Dein Nervensystem auf Empfangen zu stellen, bedeutet, bewusst in einen Zustand der Offenheit und Gelassenheit zu kommen.

So kannst du innere Sicherheit finden, Überforderung reduzieren und dich für mehr Wohlstand und Lebensfreude öffnen.

In diesem Blogpost zeige ich dir, wie du dein Nervensystem achtsam regulierst und Raum für echte Fülle in deinem Leben schaffst.


Deine Schränke quellen über. Du quetschst noch die nächsten Blumen-Pflanztöpfe in die Schublade und bekommst sie fast nicht mehr zu.

Die gewaschene Wäsche hängt ewig auf deinem Wäschetrockner, und wenn du die nächste Fuhre aufhängen willst, musst du erst die davor abnehmen, hast aber grad gar nicht den Nerv dazu, sie ordentlich in den Schrank zu räumen. Also türmst du den Wäscheberg einfach auf irgendeinen Sessel oder auf’s Bett.

In den Ecken liegt verstreute Blumenerde. Oder Staubflusen. Oder der Dreck, den du mit deinen Schuhen von draußen rein bringst.

Dein Über-Fluss stresst dich.

Dein Über-Fluss stresst dich.

Es gibt einen sehr klaren und tiefgehenden Zusammenhang zwischen deinem Nervensystem (der gefühlten Sicherheit) und deinem Konto.

Gerade für sensitive Menschen und Frauen, die mit Geldfülle oft ambivalente Gefühle verbinden.

Ein gut reguliertes Nervensystem auf Empfangen und Fülle öffnet den Raum für mehr Gelassenheit im Alltag.

Erst, wenn Dein Nervensystem sicher, geerdet und reguliert ist, kannst Du empfangen.

Ein reguliertes Nervensystem öffnet den Raum für Fülle – auch für Geldfülle.

Dein Über-Fluss stresst dich? Kein Wunder, dass du „arm“ bleibst.

Kein Wunder, dass dir das Universum da nicht auch noch einen Überfluss an Geld schicken will.

Du kommst ja mit dem, was du hast, schon nicht klar.

Ich weiß, das klingt wie Vorwürfe. Aber es sind nur Feststellungen, denn ich sprech aus meiner eigenen langjährigen, leidigen Erfahrung. Ich hab selbst viele Jahre so unbewusst gelebt (und ertappe mich heute noch immer mal wieder dabei).

Und blieb „arm“ an Geld.

Fülle beginnt oft gar nicht mit Geld – sondern mit innerer Ruhe

Wenn Du beginnst, Dich sicher in Dir zu fühlen, entsteht oft ganz von selbst mehr Weite:

In Deinen Beziehungen, Deiner Kreativität, Deiner Arbeit – und ja, auch auf Deinem Konto.

Fülle – ob finanziell, emotional oder energetisch – braucht ein „Ja“ in Deinem Körper.

Wenn dein Nervensystem auf Empfangen und Fülle eingestellt ist, fällt es dir leichter, Chancen bewusst wahrzunehmen.

Wie fühlt sich ein gut reguliertes Nervensystem an?

Du hast das Gefühl, du hast alles im Griff.

Aufgaben sind schaffbar.

Irgendwie geht es leicht.

Die Dinge sind in Ordnung, oder du bringst sie in Ordnung.

Es ist einfach befriedigend.

Ein inneres Gefühl von:

  • Ich darf das haben.
  • Ich kann das halten.
  • Es ist sicher, dass es mir gut geht.

Ein reguliertes Nervensystem ist wie ein sicherer Hafen.

Und genau dort kann Fülle landen, wachsen und bleiben.

Das Geheimnis eines erfüllten Lebens liegt oft darin, das Nervensystem auf Empfangen und Fülle zu trainieren.


Mein Selbstlern-Programm für dein reguliertes Nervensystem und den Frieden in dir.

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Wenn Dein System in Daueranspannung ist, geht es in den Überlebensmodus:

Kämpfen, fliehen, erstarren.

In diesem Zustand geht es dann nicht um Wachstum oder Empfang – es geht nur ums Überleben.

  • Selbst wenn Geld da ist, fühlt es sich dann nicht sicher an.
  • Es fließt sofort wieder ab.
  • Du traust Dich nicht, es zu behalten, zu investieren oder zu genießen.

Sterntaler-Figur, die mit offenen Händen Sternenfülle empfängt – Symbol für das Öffnen des Nervensystems auf Empfangen und innere Fülle.

Fülle braucht Nervensicherheit.

