Artikel geschrieben am 15. Oktober 2025, rundum erneuert am 16. März / 9. April 2026
Ich hab grad wieder sooo Lust, Instagram, Pinterest und Facebook zu löschen.
Ich will mich doch nur auf mein Blog und meine Liebesbriefe konzentrieren!
Und Bundles veranstalten. Echte Zusammenarbeit, von der alle was haben. Statt Egoshow.
Wann gibt’s das nächste Bundle?
Ich find’s so oberflächlich, mir über Farben, Vorlagen, reißerische Postings oder die richtige Hook für Instagram den Kopf zu zerbrechen, statt mich um wirkliche Businessinhalte zu kümmern oder bei einer Klientin zu sein.
Social Media-Nutzung kann uns ausbrennen und unglücklich, sogar krank machen.
Instagram & Co. ohne Ego-Show: Wie du aufhörst, dich für den Algorithmus zu verbiegen:
Dilemma: Können wir Businessinhaberinnen ganz auf Social Media verzichten?
Oder: Wie wird es wieder so wie 2006? Spaß? Relevant?
Ich würde sehr gern komplett auf Social Media verzichten. Ich hab seit so vielen Jahren eine Hassliebe damit.
Funktioniert ein Business-Leben ohne Facebook & Instagram?
Auf jeden Fall! Es ging doch all die Jahrzehnte, Jahrhunderte vor den 2000er Jahren auch.
Social Media ist nur eine Phase. Es sind schon Plattformen gekommen und wieder verschwunden. Business aber bleibt.
Social Media ist nur ein Werkzeug
Eins von mehreren. Nichts, was ein Vollzeitjob werden sollte.
Gute Gründe für Social Media
Es wird nicht wieder weggehen. Und es hat ja auch unterhaltsame und sogar hilfreiche Seiten.
Ja, Social Media-Nutzung ist eine großartige Möglichkeit, andere auf unsere Arbeit aufmerksam zu machen. Es ist nun mal der Weg, auf dem neue Leute zu uns finden können. Für den Marken-Aufbau und für kurze Werbe-Sprints will auch ich nicht auf Social Media verzichten.
Ich hatte neulich grad wieder 2 1/2 Tage Mini-Launch für eine Freebie-Aktion, und ich merke wieder:
Mein Tempo ist das nicht.
Ich mach #slowbiz – eigentlich.
Jetzt wollte ich aber noch so viele neue Frauen wie möglich erreichen. Um viele neue Leute aufmerksam zu machen, bespielte ich eben mal Social Media ganz exzessiv.
Deshalb setze ich mich in diesem Artikel damit auseinander, wie wir Social Media nutzen können, ohne all unsere Energie darin zu versenken. Wie es vielleicht sogar freudig und automatisiert laufen kann, während wir unserer eigentlichen Arbeit – oder unserem Leben – nachgehen.
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Aber:
Social Media hilft heute kaum noch beim Marketing:
- Social Media filtert zu stark, wer was zu sehen kriegt
- Social Media macht uns abhängig – dich und deine Klienten.
- Social Media hilft deinen Klienten nicht, weil sie sich hier zu keinen Ergebnissen verpflichten
Wenn du es nicht schlau nutzt, steckst du hier jede Menge Energie rein. Aber keinem wird das angezeigt, was du kreiert hast.
Die auslaugende Seite von Social Media
Social Media lenkt uns vom Wahren Leben ab.
Ich halte sie für den größten Lebens-Fresser. Wenn ich vor dem Smartphone hänge, verfliegt mein Tag. Ich bekomme nichts mehr mit.
Social Media schadet unserer Gesundheit
- der psychischen: Wir benutzen Social Media ähnlich wie Wein, Feierabendbier oder Zigaretten
- der körperlichen: Durch Vergleiche mit anderen (Körpern) und durch dumme Challenges
- Social Media ist so programmiert, dass es uns abhängig macht
Die Welt ist laut und schrill, schnell und bunt genug. Und so fühlen sich auch Social Media für mich an, mit den schnellen Schnitten, der „trendy“ Musik, den schneller gestellten Sprechern. Ich empfinde es als Lärm, und es belastet mein Nervensystem.
All diese verschiedenen Plattformen ziehen und zerstreuen unsere kreative Energie.
Nachrichten-Websites, Promi-Klatsch, Reddit, Buzzfeed, Youtube, TikTok, Facebook, Instagram. Ich hab immer das Gefühl, hinterher zu laufen.
