Du bist der Mittelpunkt der Familie? Oder deines Teams?
Deine Tage sind immer meeega voll?
Ohne dich geht gar nichts?
Geht’s dir gut damit?
Was gibt dir dieses ständige gestresst-sein wirklich?
Gibt es dir das Gefühl, wert-voll zu sein?
Wenn du mal nichts machen könntest – wie ginge es dir damit?
Kannst du es genießen, mal einen Tag lang nichts Produktives zu tun? Mal niemandem geholfen zu haben?
Wie war das mit der Liebe in deiner Kindheit?
Musstest du immer gute Leistungen bringen und wurdest dafür gelobt? Und wenn mal was schief gegangen ist …?
Oh du Liebe, ich kenn das. Das mag sogar ein Problem unserer ganzen Generation sein. Weil schon unsere Eltern von Eltern erzogen wurden, bei denen es vor allem auf Pflichterfüllung und Gehorsam ankam. Weil sie selbst es nicht besser wussten.
Und diese Antreiberin steckt immer noch in uns drin.
Die, die nur ja keinen Fehler machen darf. Nicht faul sein. Nicht egoistisch.
Du. Bist. Wertvoll.
Auch wenn du mal nichts leistest. Auch wenn du dir mal ’ne Pause gönnst oder etwas Schönes.
Die Antreiberin ist nicht real. Sie ist ein Hirngespinst!
Und die Welt bricht nicht zusammen, wenn die anderen mal ihren Kram selber machen müssen und du nicht immer ihre Feuerwehr bist!
Sorgst du gut für dich selbst?
Wenn du kaputt bist, kannst du niemandem mehr helfen.
Wie würdest du reagieren, wenn sich eine liebe Freundin so aufreibt wie du?
Was würdest du davon halten?
Wer in deiner Welt ist erwachsen und kann seine Angelegenheiten selbst regeln?
Wer stellt sich absichtlich dumm, weil es so schön bequem ist, wenn du das übernimmst? (Dafür gibt’s sogar ’nen Fachbegriff: Weaponized incompetence.)
Wen lässt du nicht mithelfen, obwohl er / sie es könnte?
Wieso nicht??
Lass uns mal Inventur machen
- Wer ist noch minderjährig?
- Wer ist pflegebedürftig?
- Welche Haustiere sind von deiner Fürsorge abhängig?
Diese drei Gruppen kannst du nicht so leicht wegorganisieren.
Aber alle anderen können selbst ihre Dinge erledigen. Oder wenigstens ihren Teil beitragen!
Was würdest DU gern tun, wenn du bloß mal die Zeit dafür hättest?
Wieso läufst du davon? Denn dein ständiges gestresst-sein, nichts abgeben können, alles selber machen wollen – ist ein Davonlaufen.
Was willst du noch tun, wenn die Kinder aus dem Haus sind? Wenn du in Rente bist?
Wie lange ist das eigentlich noch?
Willst du wirklich so lange warten?

Witzig: Heute vor 18 Jahren war mein „Tag der Befreiung“: Am 15. April 2008 bin ich in Tränen bei meiner Hausärztin zusammengebrochen, weil ich so fertig von meiner Arbeits- und Lebenssituation war. Total fremdbestimmt von Fahrplänen, Dienstplänen, täglich 2 x 2 Stunden Pendelei. Ich war 31. Ich wurde krank geschrieben und hab darauf hin mein Leben nochmal völlig neu aufgerollt. Beamtenstelle gekündigt, umgezogen in die Nähe meiner Familie. Mir zuerst eine Stelle gesucht, in der ich schon immer mal hatte arbeiten wollen. Daraus wurde meine erste Selbständigkeit …
Was willst du „eigentlich“ leben?
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