Manifest & Gegenkultur

Frieden ist in dir. Sicherheit ist in DIR.

Frieden ist in dir. Sicherheit ist in DIR.

Artikel veröffentlicht am 11. Februar 2026; um „Wie wir die aktuellen Zeiten zum Besseren nutzen.“ ergänzt am 3. April 2026

-> alle meine Artikel zur Neuen Zeit


So kann es nicht weitergehen: Wir beuten uns und die Natur aus.

Wie du für dich und die Welt die Notbremse ziehst, Unabhängigkeit zurückgewinnst und achtsamer lebst.

Bist du sehr mitfühlend und leidest unter den Zuständen in der Welt?

Ich kann es nicht ertragen, so viele Menschen da draußen so gestresst, erschöpft und unzufrieden zu sehen. Denn ich weiß – leider aus eigener Erfahrung -, wie sich das anfühlt.

Aber ich finde, das geht anders:

Wir achten nicht mehr gut auf uns
. Wir funktionieren. So lange es geht.

Hier geht’s gleich zum praktischen Teil Wie wir die aktuellen Zeiten zum Besseren nutzen.

Wir als Gesellschaft können SO nicht weitermachen!

Wir beuten uns selbst aus.

Im Job: Überstunden werden erwartet, aber nicht bezahlt. Und Arbeitnehmer werden unter Druck gesetzt, dass sie sonst ihre Stelle verlieren. Deshalb lassen wir viel zuviel mit uns machen.

Fachkräftemangel ist keine Überraschung: Wer möchte sich schon für zu wenig Geld zum Leben kaputt machen lassen?

Es gibt keinen Fachkräftemangel. Es hat nur niemand mehr Bock, zu miesen Bedingungen zu arbeiten. Seine Gesundheit, Lebenszeit und Kraft zu opfern. Und es scheint ja nicht grad besser zu werden … Dieser Sparzwang und das Wirtschaftswachstum um jeden Preis – das wird nicht mehr lange gutgehen.

Die Pflege ist am Ende. Grundschulen verfallen und hunderte Stunden Unterricht fallen aus. Manche Klassen haben ein Jahr lang keinen Englischunterricht.

In der Familie: Mütter geben sich selbst völlig auf, um ihren Kindern die bestmögliche Kindheit zu geben. Mütter haben nicht mal mehr Zeit zum Essen, zum Duschen, um aufs Klo zu gehen – keine ruhige Minute.

Erschöpfung und Krankheit sind oft die letzte Sprache unseres Körpers, um uns unmissverständlich klarzumachen: So kann es nicht weitergehen.

Migräne, Übergewicht, Erschöpfung – das ist kein normaler Zustand!

Burnout-Begleiterkrankungen wie Tinnitus, geringe Belastbarkeit, Ängste wirst du nie wieder völlig los.

Der Zustand unserer Gesundheit ist eine direkte Folge unserer Lebensweise.

Und die wiederum setzt sich aus lauter Gewohnheiten zusammen.
 Aus Entscheidungen, die wir einmal getroffen haben (auch unbewusst). Oder Dinge, die wir uns aus Bequemlichkeit angewöhnt haben.

Du selbst kannst das Steuer herumreißen. Die Notbremse ziehen. (Und dein Chef wird es nicht für dich tun.)

Du selbst musst den Moment wählen, an dem du sagst: So kann es nicht weitergehen, und die Notbremse ziehst. Dein Chef wird die Entscheidung nicht für dich treffen. Eher wird dein Körper es tun: Mit einem Zusammenbruch wird er dich ins Krankenbett zwingen.


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Du darfst dich wichtig nehmen. Du darfst dir Ruhe gönnen. Du darfst „faul“ und „egoistisch“ und „unhöflich“ sein.


Du darfst auch mal Langeweile und Stille und Dunkelheit zulassen.

Wir beuten andere Lebewesen aus.

Wir haben „Nutztiere“. Wer hat das Recht dazu, diese fühlenden, atmenden Wesen zu etwas Niedrigerem zu machen?!

Die Verbundenheit mit diesen Wesen ist verloren gegangen. Wieso dürfen wir ein Schwein einsperren und töten und aufessen, unseren Hund aber nicht?