Social Media verführen uns
Zum Kaufen. Zum Immer-Mehr-Wollen. Zu Unzufriedenheit. Oder sogar zu gefährlichen Dingen! Abnehm- und Schönheitswahn. Normalisierung von Praktiken oder Medikamenten und Drogen. Medizinische Falschinformationen. Die Art, wie Körper präsentiert und beurteilt werden. Influencer leben gefährlich – und wir und unsere Kinder sehen das! Und halten es zunehmend für normal.
Golden October: Mein Social Media-Spurt, den ich so nicht wiederholen will
Ich hab in den Tagen vor Start von „Golden October“ extrem viele Threads gemacht und den ganzen Tag auf Kommentare etc. geantwortet, sie geteilt, Stories gemacht …
Ich hab dabei einiges über Reels gelernt, als Instagram meine Reels plötzlich nicht mehr an Nicht-Follower ausgespielt hat und damit die Klickzahlen auf traurige kleine Werte sanken.
In dem Zuge hab ich mal wieder gemerkt, wie sehr ich es hasse, Content „für einen Algorithmus“ zu produzieren. Einen Algorithmus, der macht, was er will. Dem ich ausgeliefert bin.
Auch zur Auslieferung meines Freebies hab ich was Wichtiges gemerkt: In einer Nachtaktion mal eben alle 31 Impuls-Emails erstellt. Und 5 nach-Golden October-Emails. Aber 31 Impulse sind für ein Freebie viel zu viele. Ich verliere das Interesse daran, und die Kundin vermutlich auch. Kurze knackige Freebies mit Sofort-Effekt für die Kundin – das ist es!
Jedenfalls: Wie froh war ich am Tag des „Golden October“-Starts, dass ich jetzt wieder zum Bloggen und Vorprogrammieren von Content zurückkehren konnte. In Blogposts eingebaute, tiefer führende Freebies. Zum Selbstudium. Tiefe statt Lautstärke und Schnelligkeit!
Mein Fazit daraus: Ich hab daraufhin meine Funnels und Automationen weiter verbessert, damit ich solche Aktionen nicht allzu häufig fahren muss. Ich hab viele Upsells und Downsells eingestellt, was in Tentary suuuper einfach geht. Hinter jedem Freebie auf der Freebie-Seite gibt es jetzt Upsells <3
Mein Gefühl und meine Statistiken sagen mir sowieso, dass diese Follower nicht dorthin gehen, wo ich wirklich was für sie tun könnte: Zu meinen Blogbeiträgen.
Mit dem Posten ist es ja nicht getan. Jetzt beginnt erst die eigentliche Arbeit.
Danach muss Interaktion her. Möglichst in den 15 Minuten nach dem Post.
- Kommentiere eingehende Kommentare.
- Teile einen besonderen Kommentar als Story, das zeigt den Zuschauern und dem Algorithmus, hier ist was in Bewegung.
- Like ruhig auch deinen eigenen Beitrag, oder speichere ihn dir sogar.
Und genau das ist es, was so viele Entscheidungen und so viel Zeit kostet und das Tempo im #slowbiz so erhöht.
Ich hab keine Lust mehr, Strategien für diese Plattformen auszuarbeiten.
Wenn Social Media dich überfordert: Wie ich heute Social Media noch nutze –
Meine konkreten Systeme findest du in:
Es ist eh nicht klug, nur Social Media zu nutzen und alle Energie dort reinzustecken:
Bau deine Online-Karriere nicht auf Sand.
Social Media-Seiten gehören nicht dir. Sie können jederzeit eingestampft werden. MySpace gibt es nicht mehr. Google+ wurde geschlossen. Wieso sollte es mit youtube, Instagram und Co. nicht irgendwann genau so laufen?
Der Algorithmus wird so oft geändert. Und geheim gehalten. Keiner erklärt dir, wieviel von deinem Material künftig überhaupt noch die Leser erreicht. Du musst mehr und mehr dafür bezahlen, dass deine Sachen noch angezeigt werden.
Du steckst so viel Energie (Zeit und Geld) in deine Arbeiten. Und dann filtert irgend ein Großunternehmen alles weg?!
Verlass dich bei deinem Marketing nicht mehr ausschließlich auf Social Media. Das ist nicht klug.
Wie du Social Media nutzen kannst, ohne all deine Energie darin zu versenken
Du brauchst nicht alles zu machen, was du irgendwo zu sehen kriegst. Nur die richtigen Dinge. Die zu deinem Ziel führen.
Überlege dir, wozu genau du Social Media nutzen willst. Und das kann für dich privat und beruflich ganz unterschiedlich aussehen. Ich trenne das für mich, weil mich sonst die Überfülle an Inhalten zuviel Energie kosten würde.
