Dreamlife

Wir als Gesellschaft können SO nicht weitermachen! Wie wir die aktuellen Zeiten zum Besseren nutzen.

Artikel veröffentlicht am 11. Februar 2026; um „Wie wir die aktuellen Zeiten zum Besseren nutzen.“ ergänzt am 3. April 2026

-> alle meine Artikel zur Neuen Zeit


So kann es nicht weitergehen: Wir beuten uns und die Natur aus.

Wie du für dich und die Welt die Notbremse ziehst, Unabhängigkeit zurückgewinnst und achtsamer lebst.

Bist du sehr mitfühlend und leidest unter den Zuständen in der Welt?

Ich kann es nicht ertragen, so viele Menschen da draußen so gestresst, erschöpft und unzufrieden zu sehen. Denn ich weiß – leider aus eigener Erfahrung -, wie sich das anfühlt.

Aber ich finde, das geht anders:

Wir achten nicht mehr gut auf uns
. Wir funktionieren. So lange es geht.

Hier geht’s gleich zum praktischen Teil Wie wir die aktuellen Zeiten zum Besseren nutzen.

Wir beuten uns selbst aus.

Im Job: Überstunden werden erwartet, aber nicht bezahlt. Und Arbeitnehmer werden unter Druck gesetzt, dass sie sonst ihre Stelle verlieren. Deshalb lassen wir viel zuviel mit uns machen.

Fachkräftemangel ist keine Überraschung: Wer möchte sich schon für zu wenig Geld zum Leben kaputt machen lassen?

Es gibt keinen Fachkräftemangel. Es hat nur niemand mehr Bock, zu miesen Bedingungen zu arbeiten. Seine Gesundheit, Lebenszeit und Kraft zu opfern. Und es scheint ja nicht grad besser zu werden … Dieser Sparzwang und das Wirtschaftswachstum um jeden Preis – das wird nicht mehr lange gutgehen.

Die Pflege ist am Ende. Grundschulen verfallen und hunderte Stunden Unterricht fallen aus. Manche Klassen haben ein Jahr lang keinen Englischunterricht.

In der Familie: Mütter geben sich selbst völlig auf, um ihren Kindern die bestmögliche Kindheit zu geben. Mütter haben nicht mal mehr Zeit zum Essen, zum Duschen, um aufs Klo zu gehen – keine ruhige Minute.

Erschöpfung und Krankheit sind oft die letzte Sprache unseres Körpers, um uns unmissverständlich klarzumachen: So kann es nicht weitergehen.

Migräne, Übergewicht, Erschöpfung – das ist kein normaler Zustand!

Burnout-Begleiterkrankungen wie Tinnitus, geringe Belastbarkeit, Ängste wirst du nie wieder völlig los.

Der Zustand unserer Gesundheit ist eine direkte Folge unserer Lebensweise.

Und die wiederum setzt sich aus lauter Gewohnheiten zusammen.
 Aus Entscheidungen, die wir einmal getroffen haben (auch unbewusst). Oder Dinge, die wir uns aus Bequemlichkeit angewöhnt haben.

Du selbst kannst das Steuer herumreißen. Die Notbremse ziehen. (Und dein Chef wird es nicht für dich tun.)

Du selbst musst den Moment wählen, an dem du sagst: So kann es nicht weitergehen, und die Notbremse ziehst. Dein Chef wird die Entscheidung nicht für dich treffen. Eher wird dein Körper es tun: Mit einem Zusammenbruch wird er dich ins Krankenbett zwingen.

Du darfst dich wichtig nehmen. Du darfst dir Ruhe gönnen. Du darfst „faul“ und „egoistisch“ und „unhöflich“ sein.


Du darfst auch mal Langeweile und Stille und Dunkelheit zulassen.

-> Artikel: „Selbstwirksamkeit & Eigenverantwortung: Frauen ergreifen ihre Macht

Wir beuten andere Lebewesen aus.

Wir haben „Nutztiere“. Wer hat das Recht dazu, diese fühlenden, atmenden Wesen zu etwas Niedrigerem zu machen?!

Die Verbundenheit mit diesen Wesen ist verloren gegangen. Wieso dürfen wir ein Schwein einsperren und töten und aufessen, unseren Hund aber nicht?

Die Verbundenheit ist uns verloren gegangen

Die Verbundenheit mit uns selbst, unseren Bedürfnissen, unserem Körper.

Die Verbundenheit mit Mit-Lebewesen. Mitmenschen und anderen Lebewesen.

Wir arbeiten alle gegeneinander.

Wir werden gegeneinander aufgehetzt.

Uns wird Angst gemacht, uns könnte etwas weggenommen werden. Uns wird ein „Feind“ ins Hirn gepflanzt. Eine Gruppe „Feinde“. Immer und immer wieder.

In den Medien wird Krieg doch geradezu provoziert. Krieg mit andersdenkenden. Krieg mit Mensch aus anderen Religionen. Aus anderen Gebieten der Erde.