Die Verbundenheit ist uns verloren gegangen

Die Verbundenheit mit uns selbst, unseren Bedürfnissen, unserem Körper.

Die Verbundenheit mit Mit-Lebewesen. Mitmenschen und anderen Lebewesen.

Wir arbeiten alle gegeneinander.

Wir werden gegeneinander aufgehetzt.

Uns wird Angst gemacht, uns könnte etwas weggenommen werden. Uns wird ein „Feind“ ins Hirn gepflanzt. Eine Gruppe „Feinde“. Immer und immer wieder.

In den Medien wird Krieg doch geradezu provoziert. Krieg mit andersdenkenden. Krieg mit Mensch aus anderen Religionen. Aus anderen Gebieten der Erde.

Wir Menschen aus verschiedenen Gebieten der Erde sind nicht so verschieden, wie uns weisgemacht wird. Wir fühlen doch alle, wir lieben doch alle, wir haben alle Familie und Freunde.

Du darfst dich aus dem ganzen Sch*** raus nehmen. Du darfst Nachrichten ignorieren. Du darfst offline gehen.

-> Artikel: „Frieden ist in dir. Sicherheit ist in DIR“

-> Artikel: „Zurück zu Dumm-phones und analogen Medien“

Wir sind nicht so verschieden

Wie der Vogel, wie der Fuchs, wie das Rind sind wir Menschen Teil der Natur.

Und ich erkenne in einem Rind auf der Weide so viel Ähnlichkeit mit dem Wesen meines Hundes.

Wir beuten den Planeten aus.

Wirtschaft und Wachstum um jeden Preis.
 Wir leben über unsere Verhältnisse
.

Die Erde ist jedes Jahr schon im August „aufgebraucht“. An diesem Tag – dem „Welterschöpfungstag“ – sind rein rechnerisch die Ressourcen für das ganze Jahr aufgebraucht. Danach leben wir auf Pump.

-> Artikel: „Turbokapitalismus & die Illusion vom endlosen Wachstum“

Unsere Gier nach Bequemlichkeit wird uns alle auslöschen

Wir sind es gewohnt, dass unsere Wünsche und Gelüste sofort befriedigt werden. Wir bestellen etwas online und haben es 1, 2 Tage später. Wir kaufen Dinge in China ein und warten nur ein paar Wochen.

Wir fressen buchstäblich unsere Wälder auf

Indem wir das Holz zu Grillkohle verarbeiten.

Wir dorren die Erde aus, indem wir große Bäume und Wälder vernichten, jede verfügbare Fläche ausbeuten oder versiegeln, so dass Grundwasser nicht mehr einsickern kann.

Machen wir Schluss mit diesem Wahnsinn!!

Wie wir die aktuellen Zeiten zum Besseren nutzen.

Was jetzt jede Einzelne tun kann.

Setzen wir wieder mehr auf’s „Dorf“, auf dezentral.

Die folgenden 7 Wege sind eine Einladung an dich, den Teufelskreis zu durchbrechen – denn wir wissen alle, dass es so kann es nicht weitergehen darf.

1. Suchen wir wieder mehr die Verbundenheit und das Mitgefühl. Nehmen wir wieder mehr Rücksicht.

Jeder ganz für sich, jeder so gut er / sie kann.

Direkt im Umfeld, bei den Mit-Menschen:

In der Familie. Mit den Kindern, den alternden Eltern. Den Nachbarn hier im Haus. Den Menschen, denen wir begegnen.

Ein Lächeln. Mitgefühl. Hineinversetzen. Den / die andere so sein lassen.

Zuhören! Ohne gleich selbst sprechen zu müssen!!

Auch mit anderen Mit-Lebewesen: Zum Beispiel in unserer Ernährung.

Müssen und wollen wir wirklich noch andere Tiere ausbeuten, töten und essen?

Perfektion ist dabei hinderlich

100% Perfektionsdenken schadet.

Wer nicht 100% vegan essen kann, weil Käse lecker ist, isst eben kein Fleisch und manchmal Käse.


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2. Holen wir uns Unabhängigkeit zurück, indem wir Fähigkeiten wiedererlernen.

Ich bin der Meinung, wir müssen wieder lernen, wie wir Dinge reparieren, unsere Grundnahrungsmittel selbst anbauen und wie wir Heilpflanzen und -prozeduren selbst anwenden können.