Wie du von innen geführt dein Nervensystem auf Empfangen stellst

Stressblockaden lösen sich, wenn du dein Nervensystem auf Empfangen und Fülle bringst.

1. Beginne damit, dass du dich selbst wieder wahrnimmst

  • Fang an, hinzuspüren, wie du dich fühlst.
  • Erlaube dir, so oft es geht, so zu handeln, wie du es fühlst und haben willst.
  • Mach es dir dabei so leicht, wie du kannst.

Diese Erlaubnis hast du! Du selbst gibst sie dir immer wieder.

  • Frag dich: Welches Ergebnis wünsche ich mir? Wie soll das aussehen? Wie soll es sich anfühlen?

Bist du gar nicht wirklich hier?

Ich war nicht wirklich hier.

Ich war im Kopf immer dabei, dass ich jetzt dies und das arbeiten MUSS.

Oder ich floh aus dieser Welt in die Social Media-Unterhaltung.

Ich spürte zwar, dass ich Hunger hab. Aber ich hatte keine Lust, keine Energie, keinen Nerv und keine Ideen, mir etwas Gutes zu kochen.

Ich war abwesend.

Die Lösung

Und das wird jetzt wehtun:

Da hilft wirklich nur, das Internet mal abzuschalten.

Deine Nahrung bewusst zubereiten.

Einen Spaziergang ohne Handy vor Augen oder auf den Ohren wahrzunehmen.

Einer Stelle deines Haushalts mal besondere Aufmerksamkeit schenken.

Achtsame Routinen helfen dir, dein Nervensystem auf Empfangen und Fülle zu stärken.

  • Schmecke wieder, was du zu dir nimmst.
  • Fühle wieder, was dich umgibt.
  • Schau mal wieder achtsam hin, wie es aussieht.
  • Spüre hin, wie es deinen Körperteilen grad geht.

Mehr Artikel zu Energie weiblich. Selbstmanagement. Motivation.


2. Verkörpere die Version von dir, die du sein möchtest

Wie lebt sie – in Einzelheiten?

Wie kleidet sie sich, die erfolgreiche, wohlhabende, gesunde, entspannte Version von dir?

Ja, kleide dich achtsam.

Ich z. B. hab sowas wie einen Capsule Wardrobe für jede Jahreszeit.

Ich lieb es, nur die Sachen im Schrank hängen zu haben, die ich diese Saison gern tragen möchte.

Die übrigen Kleidungsstücke warten in Kisten unter dem Bett, auf dem Schrank (weiße Kisten fallen weniger ins Auge) oder im Schrank auf ihre Saison.

Dass ich so viel Kleidung besitze, dass ich sie saisongemäß rotieren kann – auch das führt mir immer wieder vor Augen, wie viel Wohlstand und Fülle ich in meinem Leben habe!

Das macht mich achtsamer. Und es erleichtert mir die Entscheidung (was viel weniger Energie kostet).

3. Ermahne dich immer wieder ans Langsam-Machen

Die Welt scheint immer schneller zu werden. „Ich muss nur mal schnell noch …“

In welchem Tempo putzt du dir deine Zähne?

Wie gehst du durch die Stadt?

Du darfst bummeln.

Du solltest sogar. Es ist gesünder für dein Nervenkostüm. Und dein Leben wird sich erfüllter anfühlen.

Die Tätigkeiten langsam machen zu dürfen, deine Pflanzen langsam abzuduschen, immer nur eine, gibt dir Gelegenheit, zu erkennen, was für schöne „Reichtümer“ du bereits längst besitzt.

Wasch dein Geschirr mal bewusst mit der Hand. Du hast dir dieses Muster mal ausgesucht, oder? Im Alltag nimmst du gar nicht mehr wahr, wie hübsch es ist.

Bewusste Handlungen im Alltag lassen dich deinen Reichtum erkennen.

Gib deinen Dingen Liebe, und du wirst reicher

Deine Zimmerpflanzen kränkeln, gehen ein, überfordern dich.

Im Schrank unter deiner Spüle herrscht das Chaos, weil dieser Ort einfach nicht vernünftig zu organisieren geht. Regale passen nicht rein wegen der Abflussrohre. Vielleicht stehen darin deine Mülleimer.

Du besitzt Dinge, die du nicht wirklich magst: Die Haargummis, die für dich nicht „funktionieren“, die Gewürze, die du nie benutzt. Viel zuviele Küchenutensilien, die du höchstens einmal im Jahr oder zuletzt vor mehreren Jahren verwendet hast.

Erleichtere dir den Alltag. Und das meint vor allem auch den Haushalt.

