Die neue Welt

Wir wollen nicht Rosen, Rabatte und leere Worte | 8. März – Weltfrauentag

Hier geht’s um fehlende Lebenslust, um Egoismus, zickig sein, um die Erlaubnis, die uns Frauen noch fehlt.

Rosen, Rabatte und nette Worte. Heiße Luft. Jedes Jahr am 8. März feiern wir, wie weit wir es im Westen gebracht haben. Und ja, rechtlich – theoretisch – stehen uns westlichen Frauen hier schon viele Türen offen. Wir können alles, was Männer können.

Und was haben wir davon? Wenn ich mich umsehe, in die Gesichter meiner Freundinnen, Kolleginnen und in mein eigenes Spiegelbild von vor einiger Zeit, dann sehe ich:

Resignation. Erschöpfung. Funktionieren. Wenig Lebenslust.

Wir messen uns an den Männern, weil wir kaum wissen, wie weibliche Macht, weibliche Kraft aussehen könnte. Und dann frage ich mich:

Sind wir mit unserer Gleichberechtigung, unserer Emanzipation wirklich schon am Ziel? Ich denke: Nein.

Warum ich glaube, dass uns Frauen die wichtigste Erlaubnis noch fehlt.

Wo ist unsere Lebenslust?

Lebenslust ist kein Luxusgut, das wir uns gönnen, wenn alle Aufgaben erledigt sind (denn Spoiler: Sie sind es nie).

Lebenslust ist der Treibstoff unserer weiblichen Kraft.

Aber wir haben gelernt, sie zu unterdrücken, weil sie „unberechenbar“ wirkt. Weil eine Frau, die aus ihrer Lust und Freude heraus entscheidet, schwerer zu kontrollieren ist als eine, die aus Pflichtgefühl handelt.

Wir sind effizient, wir sind strukturiert, wir sind „verlässlich“. Aber fühlen wir uns lebendig?

Wahre Lebenslust kehrt erst zurück, wenn wir aufhören, uns für unsere Bedürfnisse zu entschuldigen.

Wenn wir uns trauen, „problematisch“ zu sein, indem wir auch mal Prioritäten setzen, die uns dienen.

Also sind wir Frauen wirklich schon am Ziel?

Ich glaube: Nein. Denn:

Uns fehlt immer noch die wichtigste Erlaubnis von allen

Die Erlaubnis, wir selbst zu sein, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

Wir wurden zur Anpassung erzogen

Das ist wie eine unsichtbare Software, die immer im Hintergrund mitläuft. Von klein auf wurde uns beigebracht: Sei lieb. Sei hilfreich. Sei diejenige, die die Wogen glättet.

Wir haben verinnerlicht, dass wir nur dann wertvoll sind, wenn wir für andere da sind. Wir sind die Managerinnen des Alltags für alle, die emotionalen Stützen der Familie, die verlässlichen Räder im Getriebe. Aber wo bleiben wir?

Unsere Angst vor dem „Egoismus“

Hand aufs Herz: Traust du dich, mal egoistisch zu sein?

Schon beim Lesen dieses Wortes zieht sich bei vielen von uns etwas zusammen. „Egoistisch“ ist das Urteil, das wir am meisten fürchten.

Wie fühlst du dich denn wirklich, wenn du mal Nein sagst?

Wenn du einfach ein Gespräch beendest, weil du nicht mehr willst?

Gemein fühlen wir uns.

Wir könnten doch, wenn wir uns nur ein bisschen mehr anstrengen würden … Wieso lassen wir die anderen im Stich?

Wir haben gelernt:

  • Wir dürfen nicht zickig sein (auch wenn wir berechtigte Wut spüren).
  • Unsere Wahrheit sprechen verletzt andere, enttäuscht andere.
  • Das fühlt sich an wie echte Gefahr: Verlassen zu werden, allein zu sein, ausgestoßen.
  • Wir dürfen nicht problematisch sein (auch wenn das System, in dem wir stecken, das Problem ist).
  • Wir dürfen nicht zu viel sein oder zu viel wollen.
  • Uns wurde beigebracht, dass es nicht nur um uns gehen sollte.
  • Dass wir den Raum, den wir einnehmen, erst durch Leistung oder Aufopferung rechtfertigen müssen.

Wo spielst du nicht mehr mit?

Wahre Emanzipation findet heute nicht mehr in Gesetzestexten statt, sondern in unseren Köpfen und Herzen.

Gelebte Emanzipation beginnt dort, wo wir Frauen aufhören, auf die Erlaubnis anderer zu warten, ob wir auch mal unsere eigenen Bedürfnisse priorisieren dürfen.