Die Annehmlichkeiten der Technik und der Moderne nutze ich auch sehr gern, aber es kann sein, dass die mal ausfallen.

Deshalb werden z. B. auch Bücher und Geschichten, Erfahrungen weitererzählen wieder wichtiger werden als Wissensquelle.

-> Artikel: Neuer Trend: Zurück zu Dumm-phones und analogen Medien und Wieso es wichtiger ist denn je, deine Erfahrungen zu teilen

3. Unabhängigkeit von Elektrizität.

Wir sind völlig abhängig von Elektrizität. In meiner Wohnung würden nicht nur Telefon, Lampen und Elektrogeräte ausfallen. Mein Herd funktioniert mit Elektrizität. Das Wasser wird von Heißwasserboilern per Elektrizität erhitzt. Ich glaub, auch unser Abwassersystem funktioniert mit elektrisch betriebenen Pumpen. …

Jetzt hab ich grad mitbekommen, dass eine erfolgreiche Unternehmerin, die bisher Onlineprogramme zum Onlinebusiness angeboten hat, alle ihre Programme einstampft und nur noch lehren will, wie wir KI-Assistenten und -teams anlernen. Und das war kein Aprilscherz!

Dazu hab ich in meinem KI-Artikel so viel geschrieben.

Für mich fühlt es sich an, als versklavten wir uns freiwillig den Maschinen. Mit dem Handy und den Smartwatches und den Alexas in unseren Wohnungen fing das an. Handys und Smartwatches sind für mich freiwillige Fußfesseln – jederzeit für jeden (auch den Chef) erreichbar. Und Handies und Alexas und Co. hören uns ab. Wir bezahlen noch dafür, und holen uns die freiwillig in unser Zuhause.


Wir sind auch verwöhnt und abhängig davon, dass Nahrungsmitteln aus der ganzen Welt jederzeit für uns verfügbar sind. Davon, dass jemand anders unsere Waren herstellt, zu uns transportiert etc. Also damit auch von Öl, Benzin, Diesel:

4. Überdenken wir mal ehrlich unseren bisherigen Konsum und unsere „normale“ Lebensweise

Das hab ich 2008 zu meinem totalen Neuanfang auch zum ersten Mal bewusst gemacht:

Wir alle verbrauchen mehr Ressourcen, als die Erde hergibt.

Ja natürlich, die Industrie noch mehr als wir Bürger. Aber wer kauft denn das, was die Industrie herstellt?

Brauchen wir das alles wirklich?

  • Was wäre für dich und deine Familie das Minimum des einfachen, aber guten Lebens?
  • Wie viel Geld brauchst du tatsächlich, um dieses Leben zu führen? Daraus ergibt sich, wieviel du wirklich arbeiten musst.


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Wir alle sind gehirngewaschen. Die Lebensweise, die wir zu brauchen meinen, wurde uns „eingeimpft“. Vom Kapitalismus.

Brauchen wir all das, was in der Werbung läuft? In Magazinen zu sehen ist? Von Influencern propagiert wird?

Wie viele Klamotten brauchst du? Wie viele Versicherungen? Eine Fitnessstudio-Mitgliedschaft? Friseurbesuche? Immer wieder nachfärben? Künstliche Fingernägel?

Selbst für’s spirituelle Leben sollen wir so viel Zeug kaufen.

Was ist für dich wirklich notwendig zum guten, gesunden, simplen Leben?

Bei mir so:

  • Einfache Nahrung, vegetarisch. Und ich meine nicht, Vegi-Fleischersatz. Gemüse, Tiefkühl-Spinat, Eisbergsalat, Nudeln und Brot sind immer noch sehr preiswert.
  • Eine kleine Wohnung. Ich will gar kein Haus, Grundstück, Eigentum. Meine Wohnung ist leicht ordentlich – oder warm – zu halten, und ich könnte einfach die Tür zumachen und auf Reisen gehen.
  • Mein Hund an meiner Seite. (Ja, die lasse ich mir ein bisschen was kosten ;))
  • Gras unter meinen Füßen. Die alten Bäume hier in unserer Nachbarschaft. Die Elbe in 5 Minuten Laufreichweite.
  • Das Internet.

