Dein "Eigentlich" leben

Hast du schon mal einen Vogel mit Burnout gesehen?

Wir alle wollen authentisch leben. Achtsam. Uns verwirklichen.

Aber was tun wir? Sitzen täglich 8 oder 10 Stunden in einem Büro, wo wir für andere Leute arbeiten. Wo wir Dinge tun, die uns nicht das Geringste bedeuten. Wir vertrödeln unsere Zeit mit dem Rumsurfen im Internet. Alles um nur ja die Arbeit nicht tun zu müssen.

Oder wir haben so viel zu tun, Kollegen und Chefs halsen uns so viel auf, dass wir völlig kaputt sind.

Schmerzen, Nervenzusammenbrüche. Burnout.

Aber das Problem ist:

Das alles ist unsere Lebenszeit.

Täglich 8 oder 10 Stunden, das sind im Jahr rund 1.920 Stunden, und da sind Pendelzeiten und die Zeiten, die wir mit Hausarbeit und Besorgungen verbringen, noch nicht mal eingerechnet.

1.920 Stunden sind 80 volle Tage! Die wir mit Dingen verbringen, die wir verabscheuen. 80 Tage jedes Jahr. Wie viele Jahre hast du noch?

Dein Energiehaushalt ist begrenzt.

Du kannst dir aussuchen, wofür du deine Energie verbrauchst. Was ist dir wichtiger: Deinen Chef zufrieden zu stellen und fleißig auszusehen, dabei aber ausgebrannt und fertig zu sein?

Oder Zeit mit deinen Hobbies, den Dingen, die du wirklich gern tust, oder deinen liebsten Menschen zu verbringen?

Wie viel Zeit widmest du den Dingen, die dir wirklich Freude machen?

Wie viele Jahre machst du das jetzt schon?
 Wie lange soll das noch gut gehen?
 Wie viele Lebensjahre hast du – geschätzt – noch?
 Oder wie viele Jahre bis zur Rente?

Meinst du, du schaffst es soweit überhaupt?
 Willst du diese kostbaren Jahre wirklich so verleben?

Vielleicht hast du sogar schon chronische Erkrankungen, die häufig „Zivilisationskrankheit“ genannt werden.

Wie es zu Burnout kommt

Wir brennen aus, wenn wir zu lange dort sein müssen, wo wir nicht sein wollen.

Zum Burnout – Ausbrennen – kommt es, wenn du

  • Nur tust, was andere von dir erwarten.
  • Was du gar nicht tun willst.
  • Immer dort sein musst, wo du nicht sein willst.
  • Dich für andere aufopferst.
  • Dich und deine Bedürfnisse und Wünsche immer hintenan stellst.
  • Dich nicht für so wichtig hältst.
  • Deine körperlichen Beschwerden „weg drückst“ – Schmerzmittel nimmst und weiter machst …

Dann wirst du irgendwann ausbrennen. Du hast keine Energie mehr. Keine Freude an Dingen, die dir früher was bedeutet haben …

Ich erinnere mich noch sehr gut, wie ich im Büro am Fenster stand und die Arbeitslosen da draußen darum beneidete, dass sie sich ihren Tag frei einteilen konnten, statt wie ich im Büro festgehalten zu sein.

Und mehr und mehr zwang mich mein Körper schließlich mit Beschwerden dazu, meinen Alltag zu überdenken.

Ich hatte 2 Burnouts

Einen in einer von mir nicht gewählten Berufslaufbahn. Den zweiten in einem Herzensprojekt.

Mit Anfang 30 bemerkte ich, dass mein Leben an mir vorbei rauschte. Ich konnte mich absolut nicht mehr an das Konzert erinnern, von dem meine Freundin behauptete, dass wir es ein paar Wochen zuvor besucht hatten. Konzerte waren damals mein Leben. Und dieses war wie weggewaschen.

Ich hatte nur noch die nötigste Energie, um mich an all die Fahr- und Dienstpläne und Anforderungen anderer Leute zu erinnern. Für schöne Dinge, Freizeit, Verabredungen fehlte mir die Kraft.

Ich bin 2008, nachdem ich immer mehr unerklärliche Symptome wie ständige Halsentzündungen, rheumatische Beschwerden, Verdauungs- und Schlafstörungen hatte, unter Tränen bei meiner Ärztin zusammengebrochen.

Da wusste ich, ich muss dringend mein Leben ändern. So konnte es nicht bis zur Rente weitergehen. Das war der Auslöser für mich, mein Leben nochmal ganz neu zu starten.