Warte mal …

Was bedeutet Emanzipation eigentlich?

Das Wort „Emanzipation“ stammt vom lateinischen emancipatio ab, was ursprünglich das „Entlassen aus der väterlichen Gewalt“ (der manus, der Hand) bedeutete. Bäm!

Heute müssen wir es neu interpretieren: Emanzipation ist die Befreiung von der inneren Notwendigkeit, Erwartungen zu entsprechen.

Für die westliche Frau von heute bedeutet Emanzipation nicht mehr nur, dass sie alles darf, was Männer dürfen. Das haben wir weitestgehend erreicht.

Die wahre, moderne Emanzipation ist die Befreiung aus dem mentalen Korsett der Anpassung.

Es ist die Entscheidung, nicht mehr mitzuspielen. Nicht mehr die „gute Frau“ zu sein, die am Ende des Tages leer ist, weil sie jeden Tropfen ihrer Energie an andere verschenkt hat.

Wirkliche Veränderung entsteht nicht durch eine Quote, sondern dadurch, dass die Frau selbst (!) beginnt, sich ihre Macht zurückzuholen.

Was ist weibliche Kraft? (Und was ist sie nicht?)

Wir müssen auch den Begriff „Kraft“ neu definieren.

Wir Frauen schaffen ’ne Menge. Wir halten unsere Familie, Teams, Gruppen, Projekte, alternde Angehörige …

Unsere Kraft sieht nur vielleicht anders aus als die der Männer. Weibliche Kraft ist: Intuition, Zyklizität, emotionale Intelligenz, Empfänglichkeit und die Fähigkeit, zu nähren (Projekte, Gemeinschaften, sich selbst).

Sie ist NICHT: Dauerhafte Performance, das Unterdrücken von Emotionen oder das krampfhafte Kopieren männlicher Verhaltensmuster, um „mitzuhalten“.

Was ist nötig, damit eine Frau in ihre Kraft kommt?

Um in deine Kraft zu kommen, musst du aufhören, eine Version von dir zu spielen, die „funktioniert“. Wirkliche Veränderung beginnt in dem Moment, in dem du aufhörst, um Erlaubnis zu fragen.

Kein Verrat mehr an dir selbst!

  1. Sprich Wahrheiten.
  2. Höre auf die Bedürfnisse deines Körpers und erfülle sie.
  3. Gib dir Auszeiten.
  4. Sage Nein, wenn du genug hast.

Wie sieht es aus, wenn Macht in die Hände von Frauen kommt?

Macht wird oft mit Dominanz, Ellenbogen, Wettbewerb und linearer Härte assoziiert – also mit männlich gelesenen Attributen. In den Händen einer Frau bedeutet Macht jedoch etwas völlig anderes:

  • Gestaltungskraft aus der inneren Anbindung heraus.
  • Es ist die Macht, Räume zu halten, Empathie als Strategie zu nutzen und Erfolg nicht mehr über Erschöpfung zu definieren.


Nimm dir heute deine Macht zurück. Nicht gegen jemanden, sondern für dich.

Dein „Egoismus“ ist in Wahrheit ein Dienst an der Welt.

Indem du deine eigene Macht erkennst und dir radikale Selbstfürsorge erlaubst, hilfst du am Ende allen.

Eine Frau, die in ihrer Kraft ist, die ihre Grenzen kennt und ihre Batterien gefüllt hat, ist keine Last – sie ist eine Quelle.

Wenn du aufhörst, dich leer zu geben, beginnst du, aus der Fülle zu schenken.

Und das ist eben alles andere als egoistisch.

  • Deine Klarheit gibt anderen Orientierung.
  • Deine Ruhe schenkt anderen Sicherheit.
  • Dein „Nein“ zu Dingen, die dich auslaugen, ist ein „Ja“ zu deiner wahren Präsenz.
  • Und nur, wenn’s dir gut geht, kannst du andere mittragen.

Und vergiss nicht: Du lebst das deinen Kindern vor!

Nicht nur den Töchtern. Auch den Söhnen. Die später Partner, Ehemänner werden und es wiederum weitergeben.

Dir die Macht zurückzuholen ist kein Akt gegen die anderen, sondern ein Akt für das Leben selbst.

Der erste Schritt ist eine Bestandsaufnahme jenseits der Rollen als Mutter, Partnerin oder Mitarbeiterin.

Wer bist du, wenn niemand zuschaut?