5. Werden wir achtsam damit, was wir an uns ran lassen

Lass nicht den ganzen Tag dein Radio laufen und dich unbewusst mit Werbung und „Nachrichten“ = Katastrophen überall auf der Welt beschallen.

-> mein Artikel „Frieden ist in dir. Sicherheit ist in DIR

6. Pflegen wir wieder Nachbarschaft, Tauschhandel, oder ziehen tatsächlich in die Kommune.

Ich träume seit 2008 irgendwie von diesen alternativen Lebensweisen: Wohnwagendorf, Tiny House … 2024 lernte ich ein Projekt kennen, das diese Vision tatsächlich anstrebt: Eigene Wasserversorgung, eigener Lebensmittelanbau, vegetarische Lebensweise, Tiny Houses, Seminare und Retreats …

7. Lesetipps, die mich seit 2008 begleiten

Die Tom Hodgkinson-Bücher. Ein Brite, der sich selbst Idler = Müßiggänger nennt und Bücher über minimalistisches Leben in dörflicher Lebensweise, über Selbstversorgung, „faule“ Kindererziehung, „faules“ Unternehmerleben und noch einiges mehr geschrieben hat.


Ich bin da zuversichtlich, dass wir längst dabei sind, die Gesellschaft zu ändern.

Wir sind viel sensibler für die Themen, die Ungerechtigkeit. Und die Generation nach uns erst recht: Die Jungen Leute heute sind toll.


-> alle meine Artikel zur Neuen Zeit



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Meinst du auch, dass diese Gesellschaft, diese Art zu leben uns allen einfach nicht mehr gut tut?
Dass wir dringend was ändern müssen?

Während materielle Garantien weltweit wegbrechen, wird die Fähigkeit, echte Sicherheit in sich selbst finden zu können, zum wichtigsten Anker für unseren inneren Frieden.

Und diesen Artikel schreibe ich sowohl für dich als auch für mich.

Die Zeiten ändern sich. Rasant.

Die Sicherheit im Außen ist so sehr im Wandel. Eine neue Regierung, und alle „Sicherheiten“, die wir einmal erwirkt hatten, können leicht wieder aufgehoben werden.

Geld kann abgewertet werden. Ich z. B. erlebe in meinen bald 50 Jahren schon die dritte Währung. Und eine vierte, die digitale Währung, kam noch dazu.

In meiner Kindheit hatten wir nicht mal Telefon zuhause. Heute gibt es Handys – hochleistungsfähige Minicomputer, die Kameras, Aufnahmegeräte, Taschenrechner, Notizblock, Nachschlagewerke, Briefpost und viel mehr ersetzt haben.

Dein Job ist nur so sicher, wie die Ökonomie oder Politik oder deine Chefs es machen. Wer arbeitet heute schon noch von der Ausbildung bis zur Rente im selben Betrieb?!

So lange du lebst, ist alles um dich herum nur temporär. Wir selbst sind temporär. Alles ändert sich ständig. So stabil es auch grad wirken mag. Nichts und niemand davon wird immer in deinem Leben bleiben.

Wenn du dich auf dein Wissen und deine Talente besinnst, wirst du merken, dass du eine unerschütterliche Sicherheit in dir selbst finden kannst, die völlig unabhängig vom Kontostand oder den äußeren Umständen ist.

Sicherheit ist nicht (mehr) in den materiellen Dingen. Das sind die neuen Sicherheiten

Erfindungsgeist, Lösungsorientiertheit, Zuversicht und Vertrauen, Neugier, Begeisterungsfähigkeit, ein Offener Geist und sehr gute Selbstkenntnis … das sind die neuen Sicherheiten.

Beweglich bleiben – im Körper und im Kopf. Gut für uns sorgen. Mitfließen. All das ist mehr wert als Besitz anzuhäufen.

Was brauchst du wirklich?

Hält dich dein Haus und Grundstück nicht eher an einem Platz fest? Und in deinem Job, denn die Hypothek will bezahlt werden?

Verursacht dein eigenes Auto nicht auch ständig unverhoffte hohe Kosten?

Raubt dir der übervolle Kleiderschrank nicht Energie, wenn du entscheiden musst, was du anziehen willst, und doch nie das richtige findest?