Beruflich
- möchte ich natürlich so viele – passende – Follower wie möglich
- möchte ich vielen Frauen angezeigt werden, die sich für meine Arbeit interessieren und Käuferinnen werden könnten.
Privat
- möchte ich nur Inhalte weniger, mir wichtiger Menschen sehen und mich mit ihnen näher verbinden, weil ich ihre Lebensweise interessant finde oder weil ich sie schon kenne.
- lass ich mich abends nach der Arbeit gern davon unterhalten oder inspirieren. Oder hole mir Tipps.
Auch Geld ist Energie: Thema Facebook Ads
Ich hab’s mehrfach ausprobiert, aber ich finde sie so kompliziert, dass ich das Gefühl hab, hier verbrenne ich nur mein Geld.
Mein Weg ist das nicht. Wenn, dann würde ich eine Fachfrau buchen, mit der ich das gemeinsam aufsetze (und dabei von ihr lerne).
Eine Zeitlang funktionierten Facebook-Gruppen ganz gut.
Facebook Gruppen
Ich hatte lange Jahre eine FB-Gruppe mit über 500 Mitgliedern. Eine Zeitlang lief das ganz gut.
Aber dann schien es auch in Gruppen so, dass immer mehr eingeschränkt wird, welche Beiträge den Mitgliedern angezeigt werden. Wer keine Anzeige bezahlt, wird nicht mehr ausgestrahlt.
Jedenfalls wurde die Beteiligung in meiner Gruppe frustierend wenig. Ein Testbeitrag wurde vielleicht 1% der Mitglieder überhaupt noch angezeigt. So dass ich sie letztendlich vor einigen Jahren schon gelöscht habe.
Du darfst auch mal Feierabend machen.
Oder du darfst dir – zumindest bei Instagram ganz offiziell – ein zweites Konto einrichten, auf dem du wirklich nur die Leute siehst, an deren Content du interessiert bist.
Mit genauer Vorüberlegung kannst du es dir so gestalten, dass es für dich funktioniert:
- Nur den Kanal / das Format nutzen, das dir am besten neue Interessenten bringt und dir am leichtesten fällt.
- Die Nutzungszeiten überwachen. Dich nicht reinziehen lassen. Nicht den Homestream auf dich einprasseln lassen (da gibt’s Apps und Browser-Erweiterungen, die das verbergen.)
In „Bei Müdigkeit im Herzensbusiness“ findest du zum Social Media-Thema:
Instagram als Infokanal, statt als Egoshow
Am liebsten benutze ich derzeit noch Instagram, um mal eben schnell eine Info rauszuhauen.
Instagram soll die Interessentinnen informieren und zum Eigentlichen bringen: Zum Blog. Und den Freebies und Aktionen. Ich mach manchmal Reels, um neue Leute zu informieren. Und Stories, um einen Link zu teilen. (Und zum Zeitvertreib, zur Zerstreuung, häng ich gern als Konsumentin in Instagram ab.)
Deshalb probiere ich jetzt mal einen neuen Ansatz.
- Ich poste schon noch regelmäßig auf Facebook und Instagram.
- Und nutze dazu Automatisierungen.
- Aber ich produziere meinen Content nicht vorrangig für diese Kanäle, sondern:
- Die Action findet im Blog statt: Ich kreiere zuerst meinen ganzen Content als Blogpost.
- Und in den Programmen. Und auf der Mailingliste. Hier kommen Auszüge oder weiter-/tieferführende Inhalte rein.
- Instagram nutze ich als reinen Infokanal
Und ich hab die Instagram-Optik ruhig gemacht:
- Hab so gut wie alle Reels gelöscht,
- auch alle Highlights bis auf das aktuelle von diesem Monat.
- Beiträge hatte ich eh keine mehr.
- Die paar verbliebenen Reels haben ein simples Titelbild erhalten: Weiß mit einem ganz kurzen Infotext, nur 1 Satz jeweils.
- Auch aus der Profilinfo hab ich die neckischen Emojis rausgenommen und die Beschreibung eingekürzt.
Gefällt mir sehr, es fühlt sich echt entspannend an, so clean.