Ein Privatleben? Hatte ich damals nicht! Ich habe damals zwar halbherzig Blind Dates gehabt, aber eigentlich hatte ich bis weit nach meinem Neuanfang mit Anfang 30 nie wirklich die Energie, eine Beziehung zu beginnen und aufrecht zu erhalten. Das war der Grund, warum ich bis 35 alleine blieb.

Ich konnte ja nicht mal mehr auf Fotos lächeln!

-> Artikel: So können wir als Gesellschaft nicht weitermachen!

Dazu kommt, dass du nie wieder so leistungsfähig sein wirst wie vor deinem Zusammenbruch.

Den Burnout, deinen Tinnitus, dein geschwächtes Immunsystem oder deine schmerzenden Gelenke schleppst du womöglich künftig immer mit dir rum. Also schone deine Energie.

Was Menschen auf dem Sterbebett am häufigsten bereuen

Das Buch „5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“, geschrieben von der Hospizschwester Bronnie Ware, zeigt, dass Menschen auf dem Sterbebett nicht bereuen, zu wenig gearbeitet zu haben.

Sie bereuen, nicht mehr Zeit für ihre Träume oder ihre lieben Menschen genutzt zu haben. Und sie wird es wissen. Sie hat unzählige Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet und sehr viele Gespräche geführt.

Ein Segen für uns, dass sie weitergeben kann, was andere leider am Ende bereuen mussten und nicht rückgängig machen konnten.

Du und ich – wir müssen uns später nicht grämen, denn wir haben noch die Chance, etwas zu verändern in unserem Leben.

Die erste Zeit meines Erwachsenenlebens habe ich wie ein Schaf verbracht. Ich steckte in einem Beruf fest, den ich nicht selbst gewählt hatte. War fremdbestimmt, lebte nach Fahr- und Dienstplänen, schlief nur 6 Stunden pro Nacht, war völlig ausgebrannt und überlastet. Ich lebte wie ferngesteuert.

Aber das habe ich längst wieder wettgemacht! Irgendwann mit Anfang 30 (2008) beschloss ich, dass ich mein Leben nicht länger verplempern will. Ich hätte noch bis 67 so weiter gelebt – aber ich hatte jetzt schon keine Energie mehr für ein Privatleben, ganz zu schweigen von Zeit für Abenteuer.

2008 kündigte ich meinen Beruf und fing nochmal ganz von vorne an.

Jeden Tag bin ich mir selbst dankbar dafür.

Unsere „normale“ Lebensweise macht uns krank

Das ist Krankheit.
 Wir sollen immer weiter funktionieren.
 Aber irgendwann geht das nicht mehr.
 Dann brechen wir zusammen. Brennen aus. Sind nie wieder so belastbar wie vorher.

Willst du wirklich so weitermachen?

-> Artikel: 
Das ist der Sinn hinter deiner Migräne, deinen Magenkrämpfen …

Ich seh es ganz und gar nicht als normal an, wenn man

  • immer Kopfschmerzen hat,
  • starke Regelkrämpfe oder
  • Gelenkverschleiß durch hohes Übergewicht.
  • schon mit 50 jede Menge Tabletten schluckt,
  • abends einen Wein oder ein Bier „zum Runterkommen“ braucht – jeden Abend.

Damit will unser Körper uns etwas sagen!
Wie traurig, dass viele dieser Hilferufe unseres Körpers heute schon als „normal“,
 „das sind eben Zivilisationskrankheiten“,
 „Das hat doch jeder.“ oder „Das ist eben so, wenn man älter wird.“ gelten.

Wie sahen denn die Menschen in den 1960ern und 70ern aus? Wie viele waren damals übergewichtig?

Und sie hatten bestimmt ein körperlich anstrengenderes Leben als wir heute.

Ich denke, dass eher dieser Körperbau der normale, von der Natur gewollte Zustand ist, als dieser:

Sehr traurig.
 Wie gehst du mit dir um? Was machst du bei Schmerzen? Wo tut’s dir gerade weh?

Ich selbst habe chronische Erschöpfung, resultierend aus 2 Burnouts. Deshalb ist es für meine Gesundheit besonders wichtig, dass ich jeden Tag so lebe, wie ich ihn haben will.

Wieso du immer noch an deiner Burnout-Situation fest hängst

Weil es vermeintlich noch komfortabel und sicher für dich ist.

Du hast Angst, dass es „da draußen“ wieder anstrengend und schmerzhaft wird, stimmt’s?

Das Elend hier kennst du wenigstens.

Wie du den Burnout hinter dir lässt

Fang wieder an, nach vorn zu blicken.