Macht dich das ständige Putzen und Rumräumen in der Wohnung nicht müde? Allein der Gedanke daran?

Es ist ein tiefer Prozess der Selbsterkenntnis: Erst wenn wir aufhören, im Außen zu suchen, können wir diese leise, aber beständige Sicherheit in sich selbst finden.

Sicherheit ist, wie du bist

Mit niemand anderem lebst du so eng zusammen wie mit dir selbst. Dich selbst wirst du nie los.

Auf dich kannst du vertrauen. In deiner Gesellschaft bist du sicher. Wenn du gut zu dir bist.

Wie sprichst du mit dir selbst? Wie gut sorgst du für dich selbst? Behandelst du dich so, wie du deine Schwester, deine Tochter, deine beste Freundin behandeln würdest?

Was brauchst du? Was willst du?

Sicherheit ist, was du fühlst

Während du dich mutig neuen Herausforderungen stellst, wirst du mit jedem Schritt mehr Sicherheit in dir selbst finden und erkennen, dass du dein eigener Fels in der Brandung bist. Dich selbst wirst du nicht los. Du bist immer bei dir. Dein Leben lang.

Deine Innere Stimme weiß, was wahr und richtig und angeraten ist.

-> Artikel: Gefühle, Emotionen, Verstand: Dein Leitsystem der Inneren Führung

Und wenn sie mal etwas Dünger für Zuversicht braucht, bist du selbst diejenige, die sie ihr geben kann: Positive Gehirnwäsche für Wohlstand & Erfolg | Meine Hörbuch-Tipps

Sicherheit ist, was du kannst

Ich bin so dankbar, dass ich eine Webseite selbst gestalten kann.

Ich bin so dankbar, dass ich gelernt habe, mein Ego zu identifizieren. (Und zwar hier.) Denn es versucht uns immer wieder einzureden, dass wir nichts können und alles schief gehen wird. (Siehe hier.)

Lerne Werkzeuge, die dir immer und immer wieder nützen werden.

Bau dir ein Leben aus DIR heraus. Selbstermächtigung. Selbstwirksamkeit.

Was kannst du – anbieten / verkaufen?

-> Auch du hast Lebenserfahrungen, die du teilen solltest

Sicherheit ist, was du dich traust

Es wird sich nichts ändern, wenn du nicht etwas wagst. „Was ich mich nicht trau, erleb ich nicht.“ heißt es in dem Song „Unterwegs“ von Lina Maly.

Probier’s doch einfach mal aus. Es könnte ja klappen.

Ich hab in meinem Leben meine Lebensträume ausprobiert, so bald es ging. Denn niemand weiß, wieviel Zeit uns bleibt.

Ich hatte mein eigenes Café! Ich war in Indien. Hab in Berlin gewohnt. Hab meinen Hund.

Es gibt keine Garantien mehr.

Bully Herbig sagte mal in seiner Show: „Nehmen Sie das Leben nicht zu ernst, Sie kommen da eh nicht lebend raus.“

Es gibt keine Garantie, dass jemand bei dir bleibt.

Keine Garantie, dass alles so kommt, wie es jetzt aussieht.

Weder die Garantie, dass es gut wird. Noch die Gewissheit, dass es schief geht.

Also kannst du immer nur die nächsten paar Schritte planen. Im Moment leben.

Du bist bei dir, so lange du lebst. Andere und anderes kommt und geht.

Und nein, all das bedeutet nicht, dass du deinen Weg allein gehen musst. Nur – alles um dich herum ist temporär.

Sicherheit kann sein, wen du kennst

-> Sisterhood, Bundle, co-working & crosspromo



So findest du die Sicherheit in dir

-> in diesem Artikel hab ich viel mehr praktische Dinge aufgeführt: Wie wir die aktuellen Zeiten zum Besseren nutzen. Was jetzt jede Einzelne tun kann.

Lerne dich sehr gut kennen.

Höre auf, im Außen immer weiter zu schauen und zu suchen.

Lass dich nicht in die unwichtigen Geschichten all der anderen in Social Media, Nachrichten, Klatschpresse reinziehen.

Bleibe bei dir. Sei mit dir. Verbringe bewusst Zeit mit dir.