Wir Menschen aus verschiedenen Gebieten der Erde sind nicht so verschieden, wie uns weisgemacht wird. Wir fühlen doch alle, wir lieben doch alle, wir haben alle Familie und Freunde.

Du darfst dich aus dem ganzen Sch*** raus nehmen. Du darfst Nachrichten ignorieren. Du darfst offline gehen.

-> Artikel: „Frieden ist in dir. Sicherheit ist in DIR“

-> Artikel: „Zurück zu Dumm-phones und analogen Medien“

Wir sind nicht so verschieden

Wie der Vogel, wie der Fuchs, wie das Rind sind wir Menschen Teil der Natur.

Und ich erkenne in einem Rind auf der Weide so viel Ähnlichkeit mit dem Wesen meines Hundes.

Wir beuten den Planeten aus.

Wirtschaft und Wachstum um jeden Preis.
 Wir leben über unsere Verhältnisse
.

Die Erde ist jedes Jahr schon im August „aufgebraucht“. An diesem Tag – dem „Welterschöpfungstag“ – sind rein rechnerisch die Ressourcen für das ganze Jahr aufgebraucht. Danach leben wir auf Pump.

-> Artikel: „Turbokapitalismus & die Illusion vom endlosen Wachstum

Unsere Gier nach Bequemlichkeit wird uns alle auslöschen

Wir sind es gewohnt, dass unsere Wünsche und Gelüste sofort befriedigt werden. Wir bestellen etwas online und haben es 1, 2 Tage später. Wir kaufen Dinge in China ein und warten nur ein paar Wochen.

Wir fressen buchstäblich unsere Wälder auf

Indem wir das Holz zu Grillkohle verarbeiten.

Wir dorren die Erde aus, indem wir große Bäume und Wälder vernichten, jede verfügbare Fläche ausbeuten oder versiegeln, so dass Grundwasser nicht mehr einsickern kann.

Machen wir Schluss mit diesem Wahnsinn!!

Wie wir die aktuellen Zeiten zum Besseren nutzen. Was jetzt jede Einzelne tun kann.

Setzen wir wieder mehr auf’s „Dorf“, auf dezentral.

Die folgenden 7 Wege sind eine Einladung an dich, den Teufelskreis zu durchbrechen – denn wir wissen alle, dass es so kann es nicht weitergehen darf.

1. Suchen wir wieder mehr die Verbundenheit und das Mitgefühl. Nehmen wir wieder mehr Rücksicht.

Jeder ganz für sich, jeder so gut er / sie kann.

Direkt im Umfeld, bei den Mit-Menschen:

In der Familie. Mit den Kindern, den alternden Eltern. Den Nachbarn hier im Haus. Den Menschen, denen wir begegnen.

Ein Lächeln. Mitgefühl. Hineinversetzen. Den / die andere so sein lassen.

Zuhören! Ohne gleich selbst sprechen zu müssen!!

Auch mit anderen Mit-Lebewesen: Zum Beispiel in unserer Ernährung.

Müssen und wollen wir wirklich noch andere Tiere ausbeuten, töten und essen?

Perfektion ist dabei hinderlich

100% Perfektionsdenken schadet.

Wer nicht 100% vegan essen kann, weil Käse lecker ist, isst eben kein Fleisch und manchmal Käse.

2. Holen wir uns Unabhängigkeit zurück, indem wir Fähigkeiten wiedererlernen.

Ich bin der Meinung, wir müssen wieder lernen, wie wir Dinge reparieren, unsere Grundnahrungsmittel selbst anbauen und wie wir Heilpflanzen und -prozeduren selbst anwenden können.

Die Annehmlichkeiten der Technik und der Moderne nutze ich auch sehr gern, aber es kann sein, dass die mal ausfallen.

Deshalb werden z. B. auch Bücher und Geschichten, Erfahrungen weitererzählen wieder wichtiger werden als Wissensquelle.

-> Artikel: Neuer Trend: Zurück zu Dumm-phones und analogen Medien und Wieso es wichtiger ist denn je, deine Erfahrungen zu teilen

3. Unabhängigkeit von Elektrizität.

Wir sind völlig abhängig von Elektrizität. In meiner Wohnung würden nicht nur Telefon, Lampen und Elektrogeräte ausfallen. Mein Herd funktioniert mit Elektrizität. Das Wasser wird von Heißwasserboilern per Elektrizität erhitzt. Ich glaub, auch unser Abwassersystem funktioniert mit elektrisch betriebenen Pumpen. …

Jetzt hab ich grad mitbekommen, dass eine erfolgreiche Unternehmerin, die bisher Onlineprogramme zum Onlinebusiness angeboten hat, alle ihre Programme einstampft und nur noch lehren will, wie wir KI-Assistenten und -teams anlernen. Und das war kein Aprilscherz!

Dazu hab ich in meinem KI-Artikel so viel geschrieben.