Das kann dir leider niemand abnehmen.

Aber du musst dich nicht unter Druck setzen.

So fängst du wieder an, nach vorn zu blicken – ganz behutsam: Babyschrittchen.

Ja, nimm dir dafür Zeit.

Versuche, den Prozess zu genießen. Damit herumzuspielen.
 Es ist nicht ernst. Es soll Spaß machen.
 Kein Zwang dahinter. Keine Erwartungen.

Du musst es nicht mal jemandem zeigen!

Aber du musst anfangen.

Wer langsam geht, kommt auch zum Ziel

Wenn du große Wünsche oder eine bestimmte Vorstellung von deinem Leben hast, dann musst DU sie wahr machen.

Ein anderer wird das nicht für dich tun.

Es ist noch nicht zu spät. Egal, wie alt du gerade bist: Nutze die Jahre, die dir noch verbleiben!

In dieser Beamtenstelle wollte ich den Rest meines Lebens jedenfalls nicht verbringen.

Was ist deine Ausrede?

Kein Geld?

Dann

  • spare Geld woanders ein,
  • verkaufe Dinge, die du nicht mehr brauchst,
  • verdiene nebenher zusätzliches Geld -> erstell dein eigenes Buch oder Programm
  • richte ein Extrakonto ein, auf das du monatlich einen kleinen Betrag nur für deinen großen Wunsch einzahlst.

Bald ist genügend zusammen, um dir deinen Traum zu erfüllen.

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Keine Zeit?

Warum nicht? Was ist grad wichtiger als dein Leben zu leben? Dieser Verein, dieses Meeting, diese Aktivität, diese Leute, auf die du eigentlich keine Lust hast? Sag sie ab!

Fernsehen? Computerspielen? Na, wenn du meinst …

Deine Kinder? Richtig, ein triftiger Grund. Wenn sie noch nicht 16 oder 18 sind. Danach leben sie ihr eigenes Leben, höre auf, dich einzumischen.

„Ach ich weiß gar nicht, was ich eigentlich will.“

Na wenn’s weiter nichts ist. Dann lerne dich kennen. Höre dir zu. Gib dir endlich mal Zeit und Raum, herauszufinden, was du willst.

Du musst selbst die Notbremse ziehen. Jetzt!

Ich kann es nicht ertragen, so viele Frauen da draußen so gestresst, erschöpft und unzufrieden zu sehen. Denn ich weiß, das geht anders.

Und das tue ich seit 2008. Ich habe mir meinen Alltag so eingerichtet, dass ich möglichst einfach und langsam und still lebe.

Indem ich gut in mich hineingehört habe, was meine wirklichen Bedürfnisse und Wünsche an mein Leben sind.
Und danach meinen Alltag eingerichtet habe.

Ich habe alles rausgeschmissen, was nicht mehr stimmte. Und nicht nur Dinge, sondern auch Überzeugungen, Verpflichtungen, Termine.

Was ich dabei gelernt habe, das gebe ich jetzt an andere Frauen weiter.

Wie Burnout und Depression mich zu meiner Bestimmung geführt haben

Ich habe Burnout und Depression als Zeichen genommen, mein Leben von grundauf zu verändern, und ich kann das nur jedem Betroffenen ebenfalls ans Herz legen.

Heute bin ich so gesund und zufrieden wie nie zuvor. Ich habe meine berufliche Bestimmung gefunden, die das Fundament für mein zufriedenes und reiches Leben bildet, das ich jetzt tagtäglich lebe. Ich achte auf mich. Ich lebe genau den Alltag, den ich leben will. Ich bestimme selbst, wie ich leben und arbeiten will.

Inzwischen führe ich sogar schon seit vielen Jahren eine sehr glückliche Beziehung.

Ich bin jeden Tag so dankbar, mir selbst 2008 dieses Geschenk gemacht zu haben.

Wenn du Begleitung beim Entscheiden, Neuanfangen und Vereinfachen brauchst:

Also: Ein anderer macht das nicht für dich.

Dein Leben musst du schon selbst leben.

Wie willst du es verbringen?

Ich begleite dich dabei, dein Business im Einklang mit deinem inneren Rhythmus und den Zyklen der Natur zu gestalten. Initiierte Donna Divina. Zertifizierte Red Tent Facilitator und SheLeaderin der Weiblichen Leadership Akademie. Expertin im Vereinfachen und Träume wahrmachen seit 2005. 3 gegründete Unternehmen: Eine Konzertagentur. Ein Frauen-Café. Und das Onlinementoring mit Onlineprogrammen.

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