Nimm dich selbst ernst. Gib dir selbst Wert.

Versorge deinen Körper gut, und deinen Geist. Bleib beweglich.

Nimm alles andere spielerisch. Probier’s aus. Sieh es als Experiment. Nichts ist in Stein gemeißelt.

Lerne, Entscheidungen selbst zu treffen.

Eigne dir Fähigkeiten an.

-> Manifest der selbstbestimmten Frau

-> So startest du dein Online-Business ohne Scam oder Burnout

Und das geht auch weiblich-flowig: Wieso Business auf die herkömmliche Art so ermüdend ist

Wieso dein Nervensystem nicht noch mehr Ruhe braucht, wenn du wachsen willst

Und glaub mir, ich schreibe aus eigener Erfahrung. Nach Jahren des Rückzugs merkte ich, dass Ruhe allein nicht mehr funktioniert. Es war an der Zeit, dass ich mein Nervensystem stärkte – darauf trainierte, dass ich wieder am Leben teilnehmen kann.

15 Jahre im Kokon: Wenn Ruhe zur Sackgasse wird

Ich hatte nach meinem Burnout 15 Jahre Ruhe und Rückzug. 2008 war mein Zusammenbruch, direkt in der Praxis meiner Hausärztin. Es war das Ende einer langen Kette: Jahre voller Fremdbestimmtheit, Fahrpläne, Dienstpläne. Die Folge: Rheumatische Beschwerden und Magenschmerzen, die mich schon seit der Grundschule begleiteten. Burnout. Unhaltbarer Weinkrampf. Mein Körper hat damals, als ich 31 war, einfach den Stecker gezogen.

Die Jahre danach waren geprägt von Schonung. Ich dachte, ich müsste mein Nervensystem vor der Welt schützen. Aber hier ist die Wahrheit, die ich am eigenen Leibe erfahren durfte: Man kann sich auch „kaputt-ausruhen“.

Wenn wir unser Nervensystem stärken möchten, dürfen wir nicht vergessen: Muskeln wachsen durch Widerstand, und auch unser Inneres braucht behutsame Reize statt ewiger Stille.

Wenn wir zu lange im Rückzug bleiben, wird unser Fenster der Toleranz (Window of Tolerance) immer kleiner. Die Welt da draußen wirkt nicht mehr einladend, sondern nur noch bedrohlich.

Die Wende: Das Leben wieder „reinlassen“

Wir müssen aufhören, uns zu verstecken; echtes Nervensystem stärken bedeutet, behutsam die Kapazität zum Leben wieder aufzubauen.

2022 fing ich an, das Leben wieder reinzulassen. Nicht mit Druck, sondern in Räumen, in denen ich sicher war, ganz ich selbst zu sein – zum Beispiel in Retreats.

Dort durfte ich die Erfahrung machen: Heilung bedeutet nicht die Abwesenheit von Reizen. Heilung bedeutet die Wiederentdeckung meiner Kapazität, mit Reizen umzugehen.

Warum „mehr Ruhe“ dein Wachstum blockiert

Dein Ego wird dir sagen, dass Sicherheit nur in der Stille liegt, aber wir wollen das Nervensystem trainieren, damit es sich auch außerhalb des Kokons wieder sicher fühlt.

Wir suchen oft nach Balance. Aber Vorsicht:

Stagnation ist keine Regulation. Ein reguliertes Nervensystem ist nicht starr, sondern flexibel. Es kann hochfahren, wenn das Leben nach Aktion verlangt, und wieder runterfahren, wenn die Ruhephase des Zyklus kommt.

Wachstum brauchen einen gewissen Grad an (positiv besetztem) Stress. Sichere Expansion. Wenn du immer nur im Ruhe-Modus bleibst, findet keine neue neuronale Verknüpfung statt.

Die Angst vor dem alten Schmerz ist da und „verhärtet“ sich. Dann verwechselt dein System Aufregung mit Gefahr. 15 Jahre lang hat mein Nervensystem „Gefahr!“ geschrien, sobald mein Puls stieg. Ich musste lernen, dass Herzklopfen auch Vorfreude sein kann. Sie haben genau die selben hormonellen Vorgänge im Körper!

Du brauchst nicht mehr Stille. Du brauchst die Erfahrung, dass du die Wellen des Lebens reiten kannst, ohne darin zu ertrinken.