Für mich fühlt es sich an, als versklavten wir uns freiwillig den Maschinen. Mit dem Handy und den Smartwatches und den Alexas in unseren Wohnungen fing das an. Handys und Smartwatches sind für mich freiwillige Fußfesseln – jederzeit für jeden (auch den Chef) erreichbar. Und Handies und Alexas und Co. hören uns ab. Wir bezahlen noch dafür, und holen uns die freiwillig in unser Zuhause.


Wir sind auch verwöhnt und abhängig davon, dass Nahrungsmitteln aus der ganzen Welt jederzeit für uns verfügbar sind. Davon, dass jemand anders unsere Waren herstellt, zu uns transportiert etc. Also damit auch von Öl, Benzin, Diesel:

4. Überdenken wir mal ehrlich unseren bisherigen Konsum und unsere „normale“ Lebensweise

Das hab ich 2008 zu meinem totalen Neuanfang auch zum ersten Mal bewusst gemacht:

Wir alle verbrauchen mehr Ressourcen, als die Erde hergibt.

Ja natürlich, die Industrie noch mehr als wir Bürger. Aber wer kauft denn das, was die Industrie herstellt?

Brauchen wir das alles wirklich?

  • Was wäre für dich und deine Familie das Minimum des einfachen, aber guten Lebens?
  • Wie viel Geld brauchst du tatsächlich, um dieses Leben zu führen? Daraus ergibt sich, wieviel du wirklich arbeiten musst.

Wir alle sind gehirngewaschen. Die Lebensweise, die wir zu brauchen meinen, wurde uns „eingeimpft“. Vom Kapitalismus.

Brauchen wir all das, was in der Werbung läuft? In Magazinen zu sehen ist? Von Influencern propagiert wird?

Wie viele Klamotten brauchst du? Wie viele Versicherungen? Eine Fitnessstudio-Mitgliedschaft? Friseurbesuche? Immer wieder nachfärben? Künstliche Fingernägel?

Selbst für’s spirituelle Leben sollen wir so viel Zeug kaufen.

Was ist für dich wirklich notwendig zum guten, gesunden, simplen Leben?

Bei mir so:

  • Einfache Nahrung, vegetarisch. Und ich meine nicht, Vegi-Fleischersatz. Gemüse, Tiefkühl-Spinat, Eisbergsalat, Nudeln und Brot sind immer noch sehr preiswert.
  • Eine kleine Wohnung. Ich will gar kein Haus, Grundstück, Eigentum. Meine Wohnung ist leicht ordentlich – oder warm – zu halten, und ich könnte einfach die Tür zumachen und auf Reisen gehen.
  • Mein Hund an meiner Seite. (Ja, die lasse ich mir ein bisschen was kosten ;))
  • Gras unter meinen Füßen. Die alten Bäume hier in unserer Nachbarschaft. Die Elbe in 5 Minuten Laufreichweite.
  • Das Internet.

5. Werden wir achtsam damit, was wir an uns ran lassen

Lass nicht den ganzen Tag dein Radio laufen und dich unbewusst mit Werbung und „Nachrichten“ = Katastrophen überall auf der Welt beschallen.

-> mein Artikel „Frieden ist in dir. Sicherheit ist in DIR

6. Pflegen wir wieder Nachbarschaft, Tauschhandel, oder ziehen tatsächlich in die Kommune.

Ich träume seit 2008 irgendwie von diesen alternativen Lebensweisen: Wohnwagendorf, Tiny House … 2024 lernte ich ein Projekt kennen, das diese Vision tatsächlich anstrebt: Eigene Wasserversorgung, eigener Lebensmittelanbau, vegetarische Lebensweise, Tiny Houses, Seminare und Retreats …

7. Lesetipps, die mich seit 2008 begleiten

Die Tom Hodgkinson-Bücher. Ein Brite, der sich selbst Idler = Müßiggänger nennt und Bücher über minimalistisches Leben in dörflicher Lebensweise, über Selbstversorgung, „faule“ Kindererziehung, „faules“ Unternehmerleben und noch einiges mehr geschrieben hat.


Ich bin da zuversichtlich, dass wir längst dabei sind, die Gesellschaft zu ändern.

Wir sind viel sensibler für die Themen, die Ungerechtigkeit. Und die Generation nach uns erst recht: Die Jungen Leute heute sind toll.


-> alle meine Artikel zur Neuen Zeit


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Meinst du auch, dass diese Gesellschaft, diese Art zu leben uns allen einfach nicht mehr gut tut?
Dass wir dringend was ändern müssen?

Ich begleite dich dabei, dein Business im Einklang mit deinem inneren Rhythmus und den Zyklen der Natur zu gestalten. Initiierte Donna Divina. Zertifizierte Red Tent Facilitator und SheLeaderin der Weiblichen Leadership Akademie. Expertin im Vereinfachen und Träume wahrmachen seit 2005. 3 gegründete Unternehmen: Eine Konzertagentur. Ein Frauen-Café. Und das Onlinementoring mit Onlineprogrammen.

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