Wie du wahrhaftig dich selbst lebst – in diesem Artikel findest du:

    • Wie du überhaupt wieder anfängst, etwas zu fühlen
    • Erlaube dir, dir selbst die Wahrheit einzugestehen.
    • Musst du’s erst bis zum Zusammenbruch treiben?
    • Wenn wir die Tage des Jahres nicht wahrnehmen, dann fliegen sie vorbei.

Wir lügen/verleugnen uns so mittlerweile oft, ohne dass wir es noch merken.

Es ist eine Übungssache.

  • Zu dir zu stehen, wenn es für andere unbequem ist.
  • Andere zu enttäuschen.
  • Darüber erstmal nachzudenken, wie es dir eigentlich gerade wirklich geht.

Oder: Manchmal will man das ja auch gar nicht erklären/ausführen/diskutieren und antwortet einfach, gewohnheitsmäßig: „Gut.“

Oder wir sind anderen zuviel mit unserer Begeisterung.

Manchmal löst die auch Neid aus.

Über 40 zu sein hilft ein bisschen: Man wird ruhiger. Muss nicht mehr alles mitmachen. Hat vieles schon mal gehabt.

Keine Lust mehr auf Verstellung

Oder die negativen Dinge unter den Tisch kehren. Jeder von uns hat doch auch mal Durchhänger.

Warum darf man darüber nicht sprechen, wenn man „professionell“ ist?

Nein, meine Probleme oder Zweifel sind noch nicht alle gelöst. Noch hat sich nicht alles in Wohlgefallen aufgelöst. Noch nicht alle Schmerzen sind verschwunden.

Aber trotzdem fühle ich mich viel besser heute. Es waren auch nette Leute hier. Mehr als dieser eine Stänkerer.

Und ich arbeite täglich daran, mir die Gegenwart schön zu machen. Einfach diesen Tag zu genießen. Wie man immer so schön sagt: Babysteps.

Wie du überhaupt wieder anfängst, etwas zu fühlen

Wir sind auch gar nicht mehr richtig hier mit unseren Sinnen.

Das hab ich selbst gemerkt, als ich 1 Woche im Stillen Frauenretreat war. Zuhause hatte ich meine Arbeit immer als wichtiger empfunden. Ich hatte „keine Zeit“, was Richtiges zu kochen, und auch kein Interesse.

Im Retreat aßen wir in Stille. Ohne zu reden. Einfach da sein, schmecken.

Der Denker plapperte unaufhörlich in mir weiter. Aber langsam lernte ich, hier im Augenblick zu sein und wieder zu … spüren.

  • Leg das Handy weg!
  • Iss ohne Ablenkung.
  • Sei hier bei deinem Essen. An deinem Esstisch mit deiner Familie. Oder mit dir selbst.

Überhaupt: Gehe wieder mehr offline.

Wenn du dich dazu „zwingen“ musst

…, dann gehe dorthin, wo du das Handy, den Laptop nicht mitnehmen kannst:

  • in die Badewanne
  • auf einen kurzen Spaziergang
  • in den Garten
  • zur nächsten Parkbank
  • zum Einkaufen …

Fang wieder an, in dich hinein zu spüren.

Wenn du mit Menschen zusammen bist (die dir was bedeuten), dann guck nicht ins Handy.

Stelle z. B. in deinem Haushalt folgende Regeln auf

Die natürlich auch für die Erwachsenen gelten:

  • kein Handy am Esstisch
  • kein Handy nach 21 Uhr (vor dem Fernseher, wenn die Familie einen Film guckt)
  • kein Handy auf dem Klo
  • kein Handy bei Spaziergängen, beim Herumlaufen draußen (an der Ampel …) – das ist gefährlich!
  • kein Handy an der Supermarktkasse – das ist einfach unhöflich
  • kein Handy im Café bei einem „Date“ mit dem Partner (und den Kindern)
  • kein Handy in den Schlafzimmern, weil das das Einschlafen und Durchschlafen stört

Oder wie es für euch passt.

