Bist du sehr mitfühlend und leidest unter den Zuständen in der Welt?
Ich kann es nicht ertragen, so viele Menschen da draußen so gestresst, erschöpft und unzufrieden zu sehen. Denn ich weiß – leider aus eigener Erfahrung -, wie sich das anfühlt.
Aber ich finde, das geht anders:
Wir achten nicht mehr gut auf uns . Wir funktionieren. So lange es geht.
Wir beuten uns selbst aus.
Im Job: Überstunden werden erwartet, aber nicht bezahlt. Und Arbeitnehmer werden unter Druck gesetzt, dass sie sonst ihre Stelle verlieren. Deshalb lassen wir viel zuviel mit uns machen.
Fachkräftemangel ist keine Überraschung: Wer möchte sich schon für zu wenig Geld zum Leben kaputt machen lassen? Dieser Sparzwang und das Wirtschaftswachstum um jeden Preis – das wird nicht mehr lange gutgehen.
Die Pflege ist am Ende. Grundschulen verfallen und hunderte Stunden Unterricht fallen aus. Manche Klassen haben ein Jahr lang keinen Englischunterricht.
In der Familie: Mütter geben sich selbst völlig auf, um ihren Kindern die bestmögliche Kindheit zu geben. Mütter haben nicht mal mehr Zeit zum Essen, zum Duschen, um aufs Klo zu gehen – keine ruhige Minute.
Migräne, Übergewicht, Erschöpfung – das ist kein normaler Zustand!
Burnout-Begleiterkrankungen wie Tinnitus, geringe Belastbarkeit, Ängste wirst du nie wieder völlig los.
Der Zustand unserer Gesundheit ist eine direkte Folge unserer Lebensweise.
Und die wiederum setzt sich aus lauter Gewohnheiten zusammen. Aus Entscheidungen, die wir einmal getroffen haben (auch unbewusst). Oder Dinge, die wir uns aus Bequemlichkeit angewöhnt haben.
Du selbst kannst das Steuer herumreißen. Die Notbremse ziehen. (Und dein Chef wird es nicht für dich tun.)
Eher wird dein Körper es tun: Mit einem Zusammenbruch wird er dich ins Krankenbett zwingen.
Du darfst dich wichtig nehmen. Du darfst dir Ruhe gönnen. Du darfst „faul“ und „egoistisch“ und „unhöflich“ sein.
Du darfst auch mal Langeweile und Stille und Dunkelheit zulassen.
-> Artikel: „Selbstwirksamkeit & Eigenverantwortung: Frauen ergreifen ihre Macht„
Wir beuten andere Lebewesen aus.
Wir haben „Nutztiere“. Wer hat das Recht dazu, diese fühlenden, atmenden Wesen zu etwas Niedrigerem zu machen?!
Die Verbundenheit mit diesen Wesen ist verloren gegangen. Wieso dürfen wir ein Schwein einsperren und töten und aufessen, unseren Hund aber nicht?
Die Verbundenheit ist uns verloren gegangen
Die Verbundenheit mit uns selbst, unseren Bedürfnissen, unserem Körper.
Die Verbundenheit mit Mit-Lebewesen. Mitmenschen und anderen Lebewesen.
Wir arbeiten alle gegeneinander.
Wir werden gegeneinander aufgehetzt.
Uns wird Angst gemacht, uns könnte etwas weggenommen werden. Uns wird ein „Feind“ ins Hirn gepflanzt. Eine Gruppe „Feinde“. Immer und immer wieder.
In den Medien wird Krieg doch geradezu provoziert. Krieg mit andersdenkenden. Krieg mit Mensch aus anderen Religionen. Aus anderen Gebieten der Erde.
Wir Menschen aus verschiedenen Gebieten der Erde sind nicht so verschieden, wie uns weisgemacht wird. Wir fühlen doch alle, wir lieben doch alle, wir haben alle Familie und Freunde.
Du darfst dich aus dem ganzen Sch*** raus nehmen. Du darfst Nachrichten ignorieren. Du darfst offline gehen.
-> Artikel: „Frieden ist in dir. Sicherheit ist in DIR“
-> Artikel: „Zurück zu Dumm-phones und analogen Medien“
Wir sind nicht so verschieden
Wie der Vogel, wie der Fuchs, wie das Rind sind wir Menschen Teil der Natur.
Und ich erkenne in einem Rind auf der Weide so viel Ähnlichkeit mit dem Wesen meines Hundes.
Wir beuten den Planeten aus.
Wirtschaft und Wachstum um jeden Preis. Wir leben über unsere Verhältnisse .
Die Erde ist jedes Jahr schon im August „aufgebraucht“. An diesem Tag – dem „Welterschöpfungstag“ – sind rein rechnerisch die Ressourcen für das ganze Jahr aufgebraucht. Danach leben wir auf Pump.
-> Artikel: „Turbokapitalismus & die Illusion vom endlosen Wachstum„
Unsere Gier nach Bequemlichkeit wird uns alle auslöschen
Wir sind es gewohnt, dass unsere Wünsche und Gelüste sofort befriedigt werden. Wir bestellen etwas online und haben es 1, 2 Tage später. Wir kaufen Dinge in China ein und warten nur ein paar Wochen.
Wir fressen buchstäblich unsere Wälder auf
Indem wir das Holz zu Grillkohle verarbeiten.
Wir dorren die Erde aus, indem wir große Bäume und Wälder vernichten, jede verfügbare Fläche ausbeuten oder versiegeln, so dass Grundwasser nicht mehr einsickern kann.
Machen wir Schluss mit diesem Wahnsinn!!
Suchen wir wieder mehr die Verbundenheit und das Mitgefühl. Nehmen wir wieder mehr Rücksicht.
Jeder ganz für sich, jeder so gut er / sie kann.
Direkt im Umfeld: In der Familie. Mit den Kindern, den alternden Eltern. Den Nachbarn hier im Haus. Den Menschen, denen wir begegnen.
Ein Lächeln. Mitgefühl. Hineinversetzen. Den / die andere so sein lassen.
Zuhören! Ohne gleich selbst sprechen zu müssen!!
Perfektion ist dabei hinderlich
100% Perfektionsdenken schadet.
Wer nicht 100% vegan essen kann, weil Käse lecker ist, isst eben kein Fleisch und manchmal Käse.
Mehr von mir lesen? Gern:
- setz dir ein Lesezeichen für meinen Blog
- oder abonniere meinen Liebesbrief oder Telegram-Kanal „SoulNotes“
- oder abonniere ihn in deinem RSS-Feed-Reader -> Das geht so
Meinst du auch, dass diese Gesellschaft, diese Art zu leben uns allen einfach nicht mehr gut tut? Dass wir dringend was ändern müssen?