Wie hättest du die Hausarbeit wirklich gern? Gemacht werden muss sie ja, aber wie geht es, dass du das Gefühl bekommst, deinem Zuhause Liebe zu schenken, statt dich immerzu abzurackern?

Ich seh mich immer leichtfüßig durch meine Wohnung tanzen, wie ein Schmetterling von Blume zu Blume. Mal hier ein bisschen was wegfegen. Mal da etwas aus dem Haus bringen.

Und es ist wirklich befriedigend, wenn du eine Stelle siehst, an der vorher Dreck war oder Gerümpel. Und jetzt ist die leer.

Aber es gibt auch toxischen Besitz.

Du hast toxischen Besitz

Dinge, die du mal angeschafft oder bekommen hast, die dir jetzt immer wieder, wenn du sie siehst, ein schlechtes Gewissen machen.

Du magst sie nicht. Du wolltest sie nie (und hast sie übergeholfen bekommen, und jetzt ein schlechtes Gewissen der Person gegenüber oder „sowas wirft man doch nicht weg“).

Oder es interessierte dich früher, aber heute nicht mehr. (Hobbyzubehör …)

Oder es passt nicht mehr. (Kleidung, die zu klein wurde …)

Oder die Pflanzen, die vor sich hin mickern und dich jedes Mal traurig machen, wenn du sie siehst: Tu sie weg. Das darfst du. Nur noch ein letztes Mal ein schlechtes Gewissen, und nicht jedes Mal, wenn du an ihr vorbei gehst.

Gib wirklich nach und nach alles frei, was dir nicht dient.

Ich hab grad den uralten gemahlenen Pfeffer weggeworfen, den ich nie verwendete, weil ich nur Pfefferkörner zum Selbermahlen wirklich mag. Dass ich das staubige gemahlene Zeug aber noch besaß, hielt mich davon ab, mir einfach mal wieder Pfefferbeeren zu kaufen. Ja, so „blöd“ sind wir machmal, unterbewusst.

Wer sein Nervensystem auf Empfangen und Fülle ausrichtet, schafft eine Basis für inneren Wohlstand.

So geht das ohne Überforderung

Denn das braucht keine einmalige Hauruck-Aktion.

Sondern einfach laufend immer ein bisschen.

Weil du wahrnimmst, wie viel du hast.

Wie viele schöne Dinge, die du liebst.

Wie schön eigentlich dein Zuhause längst ist.

  1. Mach es dir zur ständigen Gewohnheit.
  2. Mach dir dazu deinen Haushalt leichter.
  3. Und für besondere Aktionen nutze deinen Hormonzyklus.

Der Weg zu mehr Lebensqualität beginnt mit dem Fokus auf dein Nervensystem auf Empfangen und Fülle.

Der beste Zeitpunkt dafür

Eigentlich immer ein bisschen. Ständig.

Als ich eben die letzten Gemüse für meinen Salat aus der Gemüseschublade genommen hab, hab ich mal eben schnell die Schublade feucht ausgewischt, statt sie so krümelig zurück in den Kühlschrank zu schieben.

Es sind die vielen, fast beiläufig gemachten kleinen Dinge – hier mal schnell den Fleck wegwischen (Spot cleaning) -, die einen großen Unterschied machen.

Denn du wirst beim nächsten Mal die saubere Stelle wahrnehmen, das versprech ich dir. Und das macht Freude.

Immer, wenn du dich danach fühlst.

Wenn du dich überfordert fühlst, such dir den Haufen, der den größten Unterschied machen wird – und am leichtesten aufzuräumen geht:

  • Mach dein Bett.
  • Oder packe eine Fuhre Wäsche in die Maschine.
  • Oder räume den einen Kleiderhaufen auf.

Mehr braucht es manchmal echt nicht!

Und vom Hormonzyklus her

… ist vor allem der „Herbst“ (nach dem Eisprung – vor der Regel) die Zeit für den Großputz, an dem es schon mal vorkam, dass ich da den ganzen Kühlschrank oder die Dusche ausgeschrubbt oder Papiere in Ordnung gebracht habe.

Der größte Vorteil, wenn du weniger Zeug besitzt, dir Routinen aneignest, ständig immer ein bisschen aufräumst, ist:

Ein Haushalt, der auch leicht wieder aufzuräumen geht

Denn in deiner Regelwoche z. B., oder in besonders stressigen Zeiten, wirst du vielleicht mal nicht hinterher kommen mit dem Abwasch oder den Wäschebergen.

