Muss ich noch Suchmaschinenoptimierung – SEO – machen? Wo doch die KI alle Antworten liefert?
Diese Suchmaschinenoptimierung kann furchtbar anstrengend sein, nicht wahr? Keywords finden, all diese Entscheidungen … Es fühlt sich mitunter an, als würde das erzwungene Einfügen von noch mehr Keyphrases deinen schönen Schreibfluss zerstören.
Ist SEO überhaupt heute noch wichtig, wo doch die KI alle Antworten gibt?
Ja, SEO ist im KI-Zeitalter wichtiger denn je – aber es funktioniert heute anders. Anstatt nur Keywords zu jagen, geht es bei modernem SEO darum, deine Expertise als zitierfähige Quelle für KIs zu etablieren. Wer heute nicht in seine „digitale Auffindbarkeit“ investiert, überlässt es dem Zufall, ob die KI seinen Namen kennt oder ihn durch eine generische Antwort ersetzt.
Wir kommen also leider auch künftig nicht um SEO drumrum.
Aber in diesem Artikel findest du Tipps, wie du dir SEO leichter machst und Routinen aufbaust, die deinen Schreibflow nicht unterbrechen.
Wir richten uns weiblich-zyklische Systeme ein, die dann fast automatisch laufen und ständig dafür sorgen, dass neue Leads und Klienten deinen Content finden.
(Ich schreib wie immer aus über 18 Jahren Erfahrung im Leben und Onlinebusiness mit Burnoutfolgen und chronischer Erschöpfung.)
Mit SEO und GEO („Generative Engine Optimization“) im KI-Zeitalter als Expertin sichtbar bleiben:
Eigene Webseite versus Social Media
Auf sozialen Medien „mietest“ du deine Reichweite. Wenn Instagram oder LinkedIn ihre Algorithmen ändern (was sie ständig tun), kann deine Sichtbarkeit von heute auf morgen einbrechen.
Deine Website ist dein eigener Boden. Wenn du dort dank Suchmaschinenoptimierung (SEO) organisch über Google und Co. gefunden wirst, gehört dieser Traffic dir. Das macht dich weniger anfällig für die Willkür großer Plattformen.
Um deine Inhalte für menschliche Suchende und KIs zitierfähig zu machen, müssen wir weg vom reinen Keyword-Wettbewerb hin zum Aufbau von Autorität. Hier ist der strategische Ansatz, wie du das mit deinem zyklischen Wirken im BuSIEness verbindest, anstatt gegen die KI anzukämpfen:
Ganz wichtig:
Menschen benutzen immer noch Suchmaschinen
Google, Ecosia, Bing, DuckDuckGo. Aber auch Youtube, Amazon, Pinterest und LinkedIn fungieren als Suchmaschinen, in dem Sinne, dass Menschen dort aktiv nach Antworten und Lösungen ihrer Probleme suchen.
Ja, dort finden sie nun zu allererst eine KI-generierte Antwort. Das heißt also, dass wir es schaffen müssen, dass die KI uns als Quelle ihrer Antwort zitiert.
Suchmaschinen sind „intent-driven“: Menschen suchen proaktiv nach einer Lösung für ihr Problem. Wenn du diese Suchenden mit deinem persönlichen BuSIEness-Ansatz abholst, erreichst du Menschen, die sich gerade jetzt mit deinem Thema beschäftigen und bereit für deine Hilfe sind. Das ist eine viel stabilere Kundenbasis als die kurzlebige Aufmerksamkeit eines Social Media-Feeds oder einer KI-Antwort.
Menschen suchen nach Marken und Namen, denen sie vertrauen.
Man merkt KI-Texten an, dass sie nicht von einem Menschen stammen. Ein starkes organisches Fundament ist der nachhaltige Weg, um deine Botschaft direkt zu deiner Zielgruppe zu bringen. Es sorgt auch dafür, dass du nicht zu 100 % von den Launen eines einzelnen KI-Algorithmus oder Social-Media-Kanals abhängig bist (Marken-Resilienz).
SEO ist im Jahr 2026 also keineswegs tot, sondern spielt gerade für einen weiblich-zyklischen Ansatz des BuSIEness‘ eine spannende Rolle. KI ersetzt nicht die Suche, sie erweitert sie.
