„Arbeitstag“ – na ja, wenn du gleich die Fotos siehst, wirst du sehen, dass bei mir nicht das Arbeiten per se Priorität hat, sondern das Leben.
Nicht Arbeitstag, sondern Lebenstag. Jeder Tag deines Lebens ist etwas kostbares, ganz besonderes. Ich geb meinen Tagen nicht den einzigen Grund: Arbeiten.
Ein Tag meines Lebens. Der ein Arbeiten beinhaltet, so wie es am besten reinpasst.
Ich arbeite gern, ich liebe Onlinebusiness und alles, was ich dabei lerne und erlebe. Aber ich arbeite nicht, um der Arbeit willen. Nicht, um tüchtig zu sein.
2008 in meiner Beamtenstelle war so ein Tag noch mein „Vision Board“: Selbstbestimmte Vormittage. Langsam machen können, nach meinem eigenen Rhythmus statt Dienstplänen und Fahrplänen. (Damals pendelte ich 2 x täglich 88 km mit dem Zug.) 2008 hab ich mich danach gesehnt.
Also: Heute bin ich erst kurz vor 11 aufgewacht:

Mein Hund auf meinem Kopfkissen <3 (Sie stand 2008 noch nicht auf meinem Vision Board, aber seit 2017 ist sie mein täglicher Sonnenschein.)
Ein Blick zum Fenster – wenn der Himmel blau ist, steigt meine Laune gleich auch nochmal. 
Dank Zeitschaltuhr ist das Aquarium schon beleuchtet, wenn ich aufstehe.
Auf meinem Weg durch die Wohnung räume ich „on the go“ ein bisschen auf. Heute steht hier noch unser Gepäck von vorletzter Nacht. Wir mussten unsere Wohnung verlassen, weil gestern eine Weltkriegsbombe entschärft wurde, und wir im Evakuierungsbereich lagen:

Jetzt geht’s auf zur morgendlichen Hunderunde. Unten im Haus steht eine Verschenke-Kiste der Nachbarin, und diesmal enthält sie ganz viele Konserven mit verschiedenen Hülsenfrüchten! Ich lieb ja diese Tauschkultur ein bisschen sehr :)
Es ist Mitte März, die Bäume sehen noch kahl aus.
Aber das Leben ist eindeutig am Erwachen:
Hihi:
Wie krass die Farben jetzt wieder knallen! Es kommt mir so vor, als hätten unsere Augen sich über den Winter so ans Grau und Beige gewöhnt und Farben abgewöhnt.
Wieder Zuhause, Hund füttern, mich füttern: Kaffee und Porridge.
Und jetzt beginnt mein Arbeitstag: Um 13:24 Uhr starte ich dann mal meinen Computer. Nicht morgens um 8.
Apropos: Morgens von 7 bis 8 gibt’s in der Content Society jetzt immer donnerstags die Buchschreibe-Stunde (Coworking). Als ich neulich einfach nur erwähnte, dass ich um diese Zeit noch nicht funktioniere, wurde ich gefragt, ob ich nicht ein weiteres Buch-Cowriting anbieten wolle, nachmittags. Und so kam’s, dass wir uns heute um 14:30 h erstmals in meinem Zoom zum Cowriting an unseren Büchern treffen.
16:49 Uhr: Jetzt hab ich ganz vergessen, ein Foto davon zu machen, aber es war richtig gut. Wir waren zu dritt und sehr produktiv. Und wollen es künftig 2 Stunden lang machen. Ich hab
- festgestellt, dass ich viel Material für mein Sachbuch über Frauen und Geld schon habe
- recherchiert, was sich seit 2016, als ich zuletzt Amazon-E-Bücher publiziert hab, geändert hat, was ich beachten muss
- ein neues LibreOffice-Doc als Buchmanuskript gestartet
- und parallel zu meinen ersten Schritten einen Anleitungs-Blogartikel zum Buch-Erstellen begonnen
Jetzt hatte ich grad meine „Mittagspause“ – Suppe von gestern aufgewärmt. Und nun studiere ich etwas Material, um nachher um 18 Uhr vorbereitet zu sein für Judiths Workshop zum Thema „Claim“ – ebenfalls in der Content Society. (Auch Nicht-TCS-Mitglieder können sich hier zum Claim-Workshop heute 18 Uhr noch anmelden.)
17:08 Uhr: Die Nachbarin fragte inzwischen im Haus-WhatsApp, ob jemand Earl Grey-Tee da hat und gegen andere Teesorte tauschen würde :) Ich sag ja, wir haben hier ein bisschen sowas wie Kommune, aber jeder hat seinen eigenen Wohnbereich :) Lieb’s!
18 Uhr: So, rein geht’s in die Claim-Entwicklung!

Das, was ich zu Anfang dieses Artikels hier geschrieben hatte – Lebenstag, Arbeitstag -, das ist irgendwie wirklich meine Grundmotivation und sollte in meinen Claim einfließen …
20:29 Uhr: Uff, das war ein intensiver, hilfreicher, produktiver Workshop. Tatsächlich bin ich schon auf einen möglichen Claim gekommen. Und bin schon dabei, einen Blogpost darüber zu schreiben.
Und so hab ich tatsächlich seit halb 2 bis jetzt gearbeitet, unterbrochen von der recht kurzen Essenspause. Das ist an meinen Nachmittagen sehr oft so. Häufig fällt mir auch nachts was ein, und dann öffne ich den Computer nochmal. Ich hab schon um 4 Uhr nachts unter dem Vollmond ein Onlineprogramm kreiert.
Das Leben ist fließend. Unsere Energie ist fließend. Heute hatte ich viel Denkarbeit, Entscheidungsarbeit und auch Zusammenarbeit mit anderen Menschen. Für heute fühl ich: Es war genug.
Vermutlich guck ich jetzt noch ’ne Folge „Inspector Barnaby“, und natürlich ist meine 3-Minuten-Italienisch-Lektion auf Duolingo noch offen. Und später geh ich nochmal mit Nikita raus.
Morgen früh mittag :) geht es auch im BuSIEness mit frischem Elan weiter. Ich wünsch dir eine gute Nacht.
Die heutigen 12von12-Beiträge anderer Blogger findest du wie üblich hier bei Draußen nur Kännchen.