Ende haben wird

2. Herausfinden, was zu du deiner Wunsch-Selbständigkeit gehört (ausrechnen, wie hoch deine Ausgaben sind und dein Einkommen sein muss | Theorie wie Genehmigungen, Fortbildungen, Anschaffungskosten etc. | Praxis – irgendwo mitarbeiten)

3. Herausfinden, wie du es schaffst, deine Stunden in der Anstellung zu reduzieren

Alles Liebe für dich!

Wenn ich dir noch Fragen beantworten kann, weißt du ja, wo du mich findest …

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