KI-Modelle machen immer noch Fehler
Da KI-Modelle immer noch Fehler machen, gewinnt die menschliche Expertise massiv an Wert. Marken, die für Qualität, Transparenz und eine klare Haltung stehen, werden von Menschen, aber auch von KIs bevorzugt als Quellen ausgewählt.
Persönlichkeit, Einzigartigkeit und Meinung trumpft
Du wirst „KI-resistent“ durch deine Einzigartigkeit und deinen Experten-Status. Wenn deine Website nur oberflächliche Standardtexte enthält, ist es für die KI ein Leichtes, dich durch eine Zusammenfassung zu ersetzen – und der Nutzer muss gar nicht mehr auf deine Seite kommen.
Wenn du aber dein Wissen über die Zeit so tiefgründig und einzigartig aufbereitest und vernetzt, dass die KI dich als einzige logische Quelle für dieses Thema ansieht, wirst du zur Referenz. Du wirst zitiert, statt ersetzt. Und die Leser wollen tiefer eintauchen, bleiben hängen und wollen dich persönlich buchen.
1. Erfahrung – Expertise – Autorität – Vertrauen (Trustworthiness): E-E-A-T
Sowohl Google als auch KI-Modelle priorisieren Erfahrung (Experience), Expertise, Autorität (Authoritativeness) und Trustworthiness (Vertrauenswürdigkeit).
Gerade bei unserem noch recht neuen Ansatz, BuSIEness mit einer weiblich-zyklischen Strategie, liegt eine riesige Chance: Echte, authentische Expertise, die nicht nach „generischem KI-Text“ klingt, ist der Anker, an dem Suchmaschinen und KI-Systeme festhalten. Wenn z. B. Menschen (oder KIs) nach „zyklischem Business“ suchen, soll mein Name fallen.
2. Storytelling statt Datenwüste
Verknüpfe deine Fachartikel mit deinen Erfahrungen. Das macht den Inhalt einzigartig. KI-Modelle gewichten einzigartige Einblicke (First-Hand-Experience) höher als nachgeplappertes Wissen aus dem Netz. Mein zyklischer Ansatz beispielsweise ist ein extrem spezifisches, menschliches Alleinstellungsmerkmal, das eine KI nicht aus sich heraus generieren kann.
Durch kontinuierliche SEO sorgst du dafür, dass Google und KIs deinen Namen mit deinem spezifischen Thema verknüpfen (Brand Authority).
Was das für dein BuSIEness bedeutet
Dein Content muss maschinenlesbar sein (technisch einwandfrei, klar strukturiert), aber menschlich resonieren.
Anstatt SEO als lästige Pflicht zu sehen, kannst du es als Brücke zwischen deinem zyklischen Ansatz und der digitalen Welt betrachten. Wenn dich die SEO-Suche das nächste Mal stresst, stell dir vor, du schreibst keine „Keywords“, sondern „Wegweiser“. Du stellst nur kleine Schilder auf, damit die Leserinnen, die genau deine Hilfe suchen, den Weg zu deiner Oase finden. Es ist kein technisches Müssen, sondern ein „Gefunden-werden-Wollen“.
Wenn du Inhalte erstellst, die wirklich helfen, inspirieren und deine einzigartige Perspektive widerspiegeln, wird die KI dich nicht verdrängen, sondern dich als relevante Autorität verstärken.
Das ist die stärkste Form von Resilienz: Wenn du zum Synonym für deine Expertise wirst, spielt es keine Rolle mehr, wie die Technik sich wandelt – man sucht nach dir.

GEO statt SEO: Wie du es schaffst, dass die KI dich als Expertin zitiert
Wenn deine Inhalte nicht aufbereitet sind, um von diesen Systemen als vertrauenswürdige Quelle zitiert zu werden, bleibst du unsichtbar.
Es geht nicht mehr nur um das Ranking in einer blauen Linkliste, sondern um: „Generative Engine Optimization“ (GEO).
Die Struktur deines Contents
Die Struktur deines Contents wirkt wie eine „Leitplanke“ für die KI. KIs „lesen“ keine Texte wie Menschen – sie scannen nach logischen Hierarchien, Fakten und Zusammenhängen. Damit die KI dein BuSIEness als Expertin erkennt, muss dein Content messerscharf strukturiert sein.
1. Verwende klare H-Strukturen
Nutze Überschriften (H1, H2, H3), die wie ein roter Faden durch deine Expertise führen.
Meiner Erfahrung nach ist dabei das Plugin zur Erstellung eines Inhaltsverzeichnisses – „LuckyWP Table of Contents“ – echt hilfreich, weil es dir eine Baumstruktur ausgibt, an der du direkt erkennen kannst, wie sinnhaftig und gut strukturiert dein Inhalt schon ist.
2. Platziere die Zusammenfassung gleich zu Beginn
Platziere direkt am Anfang jedes Beitrags eine prägnante Antwort (die „Direct Answer“), die das Thema in 2-3 Sätzen zusammenfasst. Das ist das Futter, das sich KIs für ihre Overviews direkt herauspicken.
3. Strukturierte Daten (Schema Markup)
Schema Markup hilft KIs zu verstehen: „Das hier ist eine Autorin, die eine Methode vertritt.“
Das ist unglaublich technisch, ist aber entscheidend – und ich geb dir gleich eine Abkürzung. Denn glücklicherweise gibt es Plugins, die uns da durch begleiten und die meiste Arbeit für uns übernehmen:
Ich benutze das Yoast SEO Plugin (die kostenfreie Variante). In Yoast stellst du einige Eckpunkte deines Wirkens einmalig ein, und dann kannst du – recht einfach, wie ich finde – zu jedem deiner Blogartikel konkret noch einige Sachen hinterlegen: Keyphrase, SEO-Titel etc. Und es sagt dir, ob du genügend eingehende und ausgehende Links gesetzt hast, ob deine Keyphrase oft genug enthalten ist etc.

Deine künftige einfache SEO-Routine: Der flowige Content-Zyklus
Meine Herangehensweise geht erstmal vom Menschen aus. Sowohl von der, die dich sucht, als auch von dir als Schreibende.
Wir schreiben, was uns bewegt. Was durch uns gesagt werden will. Was wir der Leserin mitgeben wollen. Was von innen nach draußen in die Welt will.
Dabei schreiben wir für Menschen, nicht für Maschinen. Denn das würde uns auslaugen, keinen Spaß machen. Keyword-Recherche kann sich anfühlen wie Staubsaugen im Kopf. Es ist trocken, technisch und das genaue Gegenteil von dem kreativen Flow, den du in deinem BuSIEness eigentlich leben willst.
So kannst du dein SEO-Management in dein BuSIEness-System integrieren – ganz im Flow (wenn du dich erstmal eingearbeitet hast):
Woche für Woche
- Kreiere den Content auf deinem eigenen Grund und Boden – deiner Webseite (Blog).
- Und verlinke von hier aus zu den Suchmaschinen und Social Media-Kanälen. Bzw. erstelle die Clips, Ausschnitte, Übersichten, Graphiken für die Social Media-Kanäle erst danach mit diesem Content.
- Gestalte deinen Blogcontent so, dass Suchmaschinen und KI ihn gut auswerten und teilen können.
Der unbelastete Schreibprozess
Montags (oder wann immer mich noch die Muse küsst) schreibe ich nur. Blogge. Ich lieb’s, die erste Version meiner Blogartikel einfach frei heraus zu schreiben. Noch ganz ohne, dass ich über H2-Überschriften, Keywords etc. groß nachdenke. Lass dich in deinem Ideenfluss erstmal gar nicht stoppen: Schreib ins Unreine. Kein Problem, wenn Sätze nur angefangen sind, es noch Tippfehler gibt, der Artikel noch logische Lücken hat.
Sammle alle Blogentwürfe. Darauf kannst du später zurückgreifen.
Ja, mit mehr Erfahrung wird es dir schon beim Runterschreiben leichter fallen, Überschriften bewusster zu setzen oder den einen oder anderen Link.
Schreib.
Die SEO-Routine
SEO etc. mach ich an einem anderen Tag. Und zwar im „Batch“, für mehrere Blogartikel gemeinsam.
Dienstags im Co-Blogging z. B. Mindestens 1 bis 2 Termine wöchentlich, in denen ich mich ganz auf Suchmaschinenoptimierung der schon veröffentlichten Blogposts konzentriere. Ich bin mehrmals pro Woche in einem Co-Working-Zoom, dafür ist das ideal.
Nimm dir vor, gleich mehrere Blogposts nacheinander zu optimieren. Es fällt leichter, wenn du einmal angefangen hast, über Keyphrases nachzudenken. Und: Dabei, gute SEO-Titel, Keyphrases usw. zu finden, hilft dir Gemini oder ChatGPT enorm. Die nehmen dir hier wirklich viel Entscheidungsarbeit ab. Nutz die hierfür!
Oder nach dem Zykluskalender
Wenn du willst, nutze die spezifische Energie jeder Zyklus-Woche für dein SEO.
Menstruation (Innerer „Winter“) hat Reflektionsenergie. Gut für Analyse:
- Welche Fragen kommen in KI-Tools auf?
- Welche Wissenslücken gibt es bei meiner Zielgruppe?
- Was will ich meiner Leserin mitgeben?
Zyklustage 5 bis 12 („Frühling“) Planungsenergie, das große Gesamtbild:
Themen-Cluster bilden: Erstelle Inhalte, die nicht nur ein Keyword abdecken, sondern eine ganze Themenwelt (Autoritätsaufbau). Bau jetzt dein Imperium.
Eisprung („Sommer“) mit seiner Produktionsenergie, super für Meetings, Calls und Kommunikation:
„Deep Content“ schreiben: Inhalte, die so fundiert sind, dass KIs sie als Quelle zitieren müssen.
Zyklustage 14 bis zur Mens: („Herbst“) ist perfekt für’s Aufräumen, Abschließen, Rauswerfen: Evaluation und Performance-Check:
- Werden meine Inhalte in KI-Overviews oder Suchergebnissen aufgegriffen?
- Kennzahlen tracken (-> das geht so)
- Was ist schwergängig?
- Kann was weg? Positionierung!
Übrigens, hier für 0€:
Früher ging es bei SEO nur darum, ein paar Keywords zu platzieren, um das Ranking zu manipulieren. Heute ist etwas mehr Disziplin nötig, um Persönlichkeit und Expertise zu demonstrieren. Aber mit etwas Routine klappt das schon.
Du musst das Rad nicht jedes Mal neu erfinden.
Nach einer Einstiegsphase wird’s bald zunehmend weniger anstrengend. Da du jetzt einmal für dein Thema Keywords, Zielgruppe, Themenideen etc. recherchiert hast, kannst du diese Begriffe für alle zukünftigen Blogartikel, Pins und Co. zu diesem Thema einfach in einem Dokument (oder einer Notiz) speichern. Deine „Keyword-Schatzkiste“. Beim nächsten Mal ist es nur noch Copy & Paste.
KI ist mittlerweile so schlau, dass sie den Kontext deines Bildes oder Blogposts oft auch ohne die „perfekte“ Keyword-Kombination versteht. Wenn du die wichtigsten Begriffe drin hast, reicht das oft schon aus.
Klarheit ist deine Freundin. Beschränke dich auf wenige Hauptthemen. Wenn du für jedes davon einmal 5-10 gute Keywords gefunden hast, bist du für das ganze Jahr ausgerüstet.
Lass den ersten Content jetzt erst einmal für dich arbeiten. Er ist jetzt da draußen in der Welt, während du dich ausruhst.
Also, das Wichtigste nochmal zusammengefasst:
- Schreib deine Blogartikel – erstmal, ohne all den SEO-Kram, sondern so, wie sie raus wollen
- Beantworte gleich ganz oben die Fragestellung des Artikels in 2 – 3 Sätzen (das formulierst du am Ende, wenn der Artikel geschrieben ist, und setzt es oben ein)
- Bring deinen Blogartikel in eine klare Struktur aus H2 bis H3 oder H4-Überschriften (mit dem Inhaltsverzeichnis-Plugin „LuckyWP Table of Contents“)
- Hole dir das Yoast SEO Plugin
- Mache regelmäßig bei mehreren schon veröffentlichten Blogartikeln SEO-Einsätze, im Batch
Mehr zum zyklisch geführten weiblichen Biz:
-> Wie ich mein „Leck“ fand: Wieso du auch im Flow-Biz deine Kennzahlen tracken solltest
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-> 5 Tipps, damit du im BuSIEness nicht vom Feuer-Pferd überrannt wirst