Wann hast du das letzte Mal gespürt, was dein Körper gerade braucht, anstatt nur den Terminkalender zu checken?

Was mir den entscheidenden Durchbruch verschafft hat, war kein Buch, sondern eine Erfahrung. Ein Erlebnis. Ich musste raus aus dem Alltag, um den Lärm der Erwartungen stumm zu schalten.

Ich war in einem Raum mit Frauen, in dem niemand „zuviel“ war. In dem wir nicht für andere da sein mussten, sondern zum ersten Mal radikal für uns selbst.

Sehnst du dich nach deinem Leben? Traust du dich, mal egoistisch zu sein?

Der Ort, an dem ich diese Erlaubnis fand

Ich kenne diesen Kampf so gut. Was mir wirklich geholfen hat, war kein Ratgeber, kein Blumenstrauß, keine heiße Luft zum Frauentag.

Es war der Moment, in dem ich mir den Raum genommen habe, mich komplett aus dem Alltag herauszuziehen.

Ich habe 2022 ein Live-Retreat gebucht, das alles für mich verändert hat.

Und jetzt findet es wieder statt – Ende März im Allgäu:

Die Initiation in die Urweiblichkeit

Eine ganze Woche, in der ich mich nur um mich gekümmert habe.

Für alles andere war gesorgt.

Komm mit. Ich bin als glühende Ex-Teilnehmerin absolut überzeugt von diesem Weg. Es ist Zeit, nicht mehr nur zu funktionieren, sondern wieder zu strahlen.

So hat sich meine Sicht auf mich von Grund auf verändert.

Ich hab in meiner Initiation 2022 erlebt, dass ich genug bin.

Ich hab erfahren, dass meine Sanftheit richtig und wertvoll ist. Meine größte Stärke.

Ich hab am eigenen Leib erlebt, was wirklich sicher sein bedeutet – im Gegensatz zu all der vermeintlichen und doch so fragilen Sicherheit im Außen, im Materiellen, in all meinen Gedanken und Plänen.

Ich hab meine inneren Kritiker und Blockaden getroffen und im sicheren Raum erlebt, dass die Begegnung mit ihnen heilsam ist.

Ich hab ganz viel Liebe aufgetankt.

Ich hab Beziehungen zu Menschen mit nach Hause genommen, die mir bis heute erhalten sind. Auf Knopfdruck verfügbar, erreichbar. Mein Netz.

Und ich hab „Werkzeuge“ erfahren, Methoden, Hilfsmittel, die mich heute im Alltag begleiten.

Dort habe ich nicht nur gelernt, was weibliche Kraft wirklich bedeutet.

Ich habe weibliche Kraft gespürt, erlebt.

Dieses Retreat war mein persönlicher Befreiungsschlag.

Wenn du auch spürst, dass es Zeit ist, die Erlaubnis endlich zu unterschreiben, die dir sonst niemand gibt:

Nimm dir diesen Raum. Nicht, weil du ihn dir verdient hast (das hast du sowieso), sondern weil er dein Geburtsrecht ist.

Ich kann es dir von ganzem Herzen empfehlen, weil ich selbst erfahren durfte, wie lebensverändernd es ist.

25. bis 31. März im Seminarzentrum „Riederalp“ in Immenstadt im Allgäu

Hier findest du alle Infos zur Initiation

Wirkliche Veränderung entsteht nicht durch eine Quote, sondern dadurch, dass die Frau beginnt, sich ihre Macht zurückzuholen.

Ich beantworte dir gern alle Fragen über Donna Divina und die Initiation.

Ich kenne Ariane, Eva und das Team seit vielen Jahren und hab die Initiation sogar 2x miterlebt.

Sprich mir gern eine Nachricht in Telegram: +49 151 106 707 45.

Früher hab ich bei „ganzichselbst“ selbst diese Dinge gelehrt. Aber Donna Divina kann das tausendmal besser. Sie machen es erlebbar.

25. bis 31. März im Seminarzentrum „Riederalp“ in Immenstadt im Allgäu

Hier findest du alle Infos zur Initiation


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Ich begleite dich dabei, dein Business im Einklang mit deinem inneren Rhythmus und den Zyklen der Natur zu gestalten. Initiierte Donna Divina. Zertifizierte Red Tent Facilitator und SheLeaderin der Weiblichen Leadership Akademie. Expertin im Vereinfachen und Träume wahrmachen seit 2005. 3 gegründete Unternehmen: Eine Konzertagentur. Ein Frauen-Café. Und das Onlinementoring mit Onlineprogrammen.

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