Sparsam leben muss nicht asketisch aussehen.

Ich bekomme viele schöne Dinge umsonst. Weil andere sie nicht mehr wollen.

In Verschenkekisten.

Im FairTeiler.

In Buchtauschregalen.

Von Bekannten oder Verwandten.

Die Schwiegermutter und Mutter haben einen übervollen Haushalt, viele Gegenstände mehrfach. Die sind sogar ganz froh, wenn sie einiges weiterreichen können. Mein fast täglich genutztes Mikrowellengeschirr aus Glas stand bei meiner Mutter jahrelang ungenutzt im Schrank:

Und den kleinen Sandwichtoaster bekam sie mal als Werbegeschenk:

Das sind keine schlechten Sachen. Sie sind häufig bei den Leuten nur zuviel.


Ich nehme aber nicht nur an. Ich gebe auch wieder in Fluss.

Ich stelle auch regelmäßig Verschenkekisten vor die Haustür. Wie hier einige Zimmerpflanzen, mit denen ich nicht „warm wurde“:

Und bei kälterem Wetter auf dem Fensterbrett im Treppenhaus (mit Schild dran)

Oder Haushaltssachen und … gemischtes:

Ich werde demnächst sogar meine Kamera weitergeben (als Dauerleihgabe, und leih sie mir nur mal aus, wenn ich verreise), denn die lag bei mir nun schon wieder 2 Jahre lang nur in der Schublade, aber jemand anders ist grad auf der Suche nach einer. Warum also nicht teure Geräte teilen?

Es ist leicht, weiterzugeben, was man selbst nicht benutzt. Es macht sogar richtig glücklich, es wieder in Fluss zu bringen.

Bücher.

Ich gebe kein Geld aus für Bücher. Ich bekomme sie in Buchtauschregalen oder -telefonzellen.

Deko

Z. B. hab ich aus dem Fairteiler:

  • Bilderrahmen
  • Teelichthalter
  • Das ulkige Huhn (wenn man’s waschen kann – gar kein Problem!)

Aus Verschenkekisten u. ä. oder von Freunden, die Dinge loswerden wollten, hab ich

  • ’ne Palme, diverse Grünlilien, ’ne Aloe Vera, Alpenveilchen – ja, ausgesetzte Pflanzen

  • Blumenständer (die standen vor Häusern rum mit einem Schild „Zu verschenken“) – ja, das weiße Tischchen im Bild!!
  • 1 Sitzsack „Melone“ (ungefüllt, also nur den Bezug)

  • auch diesen Blumenständer

  • viele Blumenübertöpfe – und auch das Bild hier an der Wand

  • 1 Bodensitzkissen
  • mein 2-Sitzer-Sofa, das aus Einwegpaletten und besagtem Bodenkissen entstanden ist – hier und über den Melonensitzsack hab ich je einen Hippie-Überwurf drüber getan. #Boho

  • die kleine Korbtruhe neben dem Sofa war auch so ein Geschenk (von einer Freundin)
  • Küchenzubehör wie diese Obst-Hängekörbe

  • ein Wein-Dekanter (den ich als Vase verwende), 1 Auflaufform, Weingläser, Schnapsgläser, Tassen und Untertassen aus Glas

  • Vasen und Schalen

  • kleine Läufer und Tischdecken
  • Kerzenhalter, Teelichthalter
  • von der Nachbarin das LED-Lichternetz

  • dekorative Holzkisten

  • Kleidung

  • der Rollwagen war vom Ex-Mitbewohner, und mehrere der Pflanzen kamen von einer Freundin

Und was ich selbst nicht mehr gebrauchen kann, das gebe ich wieder weiter.

 


Die ganze Minimalismus-Serie

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