Wenn du Social Media richtig machen willst, ohne auszubrennen oder zu nichts anderem mehr zu kommen, brauchst du:
- eine Strategie
- Routinen und Gewohnheiten
- Vorlagen / Templates
- Zeit und Erfahrung
Also probiere viel aus. Oder nimm die Abkürzung – ich hab 18 Jahre Erfahrung im Onlinebusiness:
Wie ich heute ganz konkret Social Media noch nutze, meine Tools, meine Entscheidungen und Strategien:
Meine konkreten Systeme findest du in:
Mein Fazit bezüglich Social Media ist: Es lohnt sich für mich wirklich nicht, hier noch extra Energie reinzugeben. Meine Arbeit geschieht besser weiterhin auf meinem eigenen Grund und Boden: Im Blog, in meinen Mitgliederbereichen und in der Mailingliste.
Die Alternative: Das „langsamere Social Media“: Bloggen
Für viele – auch namhafte – Unternehmen geht der Trend weg von Social Media.
Statt mir abends sinnlose Threads und Instas anzugucken, lese ich jetzt auch öfter lieber fremde Blogs. Und kommentiere! Das bringt meinem Verstand mehr, sinnvolleren Input. Und ist angenehme Vernetzung und Reichweitenaufbau.
Das Bloggen selbst hilft mir, mich zu sortieren. Es ist meine Ausdrucksform. Meine „Kunst“.
Mein Content entsteht für den Blog.
Ich poste Blogposts. Und entnehme daraus Schnipsel, Aussagen, die ich in Social Media teile.
Aus den Blogposts ergeben sich auch viele meiner Liebesbriefe (Newsletter).
-> Artikel: „Bloggen – DAS Medium für Unternehmerinnen der Neuen Zeit„
Blog-Feeds lesen als Alternative zu Social Media-Overkill
Blogs per RSS-Feed zu lesen, fühlt sich ein bisschen so an, als würdest du dir deine eigene, werbefreie Zeitung zusammenstellen.
Wieso RSS-Feeds oft entspannter sind als Social Media: Stell dir vor, Social Media ist eine laute Party, auf der alle gleichzeitig reden und dir ständig jemand ungefragt Werbung oder neue Trends ins Gesicht hält. Ein RSS-Reader (wie Feedly) ist dagegen dein privates, ruhiges Lesezimmer.
- Du behältst die Kontrolle: Auf Social Media entscheidet ein Algorithmus, was du siehst. Beim RSS-Feed entscheidest allein du. Wenn ein Blog ein Update postet, landet es chronologisch in deinem Feed – nichts wird versteckt.
- Keine Ablenkung: Es gibt keine blinkende Werbung, keine störenden Kommentare und keine „Vorschläge“, die dich vom eigentlichen Lesen abhalten.
- Zeitersparnis: Du musst nicht mehr zehn verschiedene Websites einzeln besuchen, um zu schauen, ob es etwas Neues gibt. Alles wird an einem zentralen Ort gesammelt.
- Fokus & Ruhe: Du liest dann, wenn du Zeit hast, ohne das Gefühl, ständig durch eine Timeline scrollen zu müssen (FOMO).
Viele nutzen den RSS-Feed-Reader „Feedly.com„, um sich einen selbstbestimmten Newsfeed aus Blogposts zu kuratieren. Lies doch morgens zum Kaffee oder in der Bahn, was dich wirklich interessiert – es ist so eine wunderbare Methode, um bei deinen Lieblingscreatorn auf dem Laufenden zu bleiben, ohne im Social-Media-Strudel unterzugehen.
Feedly ist eines der beliebtesten Werkzeuge dafür. Es funktioniert im Browser oder als App auf dem Handy.
Und für die persönliche Nutzung zur Unterhaltung
Viele Inhalte und Kommentare sind inzwischen sehr negativ oder belastend. Es gibt Apps, mit denen du das gesamte Internet und die Apps blockieren kannst, z. B. die „Stay Free“-App für Android-Handies.
Ich bin nicht mehr sehr aktiv auf Social Media, aber ich hab was Besseres!
1. Kommentiere unter den Blogbeiträgen – sag Hallo!
2. Setz dir dein Lesezeichen zum Blog oder zu einzelnen Kategorien. Ich nutze mein Blog jetzt wie Facebook & Co. (Kürzere Beiträge, dafür häufiger und persönlicher.)
3. Mailingliste: Sonderkonditionen, spezielle Angebote, und du kannst mir mailen (einfach auf einen Liebesbrief antworten).
Wie geht es dir mit Social Media? Tut dir Social Media-Nutzung gut? Wie fühlt es sich für dich an? Welche Seiten besuchst du gern? Nutzt du das nur für Unterhaltung oder auch beruflich?
Das alles interessiert mich wirklich sehr. Teile deine Erfahrungen und Tipps hier.
Oder mach’s kurz: 🥰 oder 🤪? Kommentiere doch einfach mit dem Emoji.