  • Wenn deine Besitztümer nicht in die Schränke passen – gib einen Teil weg.
  • Wenn deine vielen Pflanzen sich wie eine Riesenpflicht anfühlen – gib einen Teil weg.

Wenn du nicht mehr zuviel Zeug besitzt, wird sich das, wenn dann wieder Luft ist, schnell wieder aufräumen lassen.

Höre auf, wenn du nicht mehr kannst

Wenn es anfängt, zäh zu werden, schwer zu gehen: Höre erstmal wieder auf und such dir was anderes.

Wenn ich am Computer nicht mehr weiterkomme, mache ich eine Kleinigkeit im Haushalt. Nur eine Ecke, nur ein Stück.

Auch das ist wieder dieses „von Innen geführt“. Es hilft mir, aus der virtuellen Kopf-Welt wieder zurück zu kommen in die Wirklichkeit.

So „sprunghaft“ sind wir Frauen nun mal von Natur aus: Wir sind nicht linear, wir können nicht stundenlang eine einzige Tätigkeit verfolgen.

Es macht uns müde. Und macht auch keinen Spaß.

Sorg für Abwechslung. Wonach ist dir jetzt grad?

Nervensystem auf Empfangen und Fülle switchen bei akutem Stress

  1. Tief atmen – 4 Sekunden ein, 6 Sekunden ausatmen.

  2. Kälte – Kaltes Wasser ins Gesicht oder an die Handgelenke.

  3. Boden spüren – Barfuß stehen oder bewusst die Füße auf dem Boden fühlen.

Für langfristige Stabilität:

  • Tägliche Atemübungen – z. B. 5 Minuten langsames Atmen (z. B. 4-7-8 oder Box Breathing).

  • Regelmäßige Bewegung in der Natur – Spazierengehen im Grünen beruhigt das autonome Nervensystem.

  • Rhythmus im Alltag – Feste Schlaf- und Essenszeiten geben dem Nervensystem Sicherheit und Stabilität.

So schenkst du deinem Geld Aufmerksamkeit

Mein Geld war immer weggesperrt im Portemonnaie in der Handtasche. Oder gar nicht hier, sondern auf einem Konto. Das fühlt sich nicht echt an. Es ist ja irgendwo da im Internet.

Inzwischen lege ich es gern in einer dekorativen Schale aus.

Dekorative Schale mit Mandala-Muster, gefüllt mit Geldscheinen und Kristallen – eine von vielen Methoden für das Öffnen des Nervensystems hin zum Empfangen und Fülle.Ich komm so oft am Tag daran vorbei und freu mich einfach über diesen wunderschönen Anblick.

Diese Geldscheine sind außerdem nochmal besonders „aufgeladen“, denn sie sind gedacht für kommende wunderbare Ereignisse: Den Geburtstag einiger Familienmitglieder und für einen Theaterbesuch mit der Familie …

Ein reguliertes Nervensystem hilft Dir:

  • Empfang zuzulassen, ohne Dich schuldig, überfordert oder „nicht würdig“ zu fühlen
  • Grenzen zu setzen, was enorm wichtig ist für klares Geben und klares Empfangen
  • Geld zu halten, statt es sofort wieder loswerden zu müssen
  • Entscheidungen zu treffen aus innerer Ruhe statt aus Mangel oder Panik
  • Deinen Wert zu verkörpern, auch im beruflichen Kontext – z. B. bei Preisen, Honoraren oder Gehaltsverhandlungen

Turns out:

Wenn ich meinen Launen folge, hab ich ein reicheres Leben

Obwohl mein Kopf mir heute früh sagte: Du solltest heute einen Blogpost schreiben.

Fühlte ich mich überhaupt nicht danach.

Ich „prokrastinierte“ also alles, versorgte erstmal meine kränkelnde Pflanze, fühlte mich überfordert von all dem Altpapier, das raus musste, und packte das zusammen, um es nachher mit runter zu nehmen. Fegte einige Ecken aus. Bekam Hunger und baute mir aus den letzten Gemüsen einen Salat zusammen.

Ich tänzelte heute also von Projekt zu Projekt – und heraus kam (ebenfalls Stückchen für Stückchen) dieser Blogpost! Ohne, dass ich ihn geplant hätte.

Das ist die weibliche Arbeitsweise.

Geführt von innen. Von dem her, was ich fühlte, wollte. Und deshalb ging es leicht und machte sogar Spaß.

Wenn ich meinen Launen folge, hab ich ein reicheres Leben: Reich an Freude, an Leichtigkeit, an bewusst wahrgenommenem Alltag und schließlich auch im Finanziellen.

 

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