Anfangs wird es sich wie Entzug anfühlen. Aber du und deine Lieben – ihr werdet entspannter, wenn ihr auch mal wieder Offlinezeiten habt.

Praxistipp / Soforttipp:

Wenn du das Gefühl kriegst, dass du jetzt zuviel Bildschirm hattest – dann klappe ihn zu, geh in die Küche, mach eine kleine Haushaltstätigkeit, oder steh auf und schau einfach mal aus dem Fenster.

Wichtig dabei ist, dass du deinen Körper ein Stück weg bewegst. (Dein Kopf wird dich am Bildschirm halten wollen.)

Sobald du „raus“ bist, wird es dir leichter fallen.

Mach ich jetzt auch.

Wenn wir die Tage des Jahres nicht wahrnehmen, dann fliegen sie vorbei.

Willst du dein Leben wirklich er-leben, statt nur zu reagieren und zu funktionieren?

Wünschst du dir mehr Freiraum und Muße?

Stell dir vor, wie befreiend es sich anfühlen wird, wenn du nur noch das tun musst, was du gern tust!

Willst du deine eigene Wahrheit herausfinden? Den Rest des Jahres bewusster erleben? Dir dein Leben achtsamer, leichter, lust-voller einrichten?


privacy Kein Spam. Jederzeit abbestellbar.


Erlaube dir, dir selbst die Wahrheit einzugestehen.

Was ist es, was „eigentlich“ in deinem Leben anders sein soll?

2008 hab ich mir eingestanden, dass ich nicht mehr in diesem Beamtenjob arbeiten kann.

Es ging einfach nicht mehr. Ich konnte mich nicht mehr dazu durchringen, jeden Tag 2 Stunden hin und 2 Stunden zurück zu fahren. In diesem grauen Büro festzusitzen, mit den Postkisten voller Akten, die ich wegarbeite, und die sich am nächsten Morgen wieder genau so hoch türmen.

Ich fühlte mich gefangen dort (und unsere Büroräume waren ja auch tatsächlich ein ehemaliges Gefängnis).

Ich merkte, wie ich meine Lebenszeit verschwendete, und meine Gesundheit.

Und weil es eines Tages nicht mehr ging, beschloss ich, es zu verändern.

Vielleicht nimmst du den Mut zusammen und sprichst deine Sorgen einfach mal laut aus.
Wie wäre dein Alltag besser für dich?

  • Wie würdest du weniger Entscheidungen, weniger Pflichten, weniger Geldausgaben haben?
  • Dafür mehr Zeit? Zum Erholen, Rausgehen in die Natur, für deine Hobbies?
  • Welche Wünsche hättest du noch an dein Leben?
  • Wie würde dein idealer Tag aussehen? Wie verbringst du am liebsten die Wochenenden?
  • Könntest du das nicht auch öfter so haben? Könntest du dir nicht deinen Alltag mehr so machen?

Ich hab das gemacht. Ich wollte nicht länger jeden Morgen halb 6 am Bahnsteig stehen müssen. Ich wollte mehr als 6 Stunden Schlaf haben. Ich wollte ausschlafen, an Projekten arbeiten, mir die Kollegen aussuchen.

Als ich körperlich nicht mehr konnte, hab ich gekündigt und mir meinen Alltag endlich so eingerichtet, wie ich ihn wirklich haben wollte. Jetzt aber radikal.

Musst du’s erst bis zum Zusammenbruch treiben?

Eigentlich willst du ganz anders leben?

Heute helfe ich anderen erschöpften Frauen bei ihrem Neuanfang.

Es ist also machbar. Mit Plan und Entscheidungen und weniger Mut, als du meinst.

Die drei Tipps, wie du dich wahrhaftiger lebst:

Mehr darüber erfahren


Ich will mich nicht länger verstellen. Wo verstellst du dich noch?

Und wenn du den Artikel inspirierend fandest, dann drück bitte einen der Teilen-Buttons <3

Leave a Reply

Your email address will not be published.

Optionally add an image (JPEG only)