Comeback: Als die Bühne „bebte“ (und mein Kreislauf auch)

2025 bin ich einen riesigen Schritt gegangen: Ich ging zurück in meinen Chor. 100 Mitwirkende, eine Rockband, eine massive Lichtshow und mehrere Liveauftritte. Ich hatte zehn Jahre Pause. Zehn Jahre, in denen mein System gelernt hatte, dass Lautstärke und Menschenmengen eher „Gefahr“ bedeuten.

Dann kam die Konzerttour: Drei Auftritte an drei Abenden.

Mitten im Set passierte das, wovor ich mich all die Jahre im Rückzug geschützt hatte: Mein Kreislauf machte schlapp. Während die Band spielte, das Licht flackerte, das Publikum alles sah, stand ich auf dem Bühnenpodest und suchte panisch nach dem Fluchtweg. Dieses Bangen, das Gefühl, gleich wegzusacken – es war unangenehm, es war beängstigend, es war das Gegenteil von „sicher“.

Und doch war es im Nachhinein einer der wichtigsten Momente meines Wachstums. Diese Erfahrung hat mir gezeigt:

Auch wenn mein Körper rebelliert, stürzt die Welt nicht ein.

Ich bin aufgefangen: Da waren sofort Menschen, die mich gesehen, geführt und in Empfang genommen haben.

Ich wurde bestens umsorgt.

Genau das ist der Punkt, den wir oft missverstehen:

Sicherheit für das Nervensystem entsteht nicht durch die Abwesenheit von Herausforderungen, sondern durch die Erfahrung, dass wir sie überstehen.

So gewöhnst du dein Nervensystem behutsam wieder ans Leben

Bei dir selbst bist du sicher.

Die ultimative Sicherheit liegt nicht im Außen. Sie liegt in dir.

Es geht nicht darum, sich kopfüber in Situationen zu stürzen, die uns retraumatisieren. Es geht um eine neue Form der Achtsamkeit:

Nie wieder Verrat an dir selbst.

Achte bestens auf deine Bedürfnisse. Das ist das Fundament. Wenn dein Körper „Stopp“ sagt, dann ist das kein Versagen, sondern Kommunikation.

Nimm sie wahr. Ohne Bewertung. Ohne das Gefühl, „schwach“ zu sein, weil du gerade nicht so funktionierst, wie die Welt es erwartet.

Und taste dich trotzdem voran.

Wir ehren unsere Grenzen, aber wir lassen nicht zu, dass sie zu Gefängnismauern werden. Heilung bedeutet, zu wissen, dass du dich auf dich selbst verlassen kannst. Während du nach den Sternen greifst.

Nimm jedes Erlebnis als Spiel, als Experiment.

Was wäre, wenn wir aufhören, jede Situation als Prüfung zu sehen, die wir bestehen müssen?

Nimm jedes Erlebnis stattdessen als Spiel, als Experiment.

Sieh es als eine Challenge – aber von der guten Art. Die Art, bei der es kein „Falsch“ gibt, sondern nur Erkenntnisse. Wenn du dich hinauswagst, dann sammelst du Beweise.

Sammle deine Beweise

Jedes Erlebnis vom Draußensein, das du meisterst, wandert direkt in deine imaginäre Schatztruhe.

„Ich war da.“ „Ich habe mich gezeigt.“ „Mir ist nichts passiert.“ „Ich werde gehalten.“

Jeder dieser Momente ist eine Kostbarkeit. Du bist wieder ein Stück gewachsen. Weil dein Vertrauen in dich selbst und in deine Um-welt stärker geworden ist.

Dein Nervensystem braucht nicht mehr Isolation. Es braucht die spielerische Gewissheit, dass die Welt ein Ort ist, an dem du sicher experimentieren kannst.

Sei gefasst darauf:

Dein Ego wird dir etwas ganz anderes sagen.

Und das ist vielleicht die größte Hürde: Es wird sich so verdammt wahr anfühlen. Bedrohlich.

Doch hier ist das Geheimnis: Dein Ego – Verstand – ist nur ein Geschichtenerzähler.

Es ist die Stimme in deinem Kopf, die versucht, dich klein zu halten, um dich zu „beschützen“.

Diese Geschichten stammen oft gar nicht von dir selbst. Sie stammen vielleicht von deinen Eltern, von den Erwartungen der Gesellschaft oder den Schreckensmeldungen der Medien. Es sind alte Programme, die auf Wiederholung laufen.

Ego ist nicht die Wahrheit.

Nur weil ein Gedanke laut ist und Angst auslöst, bedeutet das nicht, dass er recht hat. Das Ego will die Kontrolle, aber deine Seele will das Wachstum. Wenn du lernst, diese Stimme als das zu entlarven, was sie ist – ein ängstlicher Erzähler alter Geschichten –, gewinnst du die Freiheit zurück, trotzdem den nächsten Schritt zu gehen.

-> Artikel: „5 unbequeme Dinge, die passieren, wenn du deinen Traum lebst – und wie wir trotzdem unseren Weg gehen.“

Hier ist die wichtigste Zusage, die du dir selbst geben darfst, während du deine Schatztruhe füllst:

Du darfst jederzeit wieder zurück in deine Höhle.

Wachstum ist keine Einbahnstraße und kein linearer Aufstieg. Es ist ein Vor und Zurück, ein Ein- und Ausatmen. Wenn es da draußen zu laut wird, wenn das Ego zu grell schreit oder dein System signalisiert, dass das Experiment für heute reicht:

Geh zurück.

  • Vorübergehend. Nicht für die nächsten 15 Jahre, sondern für den Moment.
  • Zum Durchatmen. Um den Herzschlag zu beruhigen.
  • Zum Erholen. Um die neuen Eindrücke zu verarbeiten.

Das Wichtigste dabei ist: Dafür brauchst du dich nicht zu verurteilen. Manchmal ist es okay, das Ego zu durchschauen, aber trotzdem einfach nur kurz zurück ins Bett zu gehen.

Sich zurückzuziehen, wenn die Kapazität erschöpft ist, ist kein Rückschritt – es ist weise Selbstführung.

In der Natur ist es doch genau so, dass auf jede Phase der Sichtbarkeit eine Phase der Einkehr folgen muss. Die Höhle ist jetzt kein Gefängnis mehr, sie ist deine Aufladestation.

Du darfst jederzeit in deine Höhle zurückkehren, aber wahre Freiheit findest du dort, wo du lernst, dein Nervensystem zu stärken, während du wächst.

Du hast die Kontrolle. Du entscheidest, wann du die Tür öffnest und wann du sie sanft hinter dir schließt.

Wenn wir immer nur im Schongang bleiben, lernen wir nie, dass wir ein Sicherheitsnetz haben. Mein Kreislaufkollaps auf der Bühne war keine Niederlage – er war die Bestätigung, dass ich wieder am Leben teilnehme. Und dass das Leben mich hält, selbst wenn ich mal von der Bühne muss.

Je öfter dein Nervensystem die Erfahrung macht, dass du auch im Leben sicher bist, umso mehr wirst du wachsen.

Bei dir selbst bist du sicher. Und genau aus dieser inneren Sicherheit heraus darfst du beginnen, das Leben wieder in all seiner Lautstärke, seinem Licht und seiner Intensität reinzulassen. Schritt für Schritt.

So richtest du dir deinen Wunsch-Alltag ein, der deinem Nervensystem und deinem Ego gefallen wird.

Einen Alltag, in dem du dich geborgen fühlst, aber auch wächst. Ein Slow Life, getragen von einem kleinen Cozy Biz. Es startet mit deiner Wahrheit und deinen entsprechenden Entscheidungen:



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Weiterlesen:

Cozy Biz: Was es ist. Was es nicht ist. Und wie es geht.


Ich begleite dich dabei, dein Unternehmen im Einklang mit deinem inneren Rhythmus und den Zyklen der Natur zu gestalten - Cozy Biz statt Angebote-Chaos. Initiierte Donna Divina. Zertifizierte Red Tent Facilitator und SheLeaderin der Weiblichen Leadership Akademie. Expertin im Vereinfachen und Träume wahrmachen seit 2005. 3 gegründete Unternehmen: Eine Konzertagentur. Ein Frauen-Café. Und das Onlinementoring mit Onlineprogrammen